Kartoffel-Bratlinge mit Kräuterdip – ideal für den Kindergeburtstag
Zum Kindergeburtstag brauche ich etwas, das auch kalt noch gegessen wird, und das sind diese Bratlinge. Mehligkochende Kartoffeln, eine geraspelte Möhre für die Farbe, Gouda für den Geschmack – viel mehr steckt nicht drin. Zwölf Stück reichen bei uns für vier Kinder mit Nachschlag. Der Quark-Joghurt-Dip mit Schnittlauch und Zitrone steht daneben, damit jeder selbst tunken kann.
Zutaten
- Für die Kartoffel-Bratlinge:
- 800 g mehligkochende Kartoffeln
- 1 kleine Möhre, ca. 80 g
- 1 Ei, Größe M
- 60 g Semmelbrösel
- 40 g geriebener Gouda
- 1 TL Salz
- 1 Prise Muskatnuss
- 2 EL gehackte Petersilie
- 3 EL Rapsöl zum Braten
- Für den Kräuterdip:
- 200 g Magerquark
- 100 g Naturjoghurt
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Schnittlauchröllchen
- 1 EL gehackte Petersilie
- 1 Prise Salz
Zubereitung

Kartoffeln garen
Schäl die Kartoffeln, schneide sie in Stücke und koch sie in Salzwasser etwa 20 Minuten weich. Gieß sie ab, lass sie kurz ausdampfen und zerdrück sie noch warm mit dem Kartoffelstampfer fein.
Masse vorbereiten
Raspel die Möhre fein und misch sie mit Ei, Semmelbröseln, Gouda, Salz, Muskatnuss und Petersilie unter die Kartoffeln. Lass die Masse 10 Minuten ruhen, dann lässt sie sich besser formen.
Bratlinge formen und braten
Form aus der Kartoffelmasse etwa 12 kleine Bratlinge. Erhitz das Öl in einer großen Pfanne und brate sie bei mittlerer Hitze von jeder Seite 3–4 Minuten goldbraun.
Kräuterdip anrühren
Rühr Quark, Joghurt, Zitronensaft, Schnittlauch, Petersilie und Salz glatt. Stell den Kräuterdip zu den Kartoffel-Bratlingen auf den Tisch.
Mein Tipp
Die Kartoffeln müssen nach dem Abgießen wirklich ausdampfen, mindestens fünf Minuten im offenen Topf. Bleibt Wasser drin, saugen die Semmelbrösel es auf und die Bratlinge fallen in der Pfanne auseinander. Stampfe warm und von Hand, nie im Mixer, sonst wird die Masse klebrig. Die zehn Minuten Ruhezeit nicht weglassen, danach lässt sie sich formen.
Andere Ideen
- Statt Gouda passt junger Bergkäse, davon reichen 30 g, weil er kräftiger schmeckt.
- Mit einer geraspelten Zucchini anstelle der Möhre wird die Masse feuchter; dann einen Esslöffel Semmelbrösel mehr einarbeiten.
- Ohne Ei binde ich die Masse mit zwei Esslöffeln Kartoffelstärke und lasse sie 15 Minuten stehen.
Aufheben und Einfrieren
Abgekühlt und in einer Dose im Kühlschrank halten die Bratlinge drei Tage. Zum Aufwärmen lege ich sie ohne Fett in die Pfanne oder acht Minuten bei 180 °C in den Ofen, dann werden sie wieder knusprig. Der Dip hält zwei Tage. Gebraten lassen sie sich zwei Monate einfrieren.
Häufige Fragen
- Kann ich die Bratlinge im Ofen statt in der Pfanne machen?
- Ja. Auf ein Blech mit Backpapier setzen, beide Seiten mit Öl bepinseln und bei 200 °C 20 Minuten backen, nach 12 Minuten wenden. Sie werden weniger braun, dafür gleichmäßiger durch.
- Warum mehligkochende Kartoffeln?
- Sie zerfallen beim Stampfen und binden mit dem Ei die Masse. Festkochende bleiben stückig, die Bratlinge halten dann schlechter zusammen. Vorwiegend festkochende gehen zur Not, brauchen aber einen Löffel mehr Semmelbrösel.
- Kann ich die Masse am Vortag vorbereiten?
- Ja, zugedeckt über Nacht im Kühlschrank. Sie zieht dabei etwas Wasser; rühre vor dem Formen einen Esslöffel Semmelbrösel unter. Gebraten schmecken die Bratlinge trotzdem am besten frisch aus der Pfanne.
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