Joghurt-Apfelkuchen
800 Gramm Äpfel auf nur 200 Gramm Mehl, das ist kein Kuchen mit Äpfeln, das sind Äpfel mit etwas Teig darum herum. Der fettarme Joghurt und die zwei Esslöffel Öl ersetzen die Butter, dadurch bleibt er leicht und schmeckt auch am nächsten Tag frisch. Wichtig sind die Eier: vier Minuten mit dem Zucker aufschlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Die tragen den Kuchen, viel anderes ist nicht drin.
Zutaten für das Joghurt Apfelkuchen Rezept
- 800 g Äpfel
- 3 Eier
- 100 g Zucker
- 1 Packung Zitronenschale
- 200 g Joghurt, fettarm
- 2 EL Öl
- 200 g Mehl
- 2 TL, gestrichene Backpulver
- Fett für die Form
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine Springform mit 26 cm Durchmesser gründlich mit Butter oder einem anderen Fett aus, damit der Kuchen später nicht an der Form klebt.
Schritt 2: Äpfel vorbereiten
Wasch die Äpfel unter fließendem Wasser. Schäl sie und schneide das Kerngehäuse heraus – dazu viertelst du sie und schneidest das Gehäuse mit dem Messer weg. Halbier jedes Viertel noch einmal, dann hast du schmale Apfelspalten. Einen der Äpfel schneidest du nicht in Spalten, sondern würfelst ihn klein und gleichmäßig. Stell Spalten und Würfel getrennt beiseite.
Schritt 3: Teig zubereiten
Schlag die Eier in eine große Rührschüssel auf. Mixe sie mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine auf hoher Stufe etwa 1 Minute schaumig. Dann kommen Zucker und Zitronenschale dazu, und du schlägst die Masse weitere 4 Minuten, bis sie hell und cremig ist.
Schritt 4: Zutaten vermengen
Gib Joghurt und Öl zur Eier-Zucker-Masse. Verrühr alles nur kurz auf niedriger Stufe, bis sich die Zutaten gerade eben verbunden haben. Rühr nicht zu lange, sonst verliert der Teig seine Luft.
Schritt 5: Mehl einarbeiten
Sieb das Mehl zusammen mit dem Backpulver in eine zweite Schüssel, dann verteilt sich das Backpulver gleichmäßig. Gib die Mehlmischung zur flüssigen Masse in die Rührschüssel. Verrühr alles auf der niedrigsten Stufe oder vorsichtig mit dem Teigschaber, bis der Teig glatt ist. Auch hier gilt: nicht zu lange rühren.
Schritt 6: Apfelstücke unterheben
Heb die Apfelwürfel vorsichtig unter den Teig, sodass sie gleichmäßig verteilt sind.
Schritt 7: Kuchen formen und backen
Füll den Teig in die gefettete Springform und streich die Oberfläche glatt. Leg die Apfelspalten fächerförmig darauf und drück sie leicht an, damit sie beim Backen nicht verrutschen.
Schritt 8: Backen
Stell die Springform ins untere Drittel des vorgeheizten Backofens. Back den Kuchen etwa 35 Minuten bei 170°C. Er ist fertig, wenn er goldgelb ist und am Holzstäbchen kein Teig mehr hängen bleibt.
Schritt 9: Auskühlen lassen
Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn etwa 10 Minuten in der Form stehen. Dann löst du den Rand der Springform vorsichtig und lässt den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen, bevor du ihn anschneidest.
Lass ihn dir zur Kaffeezeit schmecken.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Der Teig ist dünn und trägt die 800 Gramm Äpfel nur, wenn die Eier wirklich vier Minuten geschlagen wurden, hell und cremig, nicht bloß schaumig. Sobald das gesiebte Mehl drin ist, nur noch auf niedrigster Stufe verrühren. Und schieb die Form ins untere Drittel: Weiter oben bräunt die Apfeldecke, bevor der Teig darunter durch ist.
Varianten
- Statt Zitronenschale nimmst du den Abrieb einer Orange und einen Teelöffel Zimt, dann schmeckt der Kuchen winterlich.
- Mit Vollmilchjoghurt anstelle des fettarmen wird die Krume weicher und hält sich einen Tag länger.
- 30 g gehobelte Mandeln über die Apfelspalten gestreut ergeben beim Backen eine knusprige Decke.
Aufbewahrung
Abgedeckt bleibt der Kuchen bei Zimmertemperatur zwei Tage saftig. Wegen der vielen Äpfel wird er danach am Boden feucht, dann stell ihn in den Kühlschrank und iss ihn innerhalb von vier Tagen auf. Eingefroren hält er drei Monate, aufgetaut backe ich die Stücke acht Minuten bei 150 °C wieder auf.
Fragen aus meiner Küche
- Welche Äpfel halten diese Menge aus?
- Feste, säuerliche Sorten wie Elstar, Boskop oder Braeburn. Bei 35 Minuten Backzeit bleiben die Spalten erkennbar. Weiche, mehlige Äpfel zerfallen und der Kuchen wird an der Oberfläche breiig statt gleichmäßig goldgelb.
- Kann ich weniger als 100 g Zucker nehmen?
- Bis 80 g kannst du heruntergehen, die Äpfel bringen selbst Süße mit. Weniger würde ich nicht nehmen, denn der Zucker hält die aufgeschlagene Eimasse stabil und sorgt dafür, dass der Kuchen goldgelb wird.
- Muss es eine Springform mit 26 cm sein?
- Eine 24er geht auch, dann wird der Kuchen höher und braucht etwa 10 Minuten länger. In einer 28er Form wird er flacher und ist schon nach etwa 30 Minuten fertig. Prüf in beiden Fällen mit dem Holzstäbchen.
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