Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Eis & Halbgefrorenes

Schokoeis ganz ohne Eismaschine selber machen

Schokoeis ganz ohne Eismaschine selber machen
Portionen 1 Kastenform (25 cm), etwa 8 Portionen
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 10 Minuten
Gesamt 30 Minuten

Eismaschine habe ich nie besessen, dafür diese Kastenform. Das Schokoeis mache ich seit Jahren im Juli, wenn die Enkel nachmittags hereinschneien und der Nachtisch schon fertig im Gefrierfach warten muss. Die gezuckerte Kondensmilch übernimmt hier die Arbeit des Rührwerks: sie hält das Eis weich, auch nach einer Nacht bei minus 18 Grad. Die gehackten Schokoladenstückchen sorgen dafür, dass es beim Löffeln knackt.

Zutaten

  • 1 Dose (400g) gezuckerte Kondensmilch
  • 300 g Schlagsahne
  • 2 EL Kakao
  • 100 g Zartbitterschokolade

Zubereitung

Köstliches Schokoeis ganz ohne Eismaschine selber machen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schokolade vorbereiten

Beginne damit, 50 g Zartbitterschokolade im Wasserbad zu schmelzen. Lasse die geschmolzene Schokolade abkühlen. Die restlichen 50 g Schokolade hacken.

Kakao-Kondensmilch-Mischung

Gebe die gezuckerte Kondensmilch in eine Schüssel und vermische sie mit dem gesiebten Kakao. Rühre die abgekühlte, aber noch flüssige Schokolade unter.

Sahne integrieren

Schlage die Schlagsahne steif und hebe sie vorsichtig unter die Schokoladen-Kondensmilch-Mischung. Zum Schluss die gehackten Schokoladenstückchen vorsichtig unterheben.

Eis einfrieren

Lege eine Kastenform (mindestens 25 cm lang) mit Frischhaltefolie aus oder nutze einen gefrierfesten, verschließbaren Behälter. Fülle die Schokomasse in die Kastenform, decke sie mit Frischhaltefolie ab und lasse sie für ca. 5-6 Stunden oder über Nacht gefrieren.

Genieße dein selbstgemachtes Schokoeis und guten Appetit!

Mit diesem einfachen Rezept zauberst du ein köstliches Schokoeis, das jeden Sommernachmittag versüßt. Probiere es aus und überzeuge dich selbst von seiner cremigen Textur und dem intensiven Schokoladengeschmack!

Darauf kommt es an

Die geschmolzenen 50 g Schokolade müssen handwarm sein, wenn du sie unter die Kondensmilch rührst, aber noch flüssig. Zu heiß, und die Sahne fällt später zusammen; zu kalt, und die Schokolade erstarrt sofort zu harten Splittern. Die Sahne schlage ich nur so weit, dass sie eben steht. Fester geschlagen lässt sie sich nicht mehr sauber unterheben.

Abwandlungen

  • Statt Zartbitter nehme ich manchmal Vollmilchschokolade und rühre einen Teelöffel Instantkaffee in die Kondensmilch, das gibt dem Eis mehr Tiefe.
  • Mit 60 g grob gehackten, gerösteten Haselnüssen zum Schluss untergehoben wird daraus ein Nusseis.
  • Für Erwachsene rühre ich 2 EL Rum unter die Masse; das Eis bleibt dadurch noch etwas weicher.

Aufbewahren und Aufwärmen

Im gut verschlossenen Gefrierbehälter hält sich das Eis etwa 3 Monate. Die Frischhaltefolie lege ich direkt auf die Oberfläche, sonst bilden sich Eiskristalle. Vor dem Portionieren stelle ich die Form 5 bis 10 Minuten auf die Arbeitsplatte, dann gleitet der Löffel durch. Einmal aufgetautes Eis friere ich nicht wieder ein.

Das werde ich oft gefragt

Muss ich das Eis zwischendurch umrühren?
Nein. Die gezuckerte Kondensmilch und die geschlagene Sahne halten so viel Luft in der Masse, dass sich kaum Eiskristalle bilden. Du stellst die Form einmal ins Gefrierfach und rührst bis zum Servieren nicht mehr.
Kann ich normale Kondensmilch statt der gezuckerten nehmen?
Das funktioniert nicht. Die gezuckerte Kondensmilch bringt den gesamten Zucker mit und sorgt dafür, dass das Eis geschmeidig bleibt. Mit ungesüßter Kondensmilch wird die Masse dünn und friert steinhart durch.
Warum soll ich den Kakao sieben?
Kakaopulver klumpt in der dickflüssigen Kondensmilch sofort, und die Klümpchen bekommst du später nicht mehr heraus. Durch ein feines Sieb gestrichen löst er sich dagegen in ein paar Rührbewegungen auf.
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