Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Obstkuchen

Erstaunliches Apfelkuchen-Rezept mit Mürbteig, das Sie lieben werden!

Erstaunliches Apfelkuchen-Rezept mit Mürbteig, das Sie lieben werden!
Portionen 1 Springform (26 cm), 12 Stück
Vorbereitung 40 Minuten
Garzeit 45 Minuten
Gesamt 1 Stunde 25 Minuten

Ein gedeckter Apfelkuchen, wie er bei uns im Herbst auf den Tisch kommt, wenn die Kisten mit Boskoop im Keller stehen. Anderthalb Kilo Äpfel klingen viel, sie fallen beim Backen aber deutlich zusammen. Der Rum und der Zitronensaft halten die Scheiben hell und nehmen der Süße die Spitze. Der Teig braucht seine halbe Stunde im Kühlschrank, sonst lässt er sich nicht ausrollen.

Zutaten

  • 200 g Margarine
  • 5 EL Zucker (für die Äpfel)
  • 1 Prise Zimt
  • 1500 g Äpfel
  • 2 EL Rum
  • 1 TL Backpulver
  • 400 g Mehl
  • 3 Stk Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Stk Zitrone

Zubereitung

Erstaunliches Apfelkuchen-Rezept mit Mürbteig, das Sie lieben werden! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Mürbeteig vorbereiten

Gib das Mehl zusammen mit dem Backpulver auf ein Nudelbrett. Schneide die Margarine in kleine Stücke und knete sie ins Mehl. Dann kommen Zucker und Eier dazu, und du knetest weiter. Zum Schluss ein Schuss Rum, bis ein geschmeidiger Mürbeteig entsteht. Den lässt du eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen.

Schritt 2: Apfelfüllung zubereiten

Schäl die Äpfel und schneide sie in dünne Scheiben. Misch sie mit Zimt, Rum, Zucker und dem Saft der ausgepressten Zitrone.

Schritt 3: Kuchen formen

Roll die Hälfte des Teigs aus und leg ihn in eine eingefettete, runde Backform. Darauf verteilst du die Apfelfüllung.

Schritt 4: Backen

Roll den restlichen Teig aus, leg ihn über die Apfelfüllung und back den Kuchen bei 200°C etwa 45 Minuten.

Tipps zum Rezept

  • Achte darauf, dass alle Zutaten für den Mürbeteig gleich temperiert sind.
  • Für mehr Geschmack kannst du geriebene Haselnüsse unter die Füllung mischen.
  • Statt Margarine kannst du genauso gut Butter nehmen.
  • Schön ist auch, wenn du die Hälfte der Äpfel durch Birnen ersetzt.

So kommt ein Stück österreichische Tradition auf deinen Tisch: zur Kaffeestunde am Nachmittag oder als Nachtisch nach einem festlichen Essen.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Streue vor der Füllung zwei Esslöffel Semmelbrösel oder gemahlene Haselnüsse auf den unteren Teig, sie nehmen den Apfelsaft auf und der Boden bleibt fest. Die Apfelmischung fülle ich ohne die Flüssigkeit ein, die sich in der Schüssel gesammelt hat. In den Deckel stichst du drei, vier Löcher, damit der Dampf abziehen kann.

Varianten

  • Statt Rum nehme ich zwei Esslöffel Apfelsaft, dann schmeckt der Kuchen auch für Kinder.
  • Ein Teil der Äpfel lässt sich durch 300 g Zwetschgen ersetzen, dann brauchst du einen Esslöffel Zucker weniger.
  • Mit einer Handvoll Rosinen, die eine Stunde im Rum gezogen haben, wird die Füllung kräftiger.

Aufbewahrung

Unter einer Kuchenhaube bleibt der Kuchen drei Tage bei Zimmertemperatur gut; im Kühlschrank wird der Mürbteig zäh. Einzelne Stücke friere ich flach eingewickelt bis zu drei Monate ein und backe sie zum Auftauen zehn Minuten bei 150 °C auf, dann ist der Teig wieder mürbe.

Fragen aus meiner Küche

Welche Äpfel eignen sich?
Säuerliche, feste Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold. Sie behalten beim Backen Form und Säure. Süße, weiche Äpfel zerfallen zu Mus und machen die Füllung wässrig; von ihnen brauchst du außerdem weniger Zucker.
Kann ich Butter statt Margarine nehmen?
Ja, eins zu eins. Butterteig schmeckt kräftiger, wird beim Kneten aber schneller weich. Arbeite dann zügig und mit kalten Händen, und gib dem Teig im Kühlschrank lieber 45 statt 30 Minuten.
Mein Teigdeckel reißt beim Auflegen — was tun?
Rolle ihn zwischen zwei Lagen Backpapier aus und stürze ihn über die Füllung, dann trägt das Papier den Teig. Risse drückst du mit den Fingern einfach zu, beim Backen sieht man davon nichts mehr.
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