Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Pudding, Grieß & Milchreis

Käsekuchen ohne Boden mit Vanillepudding

Käsekuchen ohne Boden mit Vanillepudding
Portionen 1 Springform (26 cm), etwa 12 Stücke
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 1 Stunde
Gesamt 1 Stunde 20 Minuten

Diesen Käsekuchen backe ich, wenn Besuch kommt und ich wenig Zeit habe: kein Boden ausrollen, kein Blindbacken. Ein Kilo Magerquark, sechs Eier, ein Löffel Zitronensaft, mehr braucht er nicht. Er geht im Ofen hoch und sinkt beim Abkühlen wieder zusammen, das gehört so. Bei mir kommt er sonntags zum Nachmittagskaffee auf den Tisch, kühl und schnittfest, und schmeckt am zweiten Tag fast noch besser.

Zutaten

  • 200 g Margarine
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 6 mittelgroße Eier
  • 1 kg Magerquark
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Fett für die Form

Zubereitung

Köstlicher Käsekuchen ohne Boden mit Vanillepudding – Ein Muss für Naschkatzen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritte zur Vorbereitung

Gib zuerst die Margarine, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier in eine Schüssel. Rühr alles mit dem Handmixer glatt, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

Teig fertigstellen

Dann kommen der Magerquark, das mit Backpulver vermischte Mehl und der Zitronensaft dazu. Rühr noch einmal gut durch, bis alles gleichmäßig im Teig verteilt ist.

Backen

Füll die Masse in eine gefettete 26er Springform. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170°C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten. Prüf mit einem Holzstäbchen, ob er durchgebacken ist. Wird er dir zu dunkel, deck ihn mit Alufolie ab.

Zum Nachmittagskaffee ist er genau richtig, und als Nachtisch geht er ebenso durch. Cremig ist er auch ohne Boden.

Tipps

Mit frischen Früchten oder etwas Fruchtsoße bekommt er eine fruchtige Note. Lass ihn dir schmecken!

Der Kniff, der den Unterschied macht

Der Quark kommt bei mir kalt aus dem Kühlschrank in die Schüssel, und gerührt wird nur so lange, bis das Mehl verschwunden ist. Wer länger mixt, schlägt Luft hinein, dann reißt die Oberfläche. Nach den 60 Minuten mache ich den Ofen aus und lasse den Kuchen bei leicht offener Tür noch eine halbe Stunde stehen. So fällt er gleichmäßig zusammen.

Varianten

  • Statt Zitronensaft nehme ich manchmal den Abrieb einer unbehandelten Orange dazu, das passt gut in die Winterzeit.
  • Wer Rosinen mag, weicht 100 g in heißem Wasser ein, drückt sie gut aus und hebt sie ganz zum Schluss unter die Masse.
  • Für eine Mandarinenversion zwei kleine Dosen Mandarinen sehr gut abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen, bevor die Form in den Ofen geht.

Aufbewahrung

Abgedeckt hält sich der Käsekuchen im Kühlschrank vier Tage; ich stülpe eine Schüssel darüber, damit er keinen Kühlschrankgeruch annimmt. Einzelne Stücke friere ich flach auf einem Teller vor und packe sie dann in Gefrierbeutel, bis zu drei Monate. Über Nacht im Kühlschrank auftauen, nicht in der Mikrowelle.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich statt Magerquark einen Quark mit 20 Prozent Fett nehmen?
Ja, dann wird der Kuchen cremiger und etwas schwerer und braucht rund fünf Minuten länger im Ofen. Ich mische gern halb Magerquark, halb Sahnequark, so bleibt er locker und schmeckt trotzdem runder.
Warum sinkt der Kuchen nach dem Backen so stark ein?
Das ist ohne Boden normal. Die sechs Eier heben die Masse im Ofen weit an, beim Abkühlen sackt sie wieder. Nur wenn die Mitte noch feucht wackelt, war er zu kurz drin, dann fällt er ungleichmäßig ein.
Kann ich die Margarine durch Butter ersetzen?
Ja, 200 g weiche Butter passen eins zu eins. Sie muss wirklich zimmerwarm sein, sonst bilden sich beim Rühren mit dem kalten Quark kleine Butterflöckchen, die im fertigen Kuchen als feste Punkte sitzen bleiben.
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