Dieses Rezept für einen himmlischen Streuselkuchen mit cremiger Puddingfüllung musst du probieren!
Bei uns heißt er einfach Puddingstreusel und wird immer dann gebacken, wenn Besuch angekündigt ist und keiner weiß, was alle mögen. Drei Teile arbeiten hier zusammen: ein Mürbeteig mit 150 g weicher Butter, eine Vanillepuddingfüllung aus zwei Päckchen mit nur 550 ml Milch und Streusel aus kalter Butter. Der Pudding wird durch die knappe Milch und ein untergeschlagenes Ei fest genug zum Schneiden.
Zutaten
Für den Mürbeteig:
- 1 Prise Salz
- 1 Packung Vanillezucker
- 150 g weiche Butter
- 300 g Mehl
- 85 g Zucker
- 1 Ei
Für die Füllung:
- 4 Esslöffel Zucker
- 2 Packungen Vanillepuddingpulver
- 550 ml Milch
- 1 Packung Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 Ei
Für die Streusel:
- 180 g kalte Butter
- 250 g Mehl
- 80 g Zucker
- 1 Prise Salz
Zubereitung

- Heiz den Backofen auf 170 °C vor. Leg eine Springform mit Backpapier aus.
- Verknete für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander. Form daraus eine Kugel und stell sie für 40 Minuten kalt.
- Für die Füllung kochst du den Vanillepudding nach der Packungsanweisung, aber nur mit 550 ml Milch. Lass ihn abkühlen und schlag dann das Ei unter.
- Gib den Teig in die Springform und zieh einen 3 cm hohen Rand hoch. Verteil den Pudding gleichmäßig auf dem Teigboden.
- Verknete für die Streusel alle Zutaten und streu sie gleichmäßig über die Puddingfüllung.
- Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten, bis die Streusel goldbraun sind.
Lass dir den Kuchen schmecken, er ist schneller fertig, als man denkt. Guten Appetit!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Das Ei kommt erst in den lauwarmen Pudding, nicht in den heißen, sonst gerinnt es zu Fäden. Damit sich beim Abkühlen keine Haut bildet, lege ich Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche. Die Streusel knete ich nur so lange, bis grobe Brocken entstehen, mit warmen Händen und langem Kneten wird daraus ein zweiter Mürbeteig.
Varianten
- Ein abgetropftes Glas Sauerkirschen auf dem Pudding verteilt bringt Säure gegen die Süße der Streusel.
- Mit zwei Päckchen Schokopuddingpulver statt Vanille wird der Kuchen dunkler und schmeckt kräftiger.
- 50 g gemahlene Mandeln in den Streuseln, dafür 50 g Mehl weniger, machen die Kruste mürber.
Aufbewahrung
Wegen der Puddingfüllung stelle ich den Kuchen abgedeckt in den Kühlschrank, dort hält er drei Tage. Bei Zimmertemperatur nur den Anschnitt eines Nachmittags. Eingefroren bleiben Stücke vier Wochen brauchbar, sie tauen über Nacht im Kühlschrank auf. Danach acht Minuten bei 150 Grad, dann sind die Streusel wieder trocken.
Fragen aus meiner Küche
- Warum nur 550 ml Milch für zwei Päckchen Pudding?
- Nach Packungsanweisung wären es zwei Liter, das wäre viel zu weich für einen Kuchen. Mit der knappen Milch und dem untergerührten Ei wird die Füllung beim Backen fest und lässt sich später sauber schneiden.
- Kann ich fertigen Pudding aus dem Kühlregal nehmen?
- Davon rate ich ab, er ist zu dünn eingestellt und läuft beim Backen unter die Streusel. Selbst gekocht mit wenig Milch bekommst du die feste Schicht, die dieser Kuchen braucht.
- Meine Streusel sind zerlaufen statt knusprig geworden.
- Dann war die Butter zu weich. Für die Streusel gehören die 180 g Butter kalt aus dem Kühlschrank, für den Mürbeteig weich. Werden die Brocken beim Kneten klebrig, stell die Schüssel zehn Minuten kalt.
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