Einfaches Brot-Rezept
Einleitung
Dieses Brot backe ich in der Pfanne, wenn der Brotkasten leer ist und ich nicht extra den Ofen anwerfen will. Fünf Zutaten, zehn Minuten Teigruhe, dann acht Fladen von beiden Seiten goldbraun gebacken. Ohne Hefe, dafür mit einem Teelöffel Backpulver. Bei mir gibt es das oft abends zur Suppe oder morgens, wenn Besuch unangemeldet vor der Tür steht.
Zutaten
- 300 g Mehl oder Vollkornmehl
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Salz
- 1 EL Olivenöl oder Sonnenblumenöl
- 200 ml Wasser, Milch oder Joghurt
Zubereitung

Teig vorbereiten
Gib zuerst alle Zutaten in eine große Schüssel und misch sie sorgfältig, bis ein glatter, weicher Teig entsteht. Danach lass den Teig etwa 10 Minuten ruhen. In dieser Zeit setzt er sich und lässt sich besser verarbeiten.
Brot in der Pfanne backen
Erhitze eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze. Teil den Teig in etwa 8 gleich große Portionen. Gib etwas Öl in die Pfanne und back jede Portion von beiden Seiten, bis sie goldbraun und durch ist. Der Teig klebt ein wenig, setz ihn deshalb mit einem Löffel in die Pfanne und drück ihn beim Wenden mit dem Pfannenwender flach.
Variationen und Tipps
Wenn du Abwechslung möchtest, würze den Teig nach deinem Geschmack. Knoblauchpulver oder Kräuter, gehackte Zwiebeln, Oliven oder Schinkenstückchen passen gut hinein und geben dem Brot deine eigene Note.
Fazit
Dieses Brot ohne Backofen ist schnell gemacht und lässt sich vielseitig verwenden. Zum Frühstück, als Snack oder als Beilage – es passt fast immer. Probier es einmal aus, warm aus der Pfanne schmeckt es am besten.
Schreib mir gern unten in die Kommentare, wie es bei dir geworden ist und welche Varianten du ausprobiert hast. Das lese ich immer sehr gern.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Pfanne darf nur mittlere Hitze haben. Bei voller Stufe sind die Fladen außen schwarz und innen noch roh – 300 g Mehl brauchen ihre Zeit. Ich rechne mit gut zwei Minuten pro Seite und drücke die Teigportion nach dem ersten Wenden mit dem Pfannenwender flach, damit sie überall gleich dick durchbackt.
Varianten
- Mit Joghurt statt Wasser wird der Teig weicher und die Fladen bleiben länger frisch.
- Ein Teelöffel getrockneter Oregano und zwei gehackte Knoblauchzehen im Teig passen gut zu Tomatensuppe.
- Ersetze 100 g der 300 g durch Vollkornmehl; dann gebe ich zwei Esslöffel Flüssigkeit mehr dazu.
Aufbewahrung
Frisch aus der Pfanne sind sie am besten. In ein sauberes Küchentuch gewickelt bleiben sie einen Tag weich, im Kühlschrank werden sie zäh. Eingefroren halten sie zwei Monate; ich lege sie gefroren für zwei Minuten pro Seite in die trockene Pfanne, dann sind sie wieder wie frisch.
Fragen aus meiner Küche
- Der Teig klebt an den Händen – ist das zu viel Wasser?
- Nein, so soll er sein. Deshalb setze ich die Portionen mit einem Löffel in die Pfanne, statt sie zu formen. Wer lieber knetet, arbeitet zwei Esslöffel Mehl mehr ein; die Fladen werden dann etwas fester.
- Kann ich statt Backpulver Hefe nehmen?
- Ja, dann nimm 5 g Trockenhefe und lass den Teig eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Die Fladen werden luftiger und schmecken mehr nach Brot, aber die zehn Minuten Teigruhe reichen dafür nicht mehr aus.
- Welche Pfanne eignet sich am besten?
- Eine beschichtete Pfanne mit Deckel. Der Deckel hält in der ersten Minute die Feuchtigkeit im Teig, dann gart die Mitte durch, bevor die Unterseite zu dunkel wird. In einer Eisenpfanne brauchst du deutlich mehr Öl.
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