Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Obstkuchen

Omas geheimes Apfelkuchen-Rezept

Omas geheimes Apfelkuchen-Rezept
Portionen 1 Backblech, ca. 20 Stücke
Vorbereitung 40 Minuten
Garzeit 30 Minuten
Gesamt 1 Stunde 10 Minuten

Ein gedeckter Apfelkuchen vom Blech, wie ihn meine Mutter jeden Herbst gemacht hat. Anderthalb Kilo Äpfel klingen nach viel, aber sie fallen beim Backen zusammen – mit weniger bleibt die Füllung dünn. Der Mürbeteig mit Puderzucker statt Kristallzucker wird feiner und lässt sich nach der halben Stunde im Kühlschrank gut ausrollen. Warm mit einem Löffel Schlagsahne ist er mir am liebsten.

Zutaten

Für den Teig:

  • 400 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 2 Eier
  • Bei Bedarf 2 EL Milch

Für die Füllung:

  • Ca. 1 und 1/2 kg Äpfel
  • 2 Pck. Zimtzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Zucker nach Geschmack

Zubereitung

Entdecke Omas geheimes Apfelkuchen-Rezept! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

So gehst du Schritt für Schritt vor. Lange dauert es nicht, und bald riecht die ganze Wohnung nach frisch gebackenem Kuchen.

Teig zubereiten

Gib alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel und knete sie zu einem geschmeidigen Teig. Danach lässt du ihn etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Teig ausrollen und vorbereiten

Teil den gekühlten Teig in zwei gleich große Hälften. Roll die eine Hälfte aus und leg sie auf das vorbereitete Backblech. Streu Semmelbrösel gleichmäßig über den Boden, sonst macht die Apfelmasse den Teig zu feucht.

Apfelmasse hinzufügen

Misch die geschälten, geschnittenen Äpfel mit Zimtzucker und Vanillezucker. Zucker gibst du nach Geschmack dazu, je nachdem wie süß deine Äpfel sind. Dann verteilst du die Apfelmasse gleichmäßig auf dem Teigboden.

Finale Vorbereitung und Backen

Roll die zweite Teighälfte aus und leg sie über die Äpfel. Stich den Deckel ein paar Mal ein, damit der Dampf beim Backen abziehen kann. Back den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 30 Minuten, bis der Teig goldbraun ist.

Fertig ist dein Apfelkuchen. Er schmeckt warm wie kalt, am besten mit einem Löffel Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis dazu.

Mein Tipp

Die Semmelbrösel auf dem unteren Teig sind kein Beiwerk – zwei bis drei Esslöffel saugen den Apfelsaft auf, sonst weicht der Boden durch. Schneide die Äpfel in dünne Spalten statt in Würfel, dann liegen sie flach und der Deckel sinkt später nicht ein. Prüf nach 30 Minuten die Farbe; bei mir braucht der Kuchen oft 40 Minuten, bis er goldbraun ist.

Andere Ideen

  • Bei sehr süßen Äpfeln lasse ich den Zimtzucker weg und nehme nur Vanillezucker mit einem Spritzer Zitronensaft.
  • Eine Handvoll Rosinen und gehackte Mandeln unter die Apfelmasse gemischt macht ihn winterlicher.
  • Den Deckel kannst du auch als Gitter aus Teigstreifen legen, dann verdampft mehr Apfelsaft und die Füllung wird fester.

Aufheben und Einfrieren

Mit einem Geschirrtuch abgedeckt hält er auf dem Blech drei Tage, danach wird der Boden weich. Im Kühlschrank bleibt er vier Tage, schmeckt aber trockener. Einzelne Stücke kannst du acht Wochen einfrieren; aufgetaut schiebst du sie 15 Minuten bei 160 Grad in den Ofen, dann ist der Mürbeteig wieder mürbe.

Häufige Fragen

Brauche ich wirklich anderthalb Kilo Äpfel?
Ungeschält ergeben sie etwa ein Kilo Fruchtfleisch. Weniger sollte es nicht sein, sonst liegt der Deckel nach dem Backen platt auf dem Boden. Feste, säuerliche Sorten fallen dabei weniger zusammen als weiche.
Der Mürbeteig reißt beim Ausrollen – was mache ich falsch?
Er war zu kalt. Lass ihn fünf Minuten liegen und roll ihn dann zwischen zwei Lagen Backpapier aus. Risse drückst du einfach mit den Fingern zusammen, nach dem Backen sieht man davon nichts mehr.
Muss ich Semmelbrösel nehmen?
Sie halten den unteren Teig trocken. Hast du keine da, nimm zwei Esslöffel gemahlene Mandeln, Grieß oder zerbröselte Löffelbiskuits. Ganz ohne saugt nichts den Apfelsaft auf und der Boden wird weich.
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