Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kekse & Plätzchen

Hausgemachte Lebkuchen

Hausgemachte Lebkuchen
Portionen ca. 40 Stück
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 25 Minuten
Gesamt 50 Minuten

Bei uns wird der Lebkuchenteig Ende November angerührt und wandert dann erst mal über Nacht in den Kühlschrank. Ohne diese Ruhe schmeckt das Gewürz roh. Die 250 g geriebenen Mandeln machen ihn saftig, der Honig sorgt dafür, dass er weich bleibt. Ausgestochen wird, was da ist – Sterne, Herzen, Monde. Nach 25 Minuten bei 180 Grad sind sie goldbraun.

Zutaten

  • 80 g Honig
  • 120 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 250 g Mandeln (gerieben)
  • 2 EL Lebkuchen-Gewürz
  • 0.5 Pk Backpulver

Zubereitung

Hausgemachte Lebkuchen: Einfaches Rezept zum Nachmachen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

1. Honigmasse vorbereiten

Für die selbstgemachten Lebkuchen erhitzt du zuerst Honig, Zucker und Butter in einem Topf und rührst dabei ständig, bis sich der Zucker ganz gelöst hat. Danach lass die Mischung abkühlen.

2. Teig herstellen

Misch in einer großen Schüssel Mehl, gemahlene Mandeln, Lebkuchengewürz und Backpulver. Gib die abgekühlte Honigmasse dazu und knete alles mit dem Knethaken zu einem glatten Teig.

3. Teig ruhen lassen

Wickel den Teig in Frischhaltefolie und lass ihn ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ruhen. In dieser Zeit ziehen die Gewürze richtig durch.

4. Lebkuchen ausstechen und backen

Heiz den Backofen auf 180 Grad vor. Roll den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und stich mit den Formen aus, was du magst. Leg die Lebkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und back sie etwa 25 Minuten, bis sie goldbraun sind.

Tipps zum Rezept

Verzier die abgekühlten Lebkuchen, ganz wie du magst, mit Zuckerguss oder geschmolzener Schokolade.

Das Rezept ist etwas für einen ruhigen Adventsnachmittag, und die ganze Wohnung riecht dabei nach Weihnachten. Viel Freude beim Backen und beim Naschen deiner selbstgemachten Lebkuchen!

Der Kniff, der den Unterschied macht

Nimm den Teig eine halbe Stunde vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank, kalt bricht er. Roll ihn knapp einen halben Zentimeter dick aus, dünner wird er hart. Und hol die Lebkuchen aus dem Ofen, wenn sie in der Mitte noch leicht nachgeben – beim Auskühlen ziehen sie fest.

Varianten

  • Mit 50 g gehackter Zartbitterschokolade im Teig werden die Lebkuchen dunkler und weniger süß.
  • Statt Ausstechformen streiche ich den Teig auf Backoblaten und backe runde Lebkuchen Nürnberger Art.
  • Ein Esslöffel Orangeat oder die abgeriebene Schale einer Orange passt gut zum Lebkuchengewürz.

Aufbewahrung

In einer Blechdose mit einem Stück Apfel oder einer Orangenscheibe bleiben die Lebkuchen vier bis sechs Wochen weich; tausch das Obst alle drei Tage aus. Ohne Apfel werden sie hart. Eingefroren halten sie drei Monate, auftauen lässt du sie zwei Stunden bei Zimmertemperatur in der Dose.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich statt Honig Zuckerrübensirup nehmen?
Ja, in gleicher Menge. Der Teig wird dann kräftiger im Geschmack und deutlich dunkler. Achte darauf, dass du ihn wie den Honig mit Zucker und Butter nur erwärmst, nicht kochst.
Warum ist mein Teig so klebrig?
Die Honigmasse war noch zu warm, als sie zum Mehl kam. Lass sie wirklich handwarm abkühlen. Im Kühlschrank wird der Teig über Nacht ohnehin fest und lässt sich dann gut ausrollen.
Womit kann ich die Lebkuchen glasieren?
Ich rühre 100 g Puderzucker mit zwei Esslöffeln heißem Wasser glatt und streiche das dünn auf die noch warmen Lebkuchen. Schokoladenglasur geht auch, die kommt aber erst auf die kalten.
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