Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kekse & Plätzchen

Einfaches Lebkuchen-Rezept: So gelingt dir der Weihnachtsklassiker ganz leicht!

Einfaches Lebkuchen-Rezept: So gelingt dir der Weihnachtsklassiker ganz leicht!
Portionen etwa 30 Stück
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 10 Minuten
Gesamt 40 Minuten

Roggenmehl ist bei Lebkuchen kein Zufall, es macht sie kernig und hält sie lange weich. Ich rühre den Teig Anfang Dezember an, dann sind die Lebkuchen bis Weihnachten genau richtig. Drei Teelöffel Lebkuchengewürz sind kräftig dosiert, so soll es sein. Die Kinder stechen aus und streuen die bunten Streusel auf, und weil der Teig ohne Butter auskommt, klebt er beim Ausrollen kaum.

Zutaten

  • 300 g Roggenmehl
  • 180 g Staubzucker
  • 100 g Honig
  • 2 Stk Eier
  • 1 TL Natron
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Zimt

Zutaten für die Deko

  • 1 Prise Streusel (bunt)

Zubereitung

  1. In einer Schüssel die trockenen Zutaten miteinander vermengen. Anschließend den Honig und die Eier hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig verkneten.
  2. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und die gewünschten Formen ausstechen. Die Lebkuchen mit Eiklar bestreichen und nach Belieben mit Streuseln verzieren.
  3. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für etwa 8-10 Minuten backen. Nach dem Backen auskühlen lassen und servieren.

Tipps zum Rezept

Bewahren Sie den Lebkuchen in einer Keksdose auf, um die Frische zu erhalten. Sollte der Lebkuchen zu hart werden, legen Sie über Nacht eine Apfelspalte in die Keksdose – so bleibt der Lebkuchen schön weich.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Roll den Teig knapp einen halben Zentimeter dick aus, nicht dünner. Zu dünne Lebkuchen werden bei 180 Grad in acht Minuten hart wie Bretter. Sie sollen beim Herausnehmen in der Mitte noch weich wirken, sie ziehen beim Abkühlen nach. Und rühr das Natron in das Mehl, nicht in den Honig, sonst bekommst du dunkle Flecken im Teig.

Varianten

  • Statt Streuseln bestreichst du die ausgekühlten Lebkuchen mit einem Guss aus 100 Gramm Puderzucker und zwei Esslöffeln Zitronensaft.
  • Die Hälfte des Roggenmehls durch Dinkelmehl ersetzt macht den Teig milder und heller.
  • Drück vor dem Backen in jeden Lebkuchen eine halbe Mandel, so wie man es von den alten Elisenlebkuchen kennt.

Aufbewahrung

In einer Blechdose halten die Lebkuchen sechs Wochen. Sind sie zu hart geworden, leg eine Scheibe Apfel dazu und schließ die Dose; nach zwei Tagen sind sie wieder weich, danach den Apfel entfernen. Den rohen Teig kannst du in Folie gewickelt drei Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich Weizenmehl statt Roggenmehl nehmen?
Das geht, die Lebkuchen werden dann heller und weniger würzig, trocknen aber schneller aus. Ich nehme dafür Type 550 und rühre einen Esslöffel Honig mehr in den Teig, damit sie länger weich bleiben.
Womit bestreiche ich die Lebkuchen vor dem Verzieren?
Mit einem verquirlten Eiklar, wie im Rezept. Es klebt die Streusel fest und gibt Glanz. Wer kein Eiweiß übrig hat, nimmt einen Esslöffel Milch mit einer Prise Zucker, das reicht zum Ankleben.
Woran erkenne ich, dass die Lebkuchen fertig sind?
Die Oberfläche ist matt und trocken, die Ränder sind fest. Drück leicht in die Mitte: sie gibt noch etwas nach. Nach acht bis zehn Minuten bei 180 Grad ist das erreicht, länger macht sie hart.
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