Puddingkuchen
Wenn im August niemand den Ofen anmachen will, kommt dieser Kuchen auf den Tisch. Der Boden sind nur 250 Gramm Kakaokekse mit 150 Gramm zerlassener Butter, fest in die 24er Springform gedrückt. Darauf eine dicke Schicht Vanillepudding aus 900 Millilitern Milch und zum Schluss eine Glasur aus heißer Sahne und 225 Gramm Schokolade. Über Nacht kalt gestellt, schneidet er sauber.
Zutaten
- 250 g Kakaokekse (z.B. von Leibniz oder Wikana)
- 150 g Butter
- 2 Packungen Puddingpulver mit Vanille-Geschmack
- 900 ml Milch
- Vanilleextrakt
- 225 g Schokolade
- 1 Tasse Schlagsahne
Zubereitung

Schritt 1: Keksboden vorbereiten
Mahl die Kakaokekse im Standmixer oder in der Küchenmaschine zu feinen Krümeln. Lass die Butter im kleinen Topf oder in der Mikrowelle langsam zergehen und misch sie unter die Brösel. Leg den Boden einer Springform (ca. 24 cm) mit Backpapier aus, füll die Keksmasse hinein und drück sie fest an. Streich sie glatt und stell die Form in den Kühlschrank.
Schritt 2: Pudding herstellen
Koch den Vanillepudding nach der Anleitung auf der Packung mit 900 ml Milch. Wenn du magst, gib noch etwas Vanilleextrakt dazu. Rühr dabei ohne Pause, sonst brennt der Pudding am Topfboden an. Danach lass ihn kurz abkühlen.
Schritt 3: Pudding und Glasur hinzufügen
Hol den Keksboden aus dem Kühlschrank und streich den lauwarmen Pudding darauf. Zieh die Oberfläche glatt und lass den Kuchen auskühlen, bis der Pudding fest ist. Erwärm in der Zwischenzeit die Schlagsahne im kleinen Topf bei niedriger Hitze, kochen darf sie nicht. Nimm den Topf vom Herd, brich die Schokolade in Stücke und lös sie in der heißen Sahne auf. Rühr alles zu einer glatten Glasur.
Schritt 4: Fertigstellung und Servieren
Gieß die Schokoladenglasur auf die abgekühlte Puddingschicht und verteil sie gleichmäßig. Stell den Kuchen mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, über Nacht wird er noch besser. Vor dem Servieren kannst du ihn mit Kakaopulver bestäuben. Dann schneide ihn in Stücke und lass es dir schmecken.
An warmen Sommertagen und wenn es schnell gehen muss, steht bei mir dieser Puddingkuchen auf dem Tisch – ganz ohne Ofen, und die Gäste freuen sich.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Zwei Päckchen Puddingpulver auf 900 Milliliter Milch ist Absicht, mit den üblichen 1000 Millilitern bleibt die Schicht zu weich zum Schneiden. Den Pudding gieße ich lauwarm auf den kalten Keksboden, nicht kochend heiß, sonst weicht die Butter im Boden auf. Die Sahne für die Glasur nur erwärmen, nie kochen lassen.
Varianten
- Mit Butterkeksen statt Kakaokeksen wird der Boden heller, dann streue ich einen Esslöffel Kakao zwischen Boden und Pudding.
- Eine Schicht Bananenscheiben zwischen Boden und Pudding macht daraus ein Dessert für Kinder.
- Mit weißer Schokolade in der Glasur und ein paar Himbeeren obenauf sieht er festlicher aus.
Aufbewahrung
Der Kuchen bleibt im Kühlschrank drei Tage fest und gut, danach weicht der Keksboden durch. Ich lasse ihn dafür in der Springform und decke ihn mit einem Teller ab. Einfrieren klappt schlecht, der Pudding wird beim Auftauen wässrig und löst sich vom Boden.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich den Pudding selbst kochen?
- Ja: 900 Milliliter Milch, 60 Gramm Speisestärke, 60 Gramm Zucker und das Mark einer Vanilleschote. Stärke und Zucker in etwas kalter Milch anrühren, in die kochende Milch geben und eine Minute unter Rühren durchkochen.
- Warum bröselt mein Keksboden beim Schneiden?
- Er wurde zu wenig fest angedrückt oder die Butter reichte nicht. Drücke die Krümel mit dem Boden eines Glases richtig an und stelle die Form mindestens 30 Minuten kalt, bevor der Pudding daraufkommt.
- Welche Schokolade passt für die Glasur?
- Zartbitter mit etwa 50 Prozent Kakao schmilzt in der heißen Sahne gut und wird nicht zu hart. Vollmilchschokolade wird süßer und bleibt weicher, dann nimm 25 Gramm mehr, damit die Schicht fest wird.
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