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Erbsen-Feta-Dip mit Zitrone: 400 g, frisch und salzig!

Erbsen-Feta-Dip mit Zitrone: 400 g, frisch und salzig!
Portionen 400 g Dip (eine flache Schale, für 4 bis 6 Personen)
Vorbereitung 10 Minuten
Garzeit 5 Minuten
Gesamt 15 Minuten

Manchmal steht Besuch vor der Tür und im Kühlschrank ist nichts Vorzeigbares — außer einem Beutel Erbsen im Gefrierfach und einem Stück Feta. Genau daraus entsteht dieser Dip. Er ist in einer Viertelstunde fertig, leuchtet hellgrün in der Schale und schmeckt frisch nach Zitrone, mit der salzigen Kante vom Käse dahinter.

Einfach ist er vor allem deshalb, weil kein Ofen und keine Pfanne nötig sind: Die Erbsen werden kurz überbrüht, alles andere wird gestampft. Ich püriere bewusst nicht glatt — der Dip soll Struktur behalten, damit man die Erbsenhäutchen und die Fetastückchen noch spürt. Am Ende stehen zuverlässig 400 g in der Schale.

Zutaten

  • 300 g TK-Erbsen
  • 150 g Feta
  • 1 unbehandelte Zitrone (2 TL Abrieb, 2 EL Saft)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 8 Blätter frische Minze
  • 2 EL glatte Petersilie, fein gehackt
  • 1 Prise Salz (erst am Ende, der Feta salzt bereits)
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Zucker
  • Extra: 20 g Feta und 2 Minzblätter zum Bestreuen

Zubereitung

Schritt 1: Erbsen kurz garen

Die 300 g Erbsen in einen Topf mit kochendem Wasser geben und genau 3 Minuten ziehen lassen — sie sollen weich, aber noch leuchtend grün sein. Anschließend in ein Sieb abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit die Farbe bleibt. Danach gut abtropfen lassen und das Sieb ein paarmal aufschütteln; jedes Löffelchen Restwasser macht den Dip später dünn. Etwa 2 EL der Erbsen zur Seite stellen, sie kommen ganz obendrauf.

Schritt 2: Aroma vorbereiten

Die Zitrone heiß abwaschen und 2 TL Schale fein abreiben, dann 2 EL Saft auspressen. Den Knoblauch mit etwas Salz auf dem Brett zu einer Paste streichen — so verteilt er sich gleichmäßig und beißt später nicht an einer einzigen Stelle. Minze und Petersilie mit einem scharfen Messer schneiden, nicht wiegen, sonst werden die Blätter dunkel. Den Feta grob mit den Fingern zerbröseln; 20 g davon für die Deko beiseitelegen.

Schritt 3: Stampfen statt pürieren

Die abgetropften Erbsen in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer bearbeiten, bis etwa die Hälfte zerdrückt ist und der Rest ganz bleibt. Olivenöl, Zitronensaft, Zitronenabrieb und die Knoblauchpaste unterrühren. Die Masse wirkt jetzt noch locker und körnig — das ist richtig. Ein Stabmixer würde alles zu einem glatten Püree machen, das an der Schale klebt statt vom Brot getunkt werden zu können.

Schritt 4: Feta und Kräuter einrühren

Die 130 g zerbröselten Feta mit Minze und Petersilie unterheben, dabei nur wenige Male wenden. Ein Teil des Käses zerfällt und macht den Dip cremig, der Rest bleibt als salzige Stückchen erhalten. Jetzt erst abschmecken: Pfeffer, eine Prise Zucker gegen die Säurespitze und nur bei Bedarf noch etwas Salz. Ist der Dip zu fest, gibst du einen weiteren Teelöffel Olivenöl dazu, bis er schwer vom Löffel fällt.

Schritt 5: Anrichten

Den Dip in eine flache Schale füllen und mit dem Löffelrücken eine Mulde in die Mitte ziehen. Dort hinein kommt ein kleiner Spritzer Olivenöl, darüber die zurückgelegten ganzen Erbsen, der restliche Feta und die zwei Minzblätter. Serviere dazu warmes Fladenbrot oder geröstete Baguettescheiben. Am besten schmeckt er bei Zimmertemperatur — direkt aus dem Kühlschrank ist die Zitrone kaum zu schmecken.

Omas Tipps

  • Erbsen nicht zu lange kochen. Nach 5 Minuten im Wasser werden sie mehlig und grau, und der Dip verliert sein Leuchten. Drei Minuten reichen, danach sofort kalt abschrecken.
  • Feta in Lake kaufen. Der trockene Feta in Folie bröselt staubig und schmeckt flach. Käse aus der Lake bleibt saftig und schmilzt beim Unterheben leicht in die Erbsen — dafür ihn vorher kurz abtropfen lassen.
  • Zitronenabrieb erst kurz vorher. Reibe die Schale direkt vor dem Einrühren ab. Liegt sie zehn Minuten herum, verfliegt das Öl in der Schale und übrig bleibt nur die Säure aus dem Saft.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Im verschlossenen Glas hält sich der Dip 3 Tage im Kühlschrank. Gieße vor dem Verschließen einen dünnen Film Olivenöl über die Oberfläche — das schützt das Grün vor dem Nachdunkeln und hält die Kräuter frisch. Die Deko aus ganzen Erbsen, Feta und Minze gibst du erst beim Servieren darauf. Nimm das Glas 20 Minuten vorher aus der Kälte und rühre einmal kräftig durch, damit sich abgesetzte Flüssigkeit wieder einbindet.

Einfrieren lohnt sich hier nicht. Der Feta wird nach dem Auftauen krümelig und trocken, und die aufgetauten Erbsen geben viel Wasser ab, sodass der Dip trennt und seine frische Zitronennote verliert. Wenn du vorarbeiten möchtest, gare die Erbsen am Vortag und bewahre sie abgetropft und abgedeckt im Kühlschrank auf — der Rest ist dann in fünf Minuten gerührt.

Häufige Fragen

Gehen auch frische Erbsen aus der Schote?
Ja, du brauchst dafür etwa 800 g Schoten für 300 g Erbsen. Frische Erbsen sind je nach Reife fester und benötigen 4 bis 6 Minuten im kochenden Wasser. Probiere eine, bevor du abgießt — sie soll sich zwischen den Fingern leicht zerdrücken lassen.
Was mache ich, wenn der Dip zu salzig geworden ist?
Das passiert schnell, weil jeder Feta anders gesalzen ist. Stampfe einfach weitere 50 g gegarte Erbsen unter und gib einen Teelöffel Olivenöl dazu. Zusätzlicher Zitronensaft hilft nicht gegen Salz, sondern macht den Dip nur spitzer.
Kann ich die Minze weglassen?
Ja. Ohne Minze wird der Dip milder und rückt näher an ein klassisches Erbsenpüree. Ersetze sie dann durch 1 EL mehr Petersilie und etwas fein geschnittenen Schnittlauch, damit die frische Note nicht ganz verschwindet.
Erbsen-Feta-Dip mit Zitrone: 400 g, frisch und salzig!
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