Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kekse & Plätzchen

Waffel-Kekse

Waffel-Kekse
Portionen ca. 25 Stück
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 20 Minuten
Gesamt 40 Minuten

Fünf Zutaten, ein Waffeleisen, kein Backofen – diese Kekse mache ich im Advent, wenn alle Bleche schon belegt sind. Der Mürbeteig aus 125 g Butter und 250 g Mehl kommt als kleine Kugel ins heiße Eisen und wird in einer knappen Minute zu einem dünnen Plätzchen mit Waffelmuster. Warm sind sie noch weich, erst beim Auskühlen werden sie knusprig.

Zutaten für Waffel-Kekse

  • 80g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 125g Butter
  • 250g Mehl
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung der Waffel-Kekse

Köstliche Waffel-Kekse, die Sie unbedingt probieren müssen! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

So gehst du dabei vor:

1. Teig zubereiten

Gib alle Zutaten in eine Schüssel und knete sie zu einem glatten Teig. Danach stellst du den Teig etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Dort wird die Butter wieder fest, und die Kekse gelingen dir besser.

2. Kekse formen

Aus dem gekühlten Teig formst du kleine Kugeln. Aus jeder Kugel wird nachher ein Waffel-Keks.

3. Backen im Waffeleisen

Die Kugeln backst du im vorgeheizten Waffeleisen aus, bis sie leicht goldbraun sind. Wie lange das dauert, ist von Eisen zu Eisen verschieden – bleib also dabei und schau immer wieder nach.

4. Verzieren

Die noch warmen Waffel-Kekse bestreust du nach Geschmack mit etwas Puderzucker. Das macht sie süßer und sie sehen gleich hübscher aus.

Die Kekse sind schnell gemacht und lassen sich gut in eine Keksdose packen, dort halten sie sich ein paar Tage. Genau richtig zum Nachmittagskaffee oder zum Naschen zwischendurch.

Probier das Rezept aus – frisch aus dem Eisen duften sie am besten.

Mein Tipp

Das Waffeleisen wird nicht gefettet, die 125 g Butter im Teig reichen. Die Kugeln müssen kleiner sein, als man denkt – walnussgroß, sonst quillt der Teig seitlich heraus. Ich setze sie in die Mitte jedes Feldes und drücke den Deckel langsam zu. Nach 60 bis 90 Sekunden herausnehmen, solange sie hellgoldgelb sind; dunkel schmecken sie bitter.

Andere Ideen

  • Mit einem Teelöffel Zimt und einer Prise Kardamom im Teig werden daraus weihnachtliche Waffelplätzchen.
  • Reibe die Schale einer unbehandelten Zitrone unter den Teig, dann brauchst du den Puderzucker kaum noch.
  • Die ausgekühlten Kekse zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade tauchen und auf Backpapier fest werden lassen.

Aufheben und Einfrieren

In einer gut schließenden Blechdose bleiben sie drei bis vier Wochen knusprig – aber nur für sich allein, ohne weiche Plätzchen daneben, sonst ziehen sie Feuchtigkeit und werden zäh. Puderzucker erst vor dem Servieren darüberstreuen. Roher Teig hält im Kühlschrank drei Tage und lässt sich zwei Monate einfrieren.

Häufige Fragen

Welches Waffeleisen brauche ich?
Ein normales Herzwaffeleisen geht, ebenso ein belgisches; bei tiefen Formen wird der Keks dicker und braucht 20 Sekunden länger. Am besten eignen sich flache Eisen, dann werden die Kekse dünn und richtig knusprig.
Muss der Teig wirklich 30 Minuten kühlen?
Ja. Warme Butter macht den Teig weich, die Kugeln zerlaufen sofort im Eisen und der Teig läuft an den Seiten heraus. Gekühlt hält die Kugel ihre Form, bis der Deckel geschlossen ist.
Warum werden meine Kekse weich statt knusprig?
Meist waren sie zu kurz im Eisen oder wurden noch warm in die Dose gepackt. Lass sie flach auf einem Gitter zehn Minuten auskühlen, erst dann sind sie fest. Ein Blatt Küchenpapier in der Dose hilft zusätzlich.
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