Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Muffins & Kleingebäck

Entdecke das geheime Rezept für unwiderstehliche Waffeln!

Entdecke das geheime Rezept für unwiderstehliche Waffeln!
Portionen Etwa 40 Waffeln
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 40 Minuten
Gesamt 1 Stunde

Das ist ein Teig für ein ganzes Haus voller Leute: ein Kilo Mehl, zehn Eier, ein Liter Milch. Meine Schwester und ich haben ihn früher an Kirmestagen gerührt, wenn die halbe Straße am Waffeleisen stand. Für vier bis sechs Personen halbiere ich heute alles außer dem Backpulver. Der Schuss Rum gehört dazu, weil die Waffeln damit außen knuspriger werden und nicht am Eisen kleben.

Zutaten – reicht für ca. 30 Waffeln:

  • 500 g Zucker
  • 500 g Margarine, zimmerwarme
  • 10 Ei(er), verquirlte
  • 2 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Schuss Rum
  • 1.000 g Mehl
  • 1 Liter Milch
  • 1 Pck. Backpulver

Zubereitung:

Entdecke das geheime Rezept für unwiderstehliche Waffeln! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Anfangsverarbeitung

Rühr die verquirlten Eier mit dem Zucker und der zimmerwarmen Margarine schaumig. Dann kommen der Vanillinzucker und ein ordentlicher Schuss Rum dazu.

Schritt 2: Teigvorbereitung

Jetzt rührst du Mehl und Backpulver unter. Der Teig wird dabei etwas klebrig. Zum Schluss gibst du nach und nach die Milch dazu, bis er glatt und weich ist.

Schritt 3: Backen und Servieren

Heiz dein Waffeleisen vor und back die Waffeln portionsweise. Am besten schmecken sie heiß vom Eisen.

Variationen und Tipps

Im Winter kannst du Zimt in den Teig rühren, das passt gut in die Weihnachtszeit. Denk daran, dass die Teigmenge groß ist und für einen „normalen“ Haushalt schnell zu viel wird. Halbier die Zutaten – nur das Backpulver nicht –, dann werden etwa sechs hungrige Leute satt. Übrigen Teig kannst du einfrieren.

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Der Kniff, der den Unterschied macht

Gib den Liter Milch nach und nach dazu und rühr nach jedem Schwung glatt. Kippst du alles auf einmal in den festen Mehlteig, bekommst du Klümpchen, die du nicht mehr wegbekommst. Die erste Waffel misslingt fast immer, weil das Eisen noch nicht heiß genug ist. Die esse ich beim Backen selbst.

Varianten

  • Im Winter rühre ich zwei Teelöffel Zimt in den Teig, das passt gut zu Puderzucker und heißen Kirschen.
  • Statt Rum nehme ich die abgeriebene Schale einer Zitrone, dann können auch die Kinder mitessen.
  • Mit 100 g gemahlenen Haselnüssen im Teig, dafür 100 g Mehl weniger, werden die Waffeln kräftiger im Geschmack.

Aufbewahrung

Fertige Waffeln bewahre ich nicht gestapelt auf, sondern nebeneinander auf einem Gitter, sonst dampfen sie durch. In der Dose halten sie zwei Tage, im Gefrierbeutel drei Monate. Aufgetaut werden sie am besten im Toaster oder fünf Minuten bei 180 Grad im Ofen, dann sind sie wieder knusprig.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich die Menge halbieren?
Ja, so mache ich es meistens. Halbiere alle Zutaten, nur das Päckchen Backpulver lasse ich ganz drin, dann bleiben die Waffeln locker. Aus der halben Menge werden etwa 20 Waffeln, das reicht für sechs hungrige Leute.
Muss der Rum unbedingt hinein?
Nein. Der Alkohol verfliegt zwar beim Backen fast vollständig, aber wenn Kinder mitessen, nehme ich stattdessen Zitronenschale oder ein zusätzliches Päckchen Vanillinzucker. Die Waffeln werden dann etwas weicher, schmecken aber genauso gut.
Kann ich übrigen Teig aufheben?
Im Kühlschrank hält er zugedeckt zwei Tage, danach lässt die Triebkraft nach. Einfrieren geht ebenfalls: Portionsweise in Dosen füllen, über Nacht im Kühlschrank auftauen und vor dem Backen einmal kräftig durchrühren.
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