Zimtwaffel-Rezept
Zimtwaffeln backe ich bei mir immer im November, wenn es früh dunkel wird und die Enkel nach der Schule vorbeikommen. Der Teig ist ein einfacher Rührteig mit Margarine und sechs Eiern, der Esslöffel Zimt kommt direkt ins Mehl, so verteilt er sich gleichmäßig und setzt sich nicht am Boden ab. Aus der Menge wird ein ganzer Stapel: warm mit Puderzucker, kalt zum Kaffee am nächsten Tag.
Zutaten
- 250 g Margarine, weich
- 250 g Zucker
- 6 Stk Eier
- 1 EL Zimt, gemahlen
- 500 g Mehl, glatt
- 1 Prise Salz
- 350 ml Milch
Zubereitung

Schritt 1: Teig vorbereiten
Gib die weiche Margarine mit einer Prise Salz und dem Zucker in eine Schüssel und rühr alles cremig.
Schritt 2: Eier und Flüssigkeit hinzufügen
Rühr nach und nach die Eier unter. Dann kommt ein Schuss Milch dazu, und du verrührst alles gut.
Schritt 3: Mehl und Zimt einarbeiten
Misch das Mehl mit dem gemahlenen Zimt und rühr es unter die Margarine-Zucker-Masse, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht.
Schritt 4: Waffeln backen
Gib den Teig portionsweise in das vorgeheizte, mit Butter gefettete Waffeleisen. Back die Waffeln ca. 3-5 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Warm mit Puderzucker schmecken sie am besten, kalt passen sie gut zum Kaffee oder Tee.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Der Teig ist dickflüssig, deshalb muss das Waffeleisen richtig heiß sein, bevor die erste Portion hineinkommt. Die erste Waffel wird bei mir fast immer nichts, das ist normal, danach stimmt die Hitze. Nimm nicht mehr als einen guten Esslöffel pro Feld, sonst quillt der Teig heraus. Und geh nicht über fünf Minuten: Zimt wird schnell bitter, wenn die Waffel zu dunkel gerät.
Varianten
- Statt Margarine nehme ich manchmal 250 g weiche Butter, dann schmecken die Waffeln kräftiger und werden am Rand knuspriger.
- Für Herbstwaffeln rühre ich einen fein geriebenen Apfel unter den fertigen Teig und gebe zwei Esslöffel Mehl mehr dazu.
- Wer es weihnachtlich mag, ersetzt einen halben Teelöffel Zimt durch Lebkuchengewürz und reibt die Schale einer halben Orange hinein.
Aufbewahrung
Ausgekühlte Zimtwaffeln halten in einer Blechdose mit Backpapier zwischen den Lagen drei bis vier Tage. Warm gestapelt werden sie weich, lass sie also erst auf dem Gitter auskühlen. Eingefroren halten sie zwei Monate; zum Auftauen kommen sie fünf Minuten bei 160 Grad in den Ofen.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich die Margarine durch Butter ersetzen?
- Ja, in der gleichen Menge. Die Butter muss aber wirklich zimmerwarm sein, sonst bekommst du die 250 g Zucker nicht cremig gerührt und der Teig bleibt körnig. Mit Butter bräunen die Waffeln etwas schneller, prüf sie schon nach drei Minuten.
- Warum kleben meine Waffeln im Eisen fest?
- Meistens, weil das Eisen zu früh geöffnet wurde. Lass die Waffel drei Minuten geschlossen backen, bevor du nachschaust. Fette die Platten vor jedem zweiten Durchgang dünn mit Butter ein, der Teig enthält viel Zucker und setzt sich sonst fest.
- Der Teig ist sehr dick, soll ich mehr Milch nehmen?
- Er soll dickflüssig sein und schwer vom Löffel fallen. Zu dünner Teig läuft im Eisen seitlich heraus und die Waffeln werden dünn und trocken. Nur wenn er sich gar nicht verteilen lässt, rühre esslöffelweise Milch nach, höchstens 50 ml.
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