Quarkhasen-Rezept
Quarkhasen gehören bei uns zu Ostern, gebacken aus Quark-Öl-Teig, der ohne Hefe auskommt und trotzdem locker wird. Der Trick steckt gleich im ersten Schritt: Der Magerquark muss ausgepresst werden, von 500 Gramm sollen etwa 300 übrig bleiben. Nach dem Backen kommen die Hasen noch warm in feinen Zucker. Meine Kinder haben früher die Formen ausgestochen, heute machen es die Enkel.
Zutaten
- 500 g Quark, (Magerquark)
- 150 g Zucker
- 1 Tüte/n Aroma, (Citroback oder Orangeback)
- 3 Tüte/n Vanillinzucker
- 3 kleine Ei(er), (oder 2 große)
- 12 EL Öl
- 9 EL Milch
- 600 g Mehl
- 1 1/2 Tüte/n Backpulver
- Margarine, flüssige
- Zucker, feiner
Zubereitung

Schritt 1: Quark Vorbereiten
Gib den Quark in ein Tuch und press die Flüssigkeit heraus. Du kannst ihn auch in ein Tuch einschlagen und über Nacht in einem Sieb abtropfen lassen; morgens wechselst du das Tuch. Am schönsten ist es, wenn etwa 300 g Quark übrig bleiben.
Schritt 2: Teig Anrühren
Rühr den vorbereiteten Quark mit Eiern, Zucker, Vanillinzucker, Öl, Milch und Zitroback zu einer glatten Creme, bis du keine Quarkklümpchen mehr siehst.
Schritt 3: Mehl Hinzufügen
Misch das Mehl mit dem Backpulver und arbeite es unter die Quarkcreme, bis ein Teig entsteht, der sich anfühlt wie Hefeteig. Lass ihn ca. 30 Minuten ruhen und knete ihn danach noch einmal kurz mit der Hand durch.
Schritt 4: Backvorbereitungen
Heiz den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vor. Roll den Teig aus und stich die Hasenformen aus.
Schritt 5: Backen und Verzieren
Bestreich die ausgestochenen Formen mit flüssiger Margarine, dann bleiben sie beim Backen weich. Back die Quarkhasen ca. 10 – 15 Minuten. Nach dem Auskühlen legst du sie auf Küchenpapier, bestreichst sie noch einmal mit Margarine und wälzt sie sofort in feinem Zucker.
Dieses Rezept ist beim Backen mit meinen Kindern entstanden, und es gelingt zuverlässig. Von Hand geknetet statt mit der Maschine wird der Teig locker – probier es aus und lass dir die hausgemachten Quarkhasen schmecken!
Mein Tipp
Nasser Quark ist der häufigste Fehler: Bleibt zu viel Molke drin, brauchst du mehr Mehl und die Hasen werden zäh. Presse ihn im Tuch aus oder lass ihn über Nacht im Sieb abtropfen. Knete den Teig danach nur mit der Hand und nicht zu lange, die Maschine macht ihn fest statt locker.
Andere Ideen
- Statt Zitroback nehme ich manchmal frischen Orangenabrieb und ein Päckchen Orangenback.
- Mit einer Handvoll Rosinen im Teig werden aus den Hasen kleine Quarkbrötchen.
- Wer keinen Zuckermantel mag, bestreicht sie nach dem Backen mit Guss aus Puderzucker und Zitronensaft.
Aufheben und Einfrieren
Frisch schmecken sie am besten, in einer Blechdose halten sie zwei Tage, danach werden sie trocken. Nicht in eine Plastikdose legen, dort löst sich der Zuckermantel. Einfrieren geht gut: ungezuckert einfrieren, aufgetaut fünf Minuten bei 160 Grad aufbacken, dann buttern und im Zucker wälzen.
Häufige Fragen
- Kann ich Speisequark mit 20 Prozent Fett nehmen?
- Ja, dann tropft weniger Molke ab und der Teig wird weicher. Nimm in dem Fall ein bis zwei Esslöffel Mehl mehr. Magerquark bleibt meine Wahl, weil das Öl im Teig ohnehin genug Fett mitbringt.
- Woran erkenne ich, dass die Hasen fertig sind?
- Sie sind nach zehn bis fünfzehn Minuten nur leicht goldgelb, nicht braun. Der Teig geht sichtbar auf und die Unterseite bleibt hell. Zu lange gebacken werden sie hart, weil der Quark im Teig schnell austrocknet.
- Warum bestreiche ich sie mit flüssiger Margarine?
- Die Margarine hält die Oberfläche weich und sorgt dafür, dass der feine Zucker nach dem Backen haftet. Ohne sie rutscht der Zucker ab und die Hasen bekommen eine trockene, rissige Kruste.
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