Köstliches Adventskuchen-Rezept: Verwöhne deine Sinne!
Ein Kuchen, der bei mir Anfang Dezember gebacken wird und bis Weihnachten reicht. Je zweihundertfünfzig Gramm Rosinen, geriebene Haselnüsse und Mehl ergeben einen schweren, dunklen Teig mit Muster im Anschnitt. Zimt und Nelken kommen nur auf die Messerspitze, sie sollen die Nüsse nicht überdecken. Die Form wird mit Butter und Paniermehl vorbereitet, nicht mit Mehl, dann löst sich der Kuchen sauber.
Zutaten
- 5 Stk Eier
- 250 g Zucker
- 1 Msp Zimt und Nelken, gemahlen
- 250 g Rosinen
- 250 g geriebene Haselnüsse
- 250 g Mehl
- 1 EL Butter und Paniermehl für die Form
- 1 Schuss Milch nach Bedarf
Zubereitung
- Beginnen Sie damit, die Eier schaumig zu rühren. Dies sorgt später für eine luftig leichte Konsistenz des Kuchens.
- Fügen Sie den Zucker, die geriebenen Haselnüsse, die Rosinen sowie Zimt und Nelken hinzu. Vermischen Sie alles gründlich miteinander.
- Heben Sie nun das Mehl vorsichtig unter die Mischung. Sollte der Teig zu fest sein, einfach einen Schuss Milch hinzufügen.
- Bereiten Sie eine Kastenform vor, indem Sie sie mit Butter einfetten und mit Paniermehl bestäuben. So lösen sich die Kuchen später leichter aus der Form.
- Befüllen Sie die vorbereitete Form mit dem fertigen Teig.
- Backen Sie den Kuchen bei 180°C für etwa eine Stunde. Nutzen Sie eine Nadelprobe, um sicherzustellen, dass der Kuchen komplett durchgebacken ist.
Tipps zum Rezept
Durch die Kombination aus Nüssen und Rosinen bekommt der Adventkuchen seine charakteristische Struktur und ein ansprechendes Muster im Inneren.
Genießen Sie diesen köstlichen Adventkuchen zur Adventszeit und lassen Sie sich von seinem saftigen Geschmack verzaubern. Perfekt zu einem Becher heißen Glühwein oder Kaffee!
Mein Tipp
Wende die Rosinen vor dem Unterheben in einem Esslöffel vom abgewogenen Mehl, sonst sinken sie beim Backen alle nach unten. Die Milch nur schussweise dazugeben: Der Teig soll schwer vom Löffel reißen, nicht fließen. Werden die Nüsse an der Oberfläche nach fünfunddreißig Minuten schon dunkel, lege ein Blatt Backpapier auf.
Andere Ideen
- Die Rosinen zwei Stunden in Rum oder Orangensaft einweichen und gut abtropfen lassen.
- Statt Haselnüssen geriebene Walnüsse verwenden, der Kuchen schmeckt dann herber.
- Hundert Gramm gehackte Zartbitterschokolade unterheben oder den ausgekühlten Kuchen mit Schokoladenglasur überziehen.
Aufheben und Einfrieren
In Alufolie gewickelt hält der Adventkuchen an einem kühlen Ort eine Woche und wird durch die Rosinen von Tag zu Tag saftiger. In den Kühlschrank muss er nicht. In Scheiben geschnitten und mit Papier getrennt friert er drei Monate ein, aufgetaut wird er bei Zimmertemperatur.
Häufige Fragen
- Wie viel Milch brauche ich wirklich?
- Meist zwei bis vier Esslöffel. Nüsse und Rosinen binden unterschiedlich viel Feuchtigkeit. Gib die Milch löffelweise dazu und höre auf, sobald der Teig schwer und zäh vom Löffel fällt.
- Warum sinken meine Rosinen nach unten?
- Der Teig war zu dünn oder die Rosinen zu feucht. Nach dem Einweichen gut abtropfen lassen, trocken tupfen und in Mehl wenden, dann bleiben sie im Teig verteilt und ergeben das Muster.
- Kann ich die Nelken weglassen?
- Ja, sie sind kräftig und nicht jeder mag sie. Nimm dann eine halbe Messerspitze Zimt mehr oder etwas geriebene Zitronenschale, damit der Teig nicht nur nach Nuss und Zucker schmeckt.
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