Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Gemüse aus dem Airfryer

Zucchini-Puffer ohne Frittieren aus dem Airfryer – das schnelle Abendessen für stressige Tage

Zucchini-Puffer ohne Frittieren aus dem Airfryer – das schnelle Abendessen für stressige Tage
Portionen 8 Stück (2 bis 3 Portionen)
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 15 Minuten
Gesamt 35 Minuten

An Tagen, an denen es abends schnell gehen muss, raspele ich zwei Zucchini und der Airfryer macht den Rest. Kein Topf mit heißem Fett, keine Spritzer auf dem Herd, nur ein dünn eingepinselter Korb. Parmesan und Knoblauch würzen die Masse, das Paniermehl bindet sie. Acht Puffer sind fertig, bevor der Salat auf dem Tisch steht.

Zutaten

  • 500 g Zucchini
  • 1 TL Salz
  • 2 Eier, Größe M
  • 70 g Paniermehl
  • 40 g Weizenmehl
  • 40 g Parmesan, fein gerieben
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 2 EL Petersilie, fein gehackt
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Rapsöl zum Bestreichen

Zubereitung

Zucchini-Puffer ohne Frittieren aus dem Airfryer – das schnelle Abendessen für stressige Tage – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Zucchini vorbereiten

Die Zucchini grob raspeln, mit dem Salz mischen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach in einem sauberen Küchentuch kräftig ausdrücken, damit die Puffer im Airfryer nicht zu weich werden.

Masse anrühren

Die ausgedrückte Zucchini mit Eiern, Paniermehl, Mehl, Parmesan, Knoblauch, Petersilie und Pfeffer vermengen. Die Masse soll formbar sein; falls sie noch sehr feucht wirkt, 1 EL Paniermehl zusätzlich einarbeiten.

Puffer formen

Aus der Masse 8 kleine Zucchini-Puffer formen und leicht flach drücken. Den Airfryer-Korb dünn mit Öl bestreichen und die Puffer mit etwas Abstand hineinlegen.

Im Airfryer garen

Die Zucchini-Puffer bei 180 °C etwa 12 bis 15 Minuten garen. Nach 8 Minuten vorsichtig wenden und die Oberseite dünn mit Öl bestreichen. Fertig sind sie, wenn sie goldbraun sind und sich außen leicht knusprig anfühlen.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Das Ausdrücken entscheidet alles. Nach den zehn Minuten mit Salz kommt aus 500 g Zucchini gut ein halber Becher Wasser – drücke im Küchentuch, bis wirklich nichts mehr nachläuft. Bleibt Feuchtigkeit drin, werden die Puffer innen matschig und lassen sich nach acht Minuten nicht am Stück wenden.

Varianten

  • Mit 150 g geraspelten Kartoffeln anstelle eines Teils der Zucchini werden sie sättigender und halten besser zusammen.
  • Statt Parmesan nehme ich geriebenen Gouda, dann schmecken sie milder und die Kinder essen mehr davon.
  • Ein Teelöffel Kreuzkümmel in der Masse und ein Joghurt-Minz-Dip daneben machen daraus eine Beilage zu Lamm.

Aufbewahrung

In einer Dose im Kühlschrank halten die Puffer drei Tage. Aufwärmen im Airfryer bei 180 °C für vier Minuten, dann sind sie außen wieder fest. Fertig gegart eingefroren halten sie zwei Monate und werden direkt gefroren bei 180 °C in zehn Minuten warm, ohne vorheriges Auftauen.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich die Puffer auch in der Pfanne braten?
Ja, in zwei Esslöffeln Öl bei mittlerer Hitze drei bis vier Minuten pro Seite. Sie werden brauner und außen knuspriger, nehmen aber deutlich mehr Fett auf als im Airfryer.
Muss ich die Zucchini schälen?
Nein, die Schale gibt Farbe und Halt. Nur bei sehr großen Zucchini mit dicker Schale und weichen Kernen schneide ich das Kerngehäuse heraus, sonst wird die Masse zu wässrig.
Kann ich das Paniermehl ersetzen?
Fein gemahlene Haferflocken funktionieren genauso gut: 70 g, dann die Masse fünf Minuten quellen lassen. Auch Semmelbrösel oder zerdrückter Zwieback gehen. Mehl allein reicht nicht, damit bleiben die Puffer weich.
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