Einfaches 4-Zutaten-Apfelkuchen-Rezept
Drei Eier, eine Tasse Zucker, eine Tasse Mehl, drei große Äpfel – mehr steht bei diesem Kuchen nicht auf dem Zettel. Ich backe ihn, wenn die Vorratskiste leer ist und trotzdem etwas zum Kaffee auf den Tisch soll. Der halbe Teig kommt zuerst in die 23er Form, dann die Apfelscheiben, dann der Rest. Nach 30 Minuten bei 180 Grad ist er fertig.
Zutaten
- 3 Eier
- 1 Tasse Zucker (200 ml)
- 1 Tasse Mehl
- 3 große Äpfel
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Leg eine runde Backform mit 23 cm Durchmesser mit Backpapier aus, dann bekommst du den Kuchen später leicht heraus.
Schritt 2: Äpfel vorbereiten
Schäl die Äpfel, schneide das Kerngehäuse heraus und die Äpfel in dünne Scheiben oder kleine Stücke. So werden sie gut gar und geben im Kuchen eine saftige Schicht.
Schritt 3: Teig zubereiten
Gib die Eier in eine große Rührschüssel und schlag sie mit dem Zucker mehrere Minuten auf, bis die Masse hell und schaumig ist und sichtbar mehr geworden ist. Sieb das Mehl darüber und heb es vorsichtig in mehreren Portionen unter, damit die Luft im Teig bleibt.
Schritt 4: Kuchen zusammenstellen
Füll etwa die Hälfte vom Teig in die vorbereitete Form und streich ihn glatt. Verteil die geschnittenen Äpfel gleichmäßig darauf, bis eine durchgehende Apfelschicht entsteht. Dann gieß den restlichen Teig darüber und streich ihn so aus, dass die Äpfel ganz bedeckt sind.
Schritt 5: Backen
Stell die Form in den vorgeheizten Backofen und back den Apfelkuchen etwa 30 Minuten. Sieh zwischendurch nach: Er ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr kleben bleibt.
Schritt 6: Abkühlen & Servieren
Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn in der Form auf einem Kuchengitter ganz auskühlen. Dann lös ihn vorsichtig aus der Form. Wenn du magst, stäub Puderzucker über den abgekühlten Kuchen, das gibt eine hübsche süße Decke.
Vier Zutaten, ein Rührlöffel, und die ganze Küche riecht nach Apfelkuchen. Probier ihn einmal aus.
Mein Tipp
Alles hängt am Aufschlagen der Eier. Ohne Backpulver trägt nur die Luft, die du in fünf Minuten in Eier und Zucker schlägst – die Masse muss fast weiß sein und beim Herausziehen der Rührstäbe ein Band ziehen. Das gesiebte Mehl danach in drei Portionen mit dem Löffel unterheben, nie mit dem Mixer einrühren.
Andere Ideen
- Ein Teelöffel Zimt im Mehl passt gut zu säuerlichen Äpfeln wie Boskoop.
- Mit Birnen und etwas abgeriebener Zitronenschale wird der Kuchen heller im Geschmack.
- Vor dem Backen zwei Esslöffel gehobelte Mandeln auf den oberen Teig streuen, das gibt eine knusprige Decke.
Aufheben und Einfrieren
Zugedeckt bleibt der Kuchen bei Zimmertemperatur zwei Tage saftig; im Kühlschrank wird er schnell fest und trocken. Einfrieren geht in Stücken bis zu drei Monate, jedes in Folie gewickelt. Aufgetaut schmeckt er am besten, wenn du ihn zehn Minuten bei 150 Grad aufwärmst und frisch mit Puderzucker bestäubst.
Häufige Fragen
- Welche Äpfel eignen sich am besten?
- Feste, säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn. Sie behalten in 30 Minuten ihre Form. Sehr mehlige Äpfel zerfallen zu Mus und machen die Mitte des Kuchens feucht und schwer.
- Darf ich Backpulver zugeben?
- Nötig ist es nicht, aber ein halber Teelöffel schadet nicht, wenn du beim Aufschlagen unsicher bist. Der Kuchen wird dann etwas höher, allerdings auch eine Spur trockener in der Krume.
- Wie viel ist eine Tasse hier?
- 200 ml, wie beim Zucker angegeben – beim Mehl sind das etwa 120 g. Wiege lieber ab: Gehäuft eingefülltes Mehl macht den Teig schnell zu fest und die Apfelschicht verschwindet darin.
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