Erfrischender Erdbeer-Quarkkuchen mit knusprigem Keksboden – unwiderstehlich lecker!
Diesen Kuchen backe ich Ende Mai, wenn die ersten deutschen Erdbeeren auf dem Markt liegen. 800 Gramm Quark und 250 Gramm Crème fraîche brauchen ihre Zeit: achtzig Minuten bei nur 150 Grad, damit die Masse langsam stockt und nicht aufreißt. Der Boden aus zerbröselten Keksen mit flüssiger Butter und einer Messerspitze Zimt wird gar nicht gebacken, nur kalt gestellt.
Zutaten
- 200 g Kekse (nach Geschmack)
- 100 g Butter (flüssig)
- 1 Msp. Zimtpulver
- 4 Eier
- 1 TL Zitronensaft
- 800 g Quark
- 250 g Crème fraîche
- 1 Msp. Tonkabohne (gemahlen)
- 100 g brauner Zucker
- 100 g Zucker
- 3 EL Speisestärke
Zum Garnieren
- 300 g Erdbeeren
- 1 EL Honig
- 1 EL Zitronensaft
Zubereitung

Schritt 1: Keksboden vorbereiten
Zermahle die Kekse fein und vermische sie mit der flüssigen Butter und dem Zimtpulver. Verteile die Mischung gleichmäßig in einer Springform und drücke sie fest an, um einen stabilen Boden zu formen. Stelle die Form anschließend kühl.
Schritt 2: Quarkmasse herstellen
Heize den Ofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vor. Trenne die Eier und schlage das Eiklar mit dem Zitronensaft steif. Verrühre die Eigelbe mit Quark, Crème fraîche, gemahlener Tonkabohne, braunem sowie weißem Zucker und Speisestärke zu einer glatten Masse. Hebe vorsichtig den Eischnee unter die Quarkmasse und verteile diese gleichmäßig auf dem Keksboden.
Schritt 3: Kuchen backen
Backe den Kuchen in der vorgeheizten Mitte des Ofens ca. 80 Minuten. Decke ihn gegebenenfalls ab, um ein zu starkes Bräunen zu verhindern. Lasse den Kuchen in der Form vollständig auskühlen.
Schritt 4: Erdbeeren vorbereiten
Wasche und putze die Erdbeeren und schneide sie klein. Püriere etwa die Hälfte der Erdbeeren mit Honig und Zitronensaft und streiche die Masse durch ein feines Sieb.
Schritt 5: Servieren
Garnieren den abgekühlten Kuchen mit der Erdbeersauce und den übrigen Erdbeerstücken. Genieße diesen leckeren und einfachen Quarkkuchen mit einem frischen Frucht-Touch!
Probiere dieses Rezept aus und bringe deine Gäste mit einem herrlich frischen Quarkkuchen zum Staunen!
Mein Tipp
Nach den achtzig Minuten den Ofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Ofentür eine halbe Stunde stehen lassen. Der langsame Temperaturabfall ist der Grund, warum die Quarkmasse glatt bleibt statt einzureißen. Die Erdbeersauce kommt erst auf den völlig kalten Kuchen, auf der warmen Oberfläche läuft sie sofort an den Rand.
Andere Ideen
- Ohne Tonkabohne: das Mark einer halben Vanilleschote oder die abgeriebene Schale einer Zitrone in die Quarkmasse geben.
- Im Winter tiefgekühlte Himbeeren nehmen, aufgetaut mit Honig pürieren und ebenfalls durch ein feines Sieb streichen.
- Für den Boden Vollkornbutterkekse oder Spekulatius statt heller Kekse mahlen, das passt gut zum Zimt.
Aufheben und Einfrieren
Abgedeckt hält der Kuchen im Kühlschrank drei Tage. Die Erdbeersauce bewahre ich lieber getrennt in einem Schraubglas auf und gieße sie erst auf den Teller. Einfrieren geht nur ohne Früchte: Stücke einzeln einwickeln, bis zu zwei Monate, dann über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Häufige Fragen
- Warum reißt mein Quarkkuchen trotzdem auf?
- Dann war der Ofen zu heiß oder die Masse zu stark aufgeschlagen. Prüfe die Temperatur mit einem Backofenthermometer nach, viele Öfen laufen zu heiß, und hebe den Eischnee nur locker unter, statt ihn einzurühren.
- Kann ich Magerquark nehmen?
- Ja, dann wird der Kuchen fester und weniger cremig. Die 250 Gramm Crème fraîche würde ich in dem Fall auf keinen Fall weglassen, sie bringt das Fett, das die Masse zart hält.
- Muss der Keksboden vorgebacken werden?
- Nein. Die 100 Gramm flüssige Butter binden die Krümel, und im Kühlschrank wird der Boden fest. Drücke ihn mit dem Boden eines Glases richtig an, sonst bröselt er beim Schneiden auseinander.
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