Mandarinen-Buttermilchkuchen
Eine Dose Mandarinen steht bei mir immer im Vorratsschrank, und wenn kurzfristig Besuch kommt, wird daraus dieser Rührkuchen. Die Buttermilch macht die Krume feiner als bei einem normalen Rührteig, und der aufgefangene Mandarinensaft gleicht aus, wenn der Teig zu fest gerät. Die Form streue ich mit Paniermehl aus, dann löst sich der Kuchen sauber, auch an den Kanten. Nach 50 Minuten reicht Puderzucker völlig als Deko.
Zutaten für den Buttermilch Rührkuchen mit Mandarinen
- etwas Wasser
- Puderzucker zum Bestäuben
- Fett für die Form
- 200 g Zucker
- 1 Packung Vanillezucker
- halbe Packung Backpulver
- 1 Dose Mandarinen
- 4 Eier
- 220 g Butter
- 60 ml Buttermilch
- 350-400 g Mehl
- Paniermehl für die Form
Zubereitung

Vorbereitung und Teigmischung
Heiz den Backofen auf 185 °C (Ober- und Unterhitze) vor. Fette die Backform gut ein und streu sie mit Paniermehl aus.
Schlag die Butter in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig. Die Eier kommen einzeln dazu, nach jedem Ei rührst du gut durch.
Misch den Zucker mit dem Vanillezucker und gib beides nach und nach zur Butter-Ei-Masse.
Dann rührst du die Buttermilch langsam ein, bis ein glatter, cremiger Teig entsteht.
Mehl und Mandarinen einarbeiten
Misch das Mehl mit dem Backpulver, sieb es und heb es portionsweise vorsichtig unter den Teig. Rühr dabei nicht zu kräftig, sonst geht die Luft aus dem Teig.
Öffne die Dose Mandarinen, gieß den Saft ab und fang ihn auf. Misch den Saft mit etwas Wasser und gib bei Bedarf einen Schluck davon in den Teig, bis er dickflüssig, aber noch gießbar ist.
Heb die Mandarinen vorsichtig unter, ohne sie zu zerdrücken.
Backen und Servieren
Füll den Teig in die vorbereitete Form und streich ihn glatt. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten. Nach 30 Minuten schaust du nach der Bräunung und legst Backpapier auf, wenn er zu dunkel wird. Zum Schluss machst du die Stäbchenprobe.
Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn 10–15 Minuten in der Form stehen. Dann löst du ihn heraus und lässt ihn auf einem Gitter ganz auskühlen.
Den ausgekühlten Kuchen bestäubst du mit Puderzucker, danach kannst du ihn anschneiden.
Lass dir den saftigen Buttermilch Rührkuchen mit Mandarinen schmecken, deinen Gästen wird er auch gefallen.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Mandarinen müssen wirklich gut abtropfen, am besten zehn Minuten im Sieb. Kommt zu viel Saft mit in den Teig, sinken sie beim Backen alle nach unten und der Kuchen bleibt dort speckig. Heb sie ganz zum Schluss mit dem Teigschaber unter und nicht mit dem Rührgerät, sonst zerfallen die Spalten.
Varianten
- Mit einer Dose Pfirsiche statt der Mandarinen wird der Kuchen milder, schneide die Hälften vorher in Streifen.
- Ein Guss aus 100 g Puderzucker und drei Esslöffeln Mandarinensaft ersetzt den Puderzucker zum Bestäuben.
- Für die Weihnachtszeit gib einen Teelöffel abgeriebene Orangenschale und eine Prise Zimt in den Teig.
Aufbewahrung
Unter einer Kuchenhaube bleibt er drei Tage saftig, weil die Mandarinen Feuchtigkeit abgeben. In den Kühlschrank muss er nicht. Eingefroren hält er zwei Monate: vollständig auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und einzeln einpacken, dann taut jede Portion in einer halben Stunde auf.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich frische Mandarinen nehmen?
- Frische Spalten bringen mehr Saft und Häutchen mit, dadurch wird der Teig um sie herum feucht. Wenn du sie nimmst, häute sie und lass sie eine Stunde auf Küchenpapier abtropfen. Mit Dosenmandarinen gelingt der Kuchen zuverlässiger.
- Womit ersetze ich die Buttermilch?
- 60 ml sind wenig, du kannst sie durch Naturjoghurt ersetzen, den du mit einem Löffel Milch glatt rührst. Auch saure Sahne passt. Nur Milch allein macht die Krume weniger fein, weil die Säure fehlt.
- Nehme ich nun 350 oder 400 g Mehl?
- Fang mit 350 g an und schau dir den Teig an, er soll dickflüssig vom Löffel reißen. Ist er zu dünn, arbeite den Rest löffelweise ein. Ist er zu fest, hilft etwas vom aufgefangenen Mandarinensaft.
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