Entdecke das unwiderstehliche Rezept der köstlichen Sacher-Würfel!
Eine ganze Sachertorte ist mir für den Kaffeetisch oft zu groß, deshalb backe ich den Teig aufs Blech und schichte ihn zu Würfeln. Drei gleich große Platten, dazwischen Marillenmarmelade, dann Schokoladeglasur rundherum. Der Teig kommt mit 105 g Bitterschokolade und 105 g Mehl aus, das steif geschlagene Eiklar macht ihn locker. Bei 170 °C braucht er 40 Minuten. Ergibt etwa 24 Würfel.
Zutaten für Sacherwürfel
- 65 g Staubzucker
- 105 g Butter, weich
- 5 Stk Eier
- 105 g Bitterschokolade
- 110 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 105 g Mehl
- 0.5 Glas Marillenmarmelade
- 2 Becher Schokoladeglasur
Zubereitung der Sacherwürfel
Schritt 1: Basis vorbereiten
Beginnen Sie damit, die zimmerwarme Butter mit dem Staubzucker schaumig zu rühren. Fügen Sie nach und nach die Dotter hinzu und salzen Sie das Ganze leicht.
Schritt 2: Schokolade hinzufügen
Schmelzen Sie die Bitterschokolade vorsichtig im Wasserbad und mischen Sie sie behutsam unter die Dottermasse. Schlagen Sie das Eiklar steif und geben Sie dabei den Zucker hinzu. Heben Sie den Eischnee abwechselnd mit dem Mehl unter die Schokoladenmasse.
Schritt 3: Backen und abkühlen lassen
Streichen Sie den fertigen Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Backen Sie ihn im vorgeheizten Ofen bei 170 °C für ca. 40 Minuten. Lassen Sie den Kuchen vollständig auskühlen.
Schritt 4: Sacherwürfel formen
Teilen Sie den abgekühlten Kuchen in drei gleich große Teile. Bestreichen Sie jedes Drittel mit Marillenmarmelade und legen Sie sie übereinander. Schneiden Sie gleichgroße Würfel aus dem Stapel.
Schritt 5: Schokoladeglasur auftragen
Schmelzen Sie die Schokoladeglasur im Wasserbad und überziehen Sie die Würfel damit. Lassen Sie die Glasur vor dem Servieren fest werden.
Genießen Sie die Sacherwürfel mit ihrem intensiven Schokoladenaroma und der fruchtigen Note! Diese kleinen Köstlichkeiten sind ideal für jede Gelegenheit.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Rühr die geschmolzene Bitterschokolade nur handwarm unter die Dottermasse, sonst wird die Butter fest und der Teig körnig. Und heb Eischnee und Mehl wirklich abwechselnd unter, in zwei bis drei Portionen – kippst du alles auf einmal hinein, fällt der Schnee zusammen und die Platte bleibt flach.
Varianten
- Mit Himbeermarmelade statt Marillenmarmelade werden die Würfel säuerlicher; nimm eine passierte Sorte ohne Kerne.
- Ich erwärme die Marmelade kurz mit einem Esslöffel Rum, dann lässt sie sich hauchdünn streichen.
- Statt der fertigen Glasur überziehe ich sie manchmal mit 200 g geschmolzener Zartbitterkuvertüre und einem Teelöffel Kokosfett.
Aufbewahrung
In einer Dose, jede Lage durch Backpapier getrennt, halten die Würfel im kühlen Zimmer eine Woche; im Kühlschrank läuft die Glasur an. Einfrieren geht drei Monate, dann aber vor dem Glasieren. Aufgetaut sind sie bei Zimmertemperatur in etwa zwei Stunden, danach überziehst du sie frisch.
Fragen aus meiner Küche
- Wie teile ich den Kuchen in drei gleiche Platten?
- Miss die Länge des Blechs mit einem Lineal ab und ritze die Schnittkanten vorher mit dem Messerrücken an. Schneide erst, wenn der Kuchen wirklich kalt ist, warm bröselt er an den Kanten.
- Kann ich statt Marillenmarmelade Aprikosenkonfitüre nehmen?
- Das ist dasselbe, Marille ist nur das österreichische Wort für Aprikose. Nimm eine passierte Konfitüre oder streich sie durch ein Sieb, damit die drei Schichten glatt aufeinanderliegen.
- Warum wird meine Glasur nach dem Trocknen matt?
- Sie war zu heiß oder wurde im Wasserbad zu stark gerührt. Schmilz sie langsam bei kleiner Hitze, rühr nur wenig und lass die Würfel bei Zimmertemperatur fest werden, nicht im Kühlschrank.
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