Geheimnis unwiderstehlicher Bienenstich-Kekse
Der Grundteig aus 1,2 kg Mehl reicht für mehrere Sorten Plätzchen – für die Bienenstich-Kekse nehme ich ein Viertel davon. Auf die Hälfte der 44 Rechtecke kommt der aufgekochte Guss aus Butter, Zucker, Honig und Mandelblättchen, die andere Hälfte bleibt hell und bekommt später die Creme aus weißer Kuvertüre. Zusammengesetzt ergibt das 22 doppelte Kekse für die Weihnachtsdose.
Zutaten
- 1,2 kg Mehl
- 800 g Butter
- 300 g Puderzucker
- 2 Eier (Gr. M)
- 75 g Butter
- 75 g Zucker
- 1 EL Honig
- 100 g Mandelblättchen
- 3 EL Milch
- 85 g weiße Kuvertüre
- 30 g Crème double
- 12,5 g Kokosfett
- Mehl zum Ausrollen
- Backpapier
- 1/4 des Grundteigs
Zubereitung

Grundteig herstellen
Für den Grundteig gibst du Mehl, die Butter in kleinen Stücken, Puderzucker und Eier in eine Schüssel. Knete alles erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, danach mit den Händen, bis ein glatter Teig daraus wird.
Bienenstich-Guss zubereiten
Lass Butter, Zucker und Honig in einem Topf schmelzen. Dann kommen die Mandelblättchen dazu, einmal kurz aufkochen und dabei rühren. Zum Schluss die Milch unterrühren und den Guss zum Abkühlen beiseitestellen.
Kekse formen und backen
Roll den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 5 mm dünn aus. Schneide mit dem Teigrädchen 44 Rechtecke, je etwa 3 x 4 cm. Den Rest knetest du zwischendurch immer wieder zusammen und rollst ihn neu aus. Auf die Hälfte der Rechtecke verteilst du den Bienenstich-Guss. Leg die Plätzchen auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche und back sie nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: siehe Hersteller) 8–10 Minuten. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Cremefüllung vorbereiten
Hack die Kuvertüre fein und lass sie über einem warmen Wasserbad schmelzen. Gib Crème double und Kokosfett dazu, erwärme alles und rühr es glatt. Die Creme abkühlen lassen und in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Spritz sie auf die hellen Plätzchen ohne Guss, setz die anderen darauf und lass alles fest werden. Danach gehören die Plätzchen in den Kühlschrank.
Ich hoffe, die Bienenstich-Kekse schmecken dir. Mehr zum Backen findest du in meiner Kategorie Kuchen Rezepte.
Mein Tipp
Lass den Bienenstich-Guss so weit abkühlen, dass er zäh vom Löffel fällt, bevor du ihn auf die rohen Rechtecke setzt. Heiß läuft er über die Kanten aufs Blech und verbrennt dort. Und hol die Plätzchen nach 8 bis 10 Minuten heraus, sobald die Mandeln goldgelb sind – die dünnen Ränder werden sonst dunkel und schmecken bitter.
Andere Ideen
- Mit gehobelten Haselnüssen statt Mandelblättchen wird der Guss kräftiger im Geschmack.
- Die Füllung gelingt auch mit Vollmilchkuvertüre; nimm dann 10 g mehr Crème double, weil sie sonst zu fest wird.
- Wer die Kekse ohne Kühlung verschenken will, füllt sie statt mit der Creme mit steif eingekochter Aprikosenkonfitüre.
Aufheben und Einfrieren
Wegen der Sahne in der Füllung gehören die Kekse in den Kühlschrank und halten dort in einer Dose etwa 10 Tage. Zwischen die Lagen lege ich Backpapier, sonst kleben sie zusammen. Ungefüllte, gebackene Plätzchen kannst du 6 Wochen einfrieren und bei Zimmertemperatur auftauen, bevor du sie zusammensetzt.
Häufige Fragen
- Was mache ich mit den restlichen drei Vierteln des Grundteigs?
- Der Teig ist ein klassischer Mürbeteig für Ausstechplätzchen. In Folie gewickelt hält er eine Woche im Kühlschrank und drei Monate im Gefrierfach; ich forme Rollen daraus und backe über die Adventswochen verteilt andere Sorten.
- Muss es Crème double sein?
- Sie macht die Füllung besonders sahnig und fest. Ersatzweise nimmst du 30 g Schlagsahne, dann wird die Creme weicher – kühl sie in dem Fall vor dem Aufspritzen 20 Minuten, sonst läuft sie zwischen den Keksen heraus.
- Warum reißen die Rechtecke beim Umheben?
- Der Teig war zu warm. Roll ihn portionsweise aus, lass den Rest im Kühlschrank und schieb die geschnittenen Rechtecke mit einem breiten Messer aufs Blech. Bei 5 mm Dicke halten sie das ohne Probleme aus.
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