Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Erdbeer-Biskuitwunder: In nur 3 Minuten zubereitet!

Erdbeer-Biskuitwunder: In nur 3 Minuten zubereitet!
Portionen 1 Springform (26 cm), 12 Stücke
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 30 Minuten
Gesamt 50 Minuten

Wenn im Juni die Erdbeeren aus der Region kommen, steht der bei mir jede Woche auf dem Tisch. Der Teig ist in ein paar Minuten gerührt: Eigelb schaumig, Öl und Wasser dazu, Mehl unterheben, zum Schluss der Eischnee. Die Beeren lege ich roh auf den Teig, sie sinken beim Backen ein und geben Saft ab. 25 bis 30 Minuten bei 180 Grad, mehr braucht er nicht.

Zutaten

  • 4 Eier
  • 180 g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 120 ml Öl
  • 120 ml Wasser
  • 1 Tasse Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • Erdbeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Erdbeer-Biskuitwunder: In nur 3 Minuten zubereitet! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Vorbereitung der Zutaten

Trenn zuerst die Eier. Die Eigelbe schlägst du mit dem Zucker und dem Vanillezucker auf, bis die Masse hell und schaumig ist.

Schritt 2: Flüssige Zutaten hinzufügen

Gib das Öl und das Wasser zur schaumigen Eimasse und schlag alles gut durch, bis eine glatte Masse daraus wird.

Schritt 3: Mehl hinzufügen

Misch das Mehl mit dem Backpulver und heb es vorsichtig unter die Eimasse.

Schritt 4: Eischnee unterheben

Schlag das Eiweiß steif und heb es behutsam unter den Teig, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

Schritt 5: Backen

Streich den Teig in die vorbereitete Backform und leg die frischen Erdbeeren darauf. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 25-30 Minuten.

Schritt 6: Dekorieren und Servieren

Lass den Kuchen nach dem Backen abkühlen und bestäub ihn erst dann mit Puderzucker, bevor du ihn auf den Tisch stellst.

Der Kuchen ist schnell gemacht und macht auf dem Kaffeetisch trotzdem etwas her. Lockerer Biskuit und frische Beeren, mehr braucht es nicht – im Alltag genauso wie bei Besuch. Probier ihn aus, deine Gäste freuen sich.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Große Erdbeeren halbiere ich und lege sie mit der Schnittfläche nach oben – andersherum läuft der Saft direkt in den Teig und der Boden bleibt speckig. Den Puderzucker siebe ich erst auf den kalten Kuchen, auf dem warmen löst er sich sofort auf. Die Stäbchenprobe mache ich zwischen den Beeren, nicht mitten durch eine hindurch.

Varianten

  • Im Herbst belege ich den Teig mit dünn geschnittenen Zwetschgen und streue einen Teelöffel Zimtzucker darüber.
  • Statt Puderzucker bestreiche ich den ausgekühlten Kuchen dünn mit erwärmtem Johannisbeergelee, dann glänzen die Früchte.
  • Mit zusätzlich 150 g Blaubeeren wird er fruchtiger, die Backzeit bleibt bei 25 bis 30 Minuten.

Aufbewahrung

Wegen der frischen Erdbeeren hält der Kuchen abgedeckt nur zwei Tage im Kühlschrank, danach wird der Boden feucht. Zum Einfrieren eignet er sich schlecht, die Beeren werden beim Auftauen matschig. Übrig gebliebene Stücke nehme ich eine halbe Stunde vor dem Kaffee aus der Kälte.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich tiefgekühlte Erdbeeren verwenden?
Nur gefroren und ungewaschen auf den Teig legen, sonst ziehen sie beim Auftauen viel Wasser. Rechne dann mit rund fünf Minuten mehr Backzeit. Frische Beeren geben aber deutlich weniger Saft ab und sinken schöner ein.
Wie viel Mehl ist eine Tasse?
Bei mir sind das rund 150 g. Der Teig soll dickflüssig vom Löffel reißen. Wird er zu fest, gebe ich noch zwei Esslöffel Wasser dazu, sonst wird der Biskuit nach 30 Minuten trocken.
Springform oder Blech?
In der 26er Springform wird er hoch und saftig, auf einem halben Blech flach und schon nach 20 Minuten fertig. Für ein ganzes Blech musst du die Menge verdoppeln, sonst bleibt der Boden zu dünn.
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