Geheimnis unwiderstehlicher Buttermilch-Waffeln
Waffeln mit Buttermilch backe ich am liebsten sonntags, wenn die Enkel kommen und keiner lange auf das Frühstück warten will. Die Buttermilch macht den Teig milder als reine Milch und lässt ihn zusammen mit dem halben Päckchen Backpulver gut aufgehen. Der steif geschlagene Eischnee kommt bei mir immer zuletzt dazu, ohne ihn werden die Waffeln flach und zäh. Mit Puderzucker bestäubt kommen sie sofort auf den Tisch.
Zutaten
- 2 EL Butter (oder Margarine)
- 300 g Mehl
- 2 Pck. Vanillinzucker
- 2 EL Zucker
- ½ Pck. Backpulver
- 1 Prise Salz
- 250 ml Buttermilch
- 3 Stk. Eier
- 1 EL Butterschmalz
- etwas Puderzucker
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung des Teiges
Lass das Fett in einem kleinen Topf zergehen. In einer großen Schüssel mischst du das Mehl, den Vanillezucker, den Zucker, das Backpulver und das Salz gründlich durch.
Schritt 2: Teig verrühren
Gib die Buttermilch und das Eigelb zum Mehlgemisch und rühr das flüssige Fett unter. Achte darauf, dass alles gut vermischt ist.
Schritt 3: Eiweiß schlagen
Schlag das Eiweiß steif und heb es vorsichtig unter den Teig. Davon werden die Waffeln später schön luftig.
Schritt 4: Waffeln backen
Fette das Waffeleisen dünn mit Butterschmalz ein. Gib eine Portion Teig hinein und back die Waffeln nacheinander goldgelb. Die fertigen Waffeln mit Puderzucker bestreuen und sofort servieren.
So hast du in kurzer Zeit einen Teller Buttermilch-Waffeln auf dem Tisch, über den sich Groß und Klein freuen. Probier sie einfach aus, einfacher wird ein Sonntagsfrühstück nicht.
Mein Tipp
Das Waffeleisen muss richtig heiß sein, bevor die erste Portion hineinkommt, sonst klebt der Teig fest und die Waffel reißt beim Öffnen. Ich fette nur einmal ganz dünn mit Butterschmalz ein, danach reicht das Fett im Teig. Und den Deckel die ersten zwei Minuten geschlossen lassen, nicht neugierig nachschauen.
Andere Ideen
- Ein Teelöffel abgeriebene Zitronenschale im Teig macht die Waffeln frischer, dazu passt Apfelmus.
- Statt Puderzucker bestreiche ich sie mit Butter und Zimtzucker, das mögen die Kinder am liebsten.
- Für herzhafte Waffeln lasse ich Zucker und Vanillinzucker weg und rühre 80 g geriebenen Gouda und Schnittlauch unter.
Aufheben und Einfrieren
Frisch schmecken sie am besten, übrig gebliebene Waffeln halten in einer Dose zwei Tage. Zum Aufwärmen kommen sie für drei Minuten bei 180 Grad in den Ofen, im Toaster werden sie zäh. Eingefroren sind sie zwei Monate haltbar und wandern gefroren direkt in den heißen Ofen.
Häufige Fragen
- Kann ich statt Buttermilch normale Milch nehmen?
- Ja, dann schmecken die Waffeln milder und weniger frisch. Wer den leicht säuerlichen Ton behalten will, rührt einen Esslöffel Zitronensaft in 250 ml Milch und lässt sie fünf Minuten stehen, bevor sie in den Teig kommt.
- Warum werden meine Waffeln nicht luftig?
- Meistens weil der Eischnee untergerührt statt untergehoben wird. Nimm einen Teigschaber und ziehe ihn in wenigen großen Bewegungen durch den Teig. Auch langes Stehen schadet, der Teig gehört gleich ins heiße Eisen.
- Wie viel Teig gehört ins Waffeleisen?
- Etwa eine gut gefüllte Suppenkelle in die Mitte, beim Schließen verteilt er sich von allein. Zu viel Teig quillt heraus und brennt am Rand fest, zu wenig ergibt dünne, trockene Waffeln.
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