Käsekuchen-Muffins: Einfaches Rezept ohne Boden
Wenn ich Käsekuchen essen will, aber keine Springform putzen mag, mache ich diese Muffins. Aus 750 g Magerquark, vier Eiern und einem Päckchen Bourbon-Vanillepuddingpulver werden zwölf kleine Kuchen ohne Boden, die bei 160 Grad Umluft in einer halben Stunde fertig sind. Zitronensaft und Abrieb halten sie frisch, Rosinen kommen bei mir nur in die Hälfte, weil nicht alle Enkel sie mögen.
Zutaten
- 750 g Magerquark
- 150 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Zitrone(n), unbehandelt, Saft und Abrieb
- 1 Pck. Puddingpulver, (Bourbon-Vanillepuddingpulver)
- 4 Ei(er), Größe M
- n. B. Rosinen
- Puderzucker, zum Bestäuben
Zubereitung

Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 160° C Umluft vor und setz die Papierförmchen in die Mulden der Muffinbackform.
Teigmischung vorbereiten
Wasch die Zitrone, reib die Schale ab und press den Saft aus. Beides stellst du beiseite. Schlag die Eier mit dem Vanillezucker und dem Zucker schaumig. Dann kommen der Quark, das Vanillepuddingpulver, der Zitronenabrieb und der Saft dazu. Heb alles gut unter die Ei-Zucker-Masse. Wenn du magst, gibst du noch ein paar Rosinen hinein.
Muffins backen
Füll die Masse mit einem Esslöffel bis an den Rand in die Förmchen. Back die Muffins auf der untersten Schiene etwa 25-30 Minuten.
Servieren
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und genießen.
Lass dir die kleinen Käsekuchen schmecken – ohne Boden und ohne viel Aufwand.
Mein Tipp
Fülle die Papierförmchen wirklich bis an den Rand. Die Quarkmasse geht im Ofen hoch und fällt beim Abkühlen wieder ein, bei halb gefüllten Förmchen bleiben nur flache Taler übrig. Nimm sie außerdem erst aus der Form, wenn sie ganz kalt sind: Warm sind sie so weich, dass das Papier die Hälfte mitnimmt.
Andere Ideen
- Die Rosinen durch 100 g abgetropfte Sauerkirschen ersetzen, je zwei bis drei Stück pro Förmchen.
- Statt Zitrone den Abrieb einer Orange nehmen und einen Esslöffel Orangensaft dazugeben.
- Für die dunkle Version zwei Esslöffel Kakaopulver unter die Hälfte der Masse rühren und beide Massen in die Förmchen löffeln.
Aufheben und Einfrieren
In einer Dose im Kühlschrank halten die Muffins vier Tage, den Puderzucker streue ich immer erst kurz vor dem Servieren darüber, sonst zieht er ein. Zum Einfrieren einzeln in Frischhaltefolie wickeln, so bleiben sie zwei Monate. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und eine halbe Stunde vorher herausnehmen.
Häufige Fragen
- Warum fallen die Muffins nach dem Backen ein?
- Das gehört bei einer reinen Quarkmasse dazu, die Luft aus den Eiern entweicht beim Abkühlen. Die kleine Mulde füllt sich mit Puderzucker und stört nicht. Nur ein sehr starkes Zusammenfallen deutet auf zu hohe Temperatur hin.
- Muss ich die Rosinen vorher einweichen?
- Ich lege sie zehn Minuten in heißes Wasser oder Apfelsaft und drücke sie dann gut aus. Trocken ziehen sie beim Backen Feuchtigkeit aus der Quarkmasse und werden hart. Gut abgetropft sinken sie auch nicht alle nach unten.
- Geht das auch in einer Silikonform ohne Papierförmchen?
- Ja, die Mulden dann dünn mit Butter ausstreichen. Weil Silikon die Hitze schlechter leitet, brauchen die Muffins etwa fünf Minuten länger. Erst nach dem vollständigen Auskühlen herauslösen, sonst reißt die weiche Masse.
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