Hausgemachte Nussecken: Das unwiderstehliche Rezept zum Selberbacken!
Nussecken backe ich seit Jahren erst kurz vor dem ersten Advent, weil sie bei uns sonst schon im November alle sind. Bei mir kommen Haselnüsse und Mandeln zu gleichen Teilen in den Belag, das gibt mehr Biss als eine reine Haselnussmasse. Die dünne Schicht Aprikosenmarmelade unter dem Belag ist kein Zierrat, sie hält Teig und Nussmasse zusammen. Ein Blech reicht für eine große Runde.
Zutaten
Teig
- 160 g Margarine oder Butter
- 300 g Mehl
- 2 Eier
- 160 g Zucker
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1 Päckchen Vanillezucker
Belag
- 50 g Zucker
- 250 g Butter
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 5 EL Wasser
- 250 g Haselnüsse (gehackt)
- 250 g Mandeln (gehackt oder gestiftet)
- ca. 4 EL Aprikosenmarmelade
- ca. 450 g Kuvertüre
Zubereitung

- Heiz den Ofen auf 170 Grad vor und back den vorbereiteten Teig etwa 25 bis 30 Minuten vor.
- Für den Belag: Lass die Butter in einem Topf schmelzen. Dann kommen Zucker, Vanillezucker, Wasser, Haselnüsse und Mandeln dazu, und die Masse darf etwa 10 Minuten abkühlen.
- Rühr den Teig an und verteil ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Streich ihn gleichmäßig mit Aprikosenmarmelade ein und gib dann den Belag darauf.
- Back alles zusammen bei 170 Grad noch einmal 25 bis 30 Minuten. Nimm dafür wirklich ein tiefes Blech.
- Schneide die Nussecken, solange sie noch warm sind. Lass sie auskühlen und bestreich sie danach mit geschmolzener Kuvertüre.
Und nun genieß deine frisch gebackenen Nussecken zu einer Tasse Tee oder Kaffee!
Darauf kommt es an
Nimm wirklich ein tiefes Blech, sonst läuft die Buttermasse über den Rand. Und schneide die Ecken, solange sie warm sind, ausgekühlt bricht die Nussschicht weg. Ich ziehe erst Längsstreifen, dann Quadrate und die diagonal durch. Die Kuvertüre erst auf die kalten Ecken streichen, sonst wird sie fleckig und nicht fest.
Abwandlungen
- Statt Aprikosenmarmelade nehme ich manchmal Johannisbeergelee, das ist herber und passt gut zur dunklen Kuvertüre.
- Wer keine Mandeln mag, ersetzt sie durch die gleiche Menge grob gehackte Walnüsse.
- Für Weihnachten rühre ich einen halben Teelöffel Zimt in die Nussmasse und tunke nur die Spitzen in Kuvertüre.
Aufbewahren und Aufwärmen
In einer Blechdose zwischen Lagen Backpapier halten die Nussecken kühl und trocken gut zwei bis drei Wochen. Nicht in den Kühlschrank, dort wird die Kuvertüre grau. Einfrieren geht auch: ohne Schokoladenrand flach eingefroren sind sie drei Monate haltbar, über Nacht bei Zimmertemperatur auftauen und erst danach überziehen.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich statt Kuvertüre normale Tafelschokolade nehmen?
- Ja, aber sie wird weicher und schmilzt schneller an den Fingern. Kuvertüre hat mehr Kakaobutter und bleibt nach dem Trocknen fester. Wenn du Tafelschokolade nimmst, rühre einen Teelöffel neutrales Öl unter, dann lässt sie sich besser streichen.
- Warum wird mein Belag beim Backen so flüssig?
- Weil die Buttermasse zu heiß auf den Teig kommt. Lass sie nach dem Verrühren die vollen zehn Minuten abkühlen, dann ist sie streichfähig und bleibt oben liegen, statt in den Teig zu ziehen.
- Muss ich den Teig wirklich vorbacken?
- Ja. Die 25 bis 30 Minuten bei 170 Grad geben ihm Halt. Ohne Vorbacken saugt der rohe Teig die Butter aus dem Belag und bleibt in der Mitte speckig, während die Nüsse oben schon dunkel werden.
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