Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kekse & Plätzchen

Haselnussplätzchen

Haselnussplätzchen
Portionen etwa 60 Stück
Vorbereitung 40 Minuten
Garzeit 45 Minuten
Gesamt 1 Stunde 25 Minuten

Diese Plätzchen backe ich Anfang Dezember als Erstes, weil sie in der Dose noch besser werden. Vierhundertfünfzig Gramm gemahlene Haselnüsse machen den Teig kurz und kräftig, die ganze Nuss in der Mitte ist das Erkennungszeichen. Bittermandel- und Rumaroma gehören bei uns dazu, ohne sie schmecken sie mir zu brav. Aus der Menge werden gut sechzig Stück, genug für den Teller und zum Verschenken.

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 2 TL Backpulver (gestrichen)
  • 200 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 50 g Puderzucker
  • 450 g Haselnüsse (gemahlen)
  • Bittermandel-Aroma
  • Rumaroma
  • 1 Stück Eigelb
  • 5 EL Milch
  • 60 Stück Haselnüsse (ganz)

Zubereitung

Köstliches Rezept für knusprige Haselnussplätzchen – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Teig herstellen

Sieb zuerst das Mehl und misch es gründlich mit dem Backpulver. Erwärm die Butter bei kleiner Hitze, sie soll weich werden, aber nicht schmelzen. Dann knetest du die Butter mit dem Zucker, dem Puderzucker, der Mehl-Backpulver-Mischung und den gemahlenen Haselnüssen sorgfältig zu einem glatten Teig.

Aromen hinzufügen und Teig ruhen lassen

Gib jetzt ein paar Tropfen Bittermandel- und Rumaroma dazu und knete den Teig noch einmal gut durch. Wickel ihn in Frischhaltefolie und lass ihn mindestens 45 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Plätzchen formen

Nach der Ruhezeit rollst du den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche aus. Nimm ein Sektglas oder eine runde Ausstechform und stich gleich große Kreise aus.

Plätzchen fertigstellen und backen

Verquirl das Eigelb mit der Milch und bestreich die ausgestochenen Teigkreise damit. In die Mitte von jedem Plätzchen setzt du eine ganze Haselnuss. Back die Plätzchen bei 180°C im vorgeheizten Ofen etwa 14 Minuten, bis sie goldbraun sind.

Mein Tipp

Die Butter darf beim Erwärmen nicht flüssig werden, sonst wird der Teig speckig und lässt sich später nicht ausrollen. Nach den 45 Minuten im Kühlschrank arbeite ich immer nur mit einem Viertel des Teigs und lasse den Rest kalt stehen. Und drück die ganze Haselnuss vor dem Backen fest an, sonst fällt sie beim Abkühlen wieder ab.

Andere Ideen

  • Mit gemahlenen Mandeln statt Haselnüssen und je einer halben Mandel obenauf werden die Plätzchen heller und feiner.
  • Ohne Rumaroma nehme ich die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone, dann schmecken sie frischer.
  • Die ausgekühlten Plätzchen mit der Unterseite in Zartbitterkuvertüre tauchen, das mögen die Kinder am liebsten.

Aufheben und Einfrieren

In einer Blechdose an einem kühlen Ort halten die Plätzchen vier Wochen und werden in den ersten Tagen noch mürber. Leg Backpapier zwischen die Lagen. Der rohe Teig lässt sich in Folie gewickelt drei Monate einfrieren; über Nacht im Kühlschrank auftauen und dann wie beschrieben ausrollen.

Häufige Fragen

Kann ich die Plätzchen ohne Aromen backen?
Ja. Nimm stattdessen das Mark einer Vanilleschote oder einen Teelöffel Vanillezucker. Die Plätzchen schmecken dann milder und stärker nach Haselnuss. Nur weglassen, ohne etwas zu ersetzen, würde ich nicht, sonst wirken sie flach.
Der Teig reißt beim Ausrollen, was hilft?
Bei so viel gemahlener Nuss ist das normal. Roll ihn zwischen zwei Lagen Backpapier aus, dann brauchst du kein zusätzliches Mehl. Ist er sehr bröselig, knete einen Esslöffel Milch unter.
Wie groß sollen die Kreise sein?
Ein Sektglas mit etwa fünf Zentimetern Durchmesser passt gut, damit kommst du auf rund sechzig Plätzchen. Größere Kreise brauchen zwei bis drei Minuten länger, dann behalte die Ränder gut im Auge.
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