Dieses Spritzgebäck-Rezept meiner Oma wird alle begeistern!
Der Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz kommt bei mir jedes Jahr Anfang Dezember aus dem Keller, und dieses Rezept steht dann als erstes an. 500 g Mehl geben eine Menge, die für Blechweise reicht, und die Mischung aus Butter und Margarine sorgt dafür, dass die Plätzchen beim Drehen ihre Rillen behalten. Wir stellen sie in Dosen kühl, dann halten sie bis Weihnachten.
Zutaten
- 500 g Mehl
- 250 g Zucker
- 125 g Butter
- 125 g Margarine
- ½ Pck. Backpulver
- 2 Pck. Vanillezucker
- 1 Ei
- 1 Eigelb
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Zutaten
Stelle sicher, dass alle Zutaten die gleiche Temperatur haben – am besten Zimmertemperatur. Nimm Butter, Margarine und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank.
Schritt 2: Teig herstellen
Siebe das Mehl zusammen mit dem Backpulver in eine große Rührschüssel, um Klümpchen zu vermeiden. Füge den Zucker, Vanillezucker, Butter, Margarine, das Ei und das Eigelb hinzu. Verknete alles mit den Knethaken eines Handmixers oder mit den Händen zu einem glatten, festen Teig. Achte darauf, dass sich alle Zutaten gut verbinden und keine Mehlnester vorhanden sind.
Schritt 3: Teig ruhen lassen
Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn in eine Schüssel und decke diese mit Frischhaltefolie oder einem sauberen Küchentuch ab. Lasse den Teig mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen.
Schritt 4: Backofen vorheizen und Teig vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und lege Backbleche mit Backpapier aus. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank, portioniere ihn in kleinere Stücke, die durch den Fleischwolf oder Spritzgebäckaufsatz passen.
Schritt 5: Plätzchen formen und backen
Setze den Fleischwolf mit dem Spritzgebäckaufsatz zusammen. Gib den Teig portionsweise hinein und forme beliebige Plätzchenformen direkt auf das Backpapier. Achte darauf, genügend Abstand zwischen den Plätzchen zu lassen, da sie beim Backen leicht aufgehen.
Schritt 6: Backen und abkühlen
Backe die Plätzchen auf der zweiten Schiene von unten im vorgeheizten Ofen für etwa 10 bis 15 Minuten, bis sie leicht goldgelb sind. Beobachte sie gegen Ende der Backzeit. Nimm die fertigen Plätzchen aus dem Ofen und lasse sie kurz auf dem Blech auskühlen, bevor du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legst, damit sie vollständig abkühlen.
Dieses einfache Rezept für Spritzgebäck wird von Generation zu Generation weitergegeben. Genieße es mit einem warmen Getränk oder verschenke es als selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Nach der Stunde im Kühlschrank ist der Teig zu fest für den Fleischwolf und bricht in der Schnecke. Nimm ihn zehn Minuten vorher heraus und arbeite immer nur mit einer faustgroßen Portion, den Rest lässt du kühl stehen. Wird der Teig durch die Handwärme weich, verlieren die Rillen ihre Form und die Plätzchen laufen beim Backen breit.
Varianten
- Reib die Schale einer Bio-Zitrone in den Teig, das passt gut zu den zwei Päckchen Vanillezucker und macht die Plätzchen frischer.
- Tauch die abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterkuvertüre und lass sie auf Backpapier fest werden.
- Ersetze 50 g Mehl durch gemahlene Haselnüsse, dann wird der Teig etwas mürber und schmeckt nussig.
Aufbewahrung
In einer gut schließenden Blechdose an einem kühlen Ort halten die Plätzchen vier bis sechs Wochen. Leg Backpapier zwischen die Lagen und keine feuchten Plätzchensorten dazu, sonst werden sie weich. Der rohe Teig lässt sich in Folie gewickelt drei Monate einfrieren und taut über Nacht im Kühlschrank auf.
Fragen aus meiner Küche
- Geht das auch ohne Fleischwolf?
- Ja, mit einer Gebäckpresse oder einem Spritzbeutel mit Sterntülle. Für den Spritzbeutel musst du den Teig etwas weicher halten, gib dafür einen Esslöffel Milch dazu, sonst bekommst du ihn nicht durch die Tülle.
- Kann ich nur Butter statt Butter und Margarine nehmen?
- Das geht mit 250 g Butter, der Geschmack wird voller. Der Teig ist dann aber weicher und braucht etwas mehr Kühlzeit, sonst verliert er im Fleischwolf die Rillen. Arbeite dann in kleineren Portionen.
- Woran erkenne ich, dass die Plätzchen fertig sind?
- Nach 10 bis 15 Minuten bei 180 Grad sind nur die Ränder leicht goldgelb, die Mitte bleibt hell. Sie wirken beim Herausnehmen noch weich und werden erst auf dem Gitter fest.
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