Geheimes Elisenlebkuchen Rezept: So einfach machst du die besten Lebkuchen!
Elisenlebkuchen mache ich immer Ende November, weil sie nach ein paar Wochen in der Dose erst richtig gut werden. Mehl kommt keins hinein – nur Nüsse, Mandeln, Honig und Eier, dazu Orangeat, Zitronat und ein paar Cranberries. Der Teig muss 24 Stunden in den Kühlschrank, sonst lässt er sich nicht auf die Oblaten setzen. Aus der Menge werden 20 Stück.
Zutaten für Elisenlebkuchen
- 125 g Zucker
- 125 g Honig
- 3 Stk Eier
- 50 g Orangeat
- 50 g Zitronat
- 50 g Cranberries
- 250 g geriebene Haselnüsse
- 250 g Mandeln (gerieben)
- 75 g Mandeln (gemahlen)
- 1 Stk Vanilleschote
- 1 Pk Lebkuchengewürz
- 50 g Mandeln (zum Verzieren)
- 20 Stk Backoblaten (7cm Durchmesser)
- 150 g Staubzucker
Zubereitung der Elisenlebkuchen

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz dein Backrohr auf 175° C Ober-/Unterhitze vor. Schlitz die Vanilleschote auf und kratz das Mark heraus. Hack Zitronat, Orangeat und die Cranberries fein oder zerkleinere sie mit der Maschine.
Schritt 2: Teig herstellen
Rühr in einer großen Schüssel Eier, Zucker, Honig und das Vanillemark schaumig. Gib danach das gehackte Orangeat, Zitronat und die Cranberries zur Eiermasse. Dann kommen die gemahlenen Nüsse und Mandeln dazu, dazu die gehackten Mandeln und das Lebkuchengewürz; knete alles zu einem glatten Teig.
Schritt 3: Teig ruhen lassen
Deck die Masse ab und lass sie 24 Stunden im Kühlschrank ruhen. Das musst du einhalten, sonst wird der Teig nicht fest genug, um daraus Lebkuchen zu formen.
Schritt 4: Formen und Backen
Form am nächsten Tag kleine Kugeln von je 50 g aus dem Teig, setz sie auf die Oblaten und drück sie flach. Beleg sie mit den halbierten Mandeln und back sie 25 Minuten im vorgeheizten Ofen.
Schritt 5: Glasur zubereiten
Solange die Lebkuchen noch heiß sind, rührst du den Staubzucker mit Wasser zu einer dicklichen Glasur an. Streich sie sofort auf die Lebkuchen und lass sie trocknen.
Tipps für gelungene Elisenlebkuchen
Die Ruhezeit des Teigs entscheidet, ob das Rezept gelingt. Gib dem Teig im Kühlschrank genug Zeit fest zu werden, bevor du ans Backen gehst.
Elisenlebkuchen aus der eigenen Küche schmecken anders als gekaufte. Sie gehören auf den Festtagsteller, und hübsch verpackt geben sie ein schönes Geschenk ab.
Mein Tipp
Die 24 Stunden im Kühlschrank sind der ganze Unterschied. In dieser Zeit ziehen die Nüsse die Feuchtigkeit aus Honig und Eiern, und aus einer klebrigen Masse wird ein Teig, den du mit feuchten Händen formen kannst. Die Glasur kommt auf die noch heißen Lebkuchen – auf kalten bleibt sie milchig und blättert später ab.
Andere Ideen
- Wer Orangeat und Zitronat nicht mag, ersetzt beides durch 100 g fein gehackte getrocknete Aprikosen.
- Statt der Zuckerglasur überziehe ich die Hälfte mit 150 g geschmolzener Zartbitterschokolade.
- Mit 250 g Walnüssen anstelle der Haselnüsse werden die Lebkuchen kräftiger und etwas herber.
Aufheben und Einfrieren
In einer gut schließenden Blechdose halten die Lebkuchen zwei bis drei Monate und werden dabei weicher. Ich lege einen halben Apfel dazu und tausche ihn alle drei Tage, damit sie nicht austrocknen. Zwischen die Lagen kommt Backpapier, sonst kleben die Glasuren aneinander. Einfrieren ist nicht nötig.
Häufige Fragen
- Kann ich die 24 Stunden Ruhezeit abkürzen?
- Besser nicht. Nach vier Stunden ist die Masse noch so weich, dass sie auf den Oblaten breitläuft. Wenn es schnell gehen muss, gib 30 g gemahlene Mandeln mehr dazu und lass den Teig mindestens sechs Stunden im Kühlschrank stehen.
- Wo bekomme ich Backoblaten mit 7 cm Durchmesser?
- Ab Oktober stehen sie in jedem Supermarkt bei den Backzutaten, sonst im Drogeriemarkt. Mit 9-cm-Oblaten geht es auch, dann nehme ich 70 g Teig pro Stück und backe etwa fünf Minuten länger.
- Warum bleiben meine Lebkuchen hart?
- Meist waren sie zu lange im Ofen. Nach 25 Minuten bei 175 Grad sollen sie in der Mitte noch leicht nachgeben; sie festigen sich beim Abkühlen. In der geschlossenen Dose werden sie nach ein paar Tagen ohnehin weicher.
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