Entdecke Omas Geheimrezept für unwiderstehlichen Apfelkuchen!
Das ist der Kuchen, den ich backe, wenn kurzfristig viele Leute kommen: ein Blech, eine Schüssel, keine Form zum Auskleiden. Die Apfelstücke kommen klein geschnitten in den Rührteig und nicht obendrauf, so bleibt jedes Stück saftig und der Kuchen lässt sich gut mit der Hand essen. 250 g Margarine und fünf Eier machen ihn locker. Nach 30 Minuten bei 200 °C ist er fertig.
Zutaten
- 250 g Margarine
- 250 g Zucker
- 5 Eier
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- 350 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 3 große Äpfel oder 4 – 5 kleinere
- Fett für das Blech
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 200 bis 220 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette ein Backblech sorgfältig mit Margarine oder Butter ein.
Schritt 2: Äpfel vorbereiten
Schäl die Äpfel, schneide das Kerngehäuse heraus und schneide die Früchte in kleine, gleichmäßige Stücke. Dann verteilen sie sich später gleichmäßig im Teig.
Schritt 3: Teig herstellen
Gib die Margarine in eine große Rührschüssel und schlag sie schaumig. Gib Zucker, Eier und Vanillinzucker dazu und rühr alles gründlich durch. Sieb Mehl und Backpulver darüber und rühr beides vorsichtig unter die Eier-Margarine-Masse.
Schritt 4: Äpfel in den Teig mischen
Heb die vorbereiteten Apfelstücke unter den Teig, bis sie gleichmäßig verteilt sind. So hast du in jedem Bissen Apfel.
Schritt 5: Backen
Streich den Teig gleichmäßig auf das gefettete Backblech und zieh die Oberfläche glatt. Back den Kuchen etwa 30 Minuten, bis er goldgelb ist und ein Holzstäbchen sauber herauskommt, wenn du in die Mitte stichst.
Schritt 6: Abkühlen und Servieren
Lass den Kuchen auf dem Blech auskühlen. Schneide ihn in Stücke und bestäub ihn, wenn du magst, mit Puderzucker. Dazu passt Kaffee am Nachmittag, und als Nachtisch geht er auch.
Ein Blech, eine Schüssel und ein paar Äpfel: mehr braucht es nicht. Bei uns bleibt davon selten etwas übrig, wenn Familie und Freunde am Tisch sitzen.
Darauf kommt es an
Schneide die Äpfel erst, wenn der Teig fertig gerührt ist. Liegen sie vorher herum, werden sie braun und geben Saft ab, der den Teig schwer macht. Nimm feste, säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar, weiche Äpfel zerfallen bei 200 °C zu Mus. Und heb sie mit dem Löffel unter, nicht mit dem Rührgerät.
Abwandlungen
- Vor dem Backen 2 EL Zucker mit 1 TL Zimt mischen und über den Teig streuen, das gibt eine knusprige Decke.
- 100 g grob gehackte Haselnüsse unter den Teig heben, dann schmeckt der Kuchen kräftiger.
- Im Herbst ersetze ich einen der Äpfel durch zwei feste Birnen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Zugedeckt bleibt der Blechkuchen zwei Tage bei Zimmertemperatur saftig, im Kühlschrank wird er fest und trocken. Einzelne Stücke lassen sich in Folie gewickelt drei Monate einfrieren, über Nacht bei Zimmertemperatur auftauen oder 10 Minuten bei 150 °C aufbacken. Den Puderzucker immer erst nach dem Auftauen darüberstäuben.
Das werde ich oft gefragt
- Reicht der Teig für ein großes Backblech?
- Für ein Blech von etwa 30 x 40 cm reicht er gut aus. Auf einem sehr großen Ofenblech wird der Kuchen dünn und ist nach 22 bis 25 Minuten schon fertig, prüfe dann früher mit dem Holzstäbchen.
- Kann ich Butter statt der 250 g Margarine nehmen?
- Ja, in gleicher Menge. Butter muss weicher sein als Margarine, damit sie schaumig wird, also nimm sie eine Stunde vorher heraus. Der Kuchen schmeckt dann etwas voller und bleibt genauso saftig.
- Wie erkenne ich, dass der Kuchen durch ist?
- Stich mit einem Holzstäbchen in die Mitte zwischen zwei Apfelstücke. Bleibt kein feuchter Teig hängen, ist er fertig. Die Oberfläche soll goldgelb sein, nicht braun; bei 220 °C reichen manchmal schon 26 Minuten.
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