Kartoffel-Möhren-Eintopf – perfekt fürs Meal Prep am Sonntag
Sonntagabend koche ich den Topf voll, dann steht die Woche über etwas Warmes bereit. Die festkochenden Kartoffeln behalten ihre Würfelform, auch wenn der Eintopf noch zweimal aufgewärmt wird, mehligkochende wären bis Mittwoch Brei. Sellerie und Lauch geben die Grundwürze, der Majoran kommt bei mir vom Fensterbrett. Ein Drittel stampfe ich am Ende an, dann steht der Löffel fast von allein.
Dieser Kartoffel-Möhren-Eintopf ist ein unkompliziertes, sättigendes Rezept für die ganze Woche. Er passt perfekt zum Vorkochen am Sonntag, lässt sich gut portionieren und schmeckt aufgewärmt sogar noch runder. Kartoffeln, Möhren, Lauch und etwas Sellerie ergeben eine einfache, herzhafte Basis, die mit Majoran und Petersilie klassisch abgeschmeckt wird. Der Eintopf ist angenehm cremig, ohne schwer zu sein, und steht mit wenigen Zutaten auf dem Tisch. Ideal für ein warmes Mittagessen im Büro oder ein schnelles Abendessen nach einem langen Tag.
Zutaten
- 800 g festkochende Kartoffeln
- 500 g Möhren
- 1 Stange Lauch
- 150 g Knollensellerie
- 1 große Zwiebel
- 2 EL Rapsöl
- 1,2 l Gemüsebrühe
- 1 Lorbeerblatt
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1 TL Salz
- ½ TL schwarzer Pfeffer
- 1 Bund glatte Petersilie
Zubereitung

Gemüse vorbereiten
Kartoffeln, Möhren und Sellerie schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Lauch gründlich waschen und in feine Ringe schneiden, die Zwiebel klein würfeln.
Basis anbraten
Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Lauch und Sellerie darin 3 bis 4 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen, bis alles leicht weich wird.
Eintopf kochen
Kartoffeln und Möhren zugeben, kurz mitrühren und mit Gemüsebrühe aufgießen. Lorbeerblatt, Majoran, Salz und Pfeffer hinzufügen und den Eintopf zugedeckt 25 bis 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis Kartoffeln und Möhren weich sind.
Leicht cremig machen
Das Lorbeerblatt entfernen. Etwa ein Drittel des Eintopfs mit einem Kartoffelstampfer direkt im Topf leicht zerdrücken, damit die Brühe sämiger wird.
Abschmecken und servieren
Petersilie fein hacken und unter den Kartoffel-Möhren-Eintopf rühren. Noch einmal abschmecken und heiß servieren oder in Portionen für das Meal Prep abfüllen.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Zerdrück wirklich nur etwa ein Drittel der Kartoffeln im Topf und lass den Rest in Würfeln. Wer alles durchstampft, bekommt Püree mit Möhrenstückchen. Und salz erst zum Schluss nach: Die 1,2 Liter Gemüsebrühe ziehen beim Köcheln ein, und nach 30 Minuten schmeckt der eine Teelöffel Salz oft schon kräftig genug.
Varianten
- Mit vier Mettenden oder Wiener Würstchen in Scheiben, die letzten fünf Minuten nur ziehen lassen.
- Für eine kräftigere Brühe zwei Esslöffel Tomatenmark mit Zwiebel und Lauch anschwitzen.
- Statt Petersilie zum Schluss ein Bund Dill und einen Schuss Weißweinessig, das passt gut zu den Möhren.
Aufbewahrung
In verschließbaren Dosen hält sich der Eintopf drei bis vier Tage im Kühlschrank. Er wird über Nacht dicker, dann rührst du beim Aufwärmen einen Schuss Wasser unter. Eingefroren bleibt er drei Monate gut: über Nacht im Kühlschrank auftauen und bei mittlerer Hitze zehn Minuten erwärmen, nicht kochen.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich mehligkochende Kartoffeln nehmen?
- Für den Tag selbst ja, sie binden die Brühe von allein. Fürs Meal Prep rate ich ab, beim zweiten Aufwärmen zerfallen sie vollständig. Bleib bei festkochenden und stampfe stattdessen ein Drittel im Topf an.
- Womit kann ich den Knollensellerie ersetzen?
- Nimm 150 g Petersilienwurzel oder Pastinake, beide passen zu Möhren und Kartoffeln. Hast du nichts davon da, gib einen zusätzlichen Teelöffel Majoran und eine Prise getrockneten Liebstöckel dazu, sonst fehlt dem Eintopf die Tiefe.
- Wie mache ich den Eintopf ohne Fleisch gehaltvoller?
- Koch 150 g rote Linsen die letzten 20 Minuten mit, sie zerfallen und binden die Brühe zusätzlich. Auch in Öl geröstete Brotwürfel obenauf machen aus dem Teller Eintopf eine ganze Mahlzeit.
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