Dieses Erdbeer-Tiramisu wird Ihr neuer Sommerfavorit!
Wenn die Erdbeerzeit anfängt, mache ich statt des klassischen Tiramisus diese Version ohne Kaffee und ohne Ei. Aus 100 g Erdbeeren und Puderzucker wird ein Püree, das die Löffelbiskuits tränkt, der Rest der 400 g kommt in Stücken zwischen die Schichten. Die Creme sind nur Mascarpone und steif geschlagene Sahne. Zwei Stunden Kühlzeit, dann ist es fertig, es hält sich aber auch bis zum nächsten Tag.
Zutaten
- 250 g Mascarpone
- 200 ml Schlagsahne
- 400 g Erdbeeren
- 150 g Puderzucker
- 20 St. Löffelbiskuits
Zubereitung

Schritt 1: Zubereitung der Creme
In einer Schüssel die Schlagsahne mit 100 g Puderzucker steif schlagen. Anschließend die Mascarpone unter die Sahne heben und zu einer glatten Creme verrühren.
Schritt 2: Erdbeerpüree herstellen
100 g der Erdbeeren mit 50 g Puderzucker pürieren, bis eine homogene Masse entsteht. Dieses Püree wird benötigt, um den Löffelbiskuits ein fruchtiges Aroma zu verleihen.
Schritt 3: Schichten des Tiramisus
Eine kleine Form mit einer Schicht Löffelbiskuits auslegen. Diese mit dem Erdbeerpüree übergießen. Eine Schicht der vorbereiteten Creme darüber verteilen und dann mit geschnittenen Erdbeeren belegen. Eine weitere Schicht Löffelbiskuits hinzulegen und den Vorgang mit dem Püree, der Creme und den Erdbeeren wiederholen. Falls noch Zutaten vorhanden sind, diesen Schritt bis zum Aufbrauchen der Zutaten wiederholen.
Schritt 4: Fertigstellen und Kühlen
Das Tiramisu mit einer abschließenden Schicht Erdbeerstücke garnieren. Vor dem Servieren mindestens zwei Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen, damit sich die Aromen voll entfalten können.
Mit diesem einfachen, aber dennoch beeindruckenden Erdbeer-Tiramisu Rezept begeistern Sie Ihre Gäste auf jeder Gartenparty oder beim Familienessen im Sommer. Die frische Kombination aus Erdbeeren und Mascarpone sorgt für ein wahres Geschmackserlebnis.
Mein Tipp
Den Mascarpone rühre ich vorher im Becher kurz glatt und hebe ihn dann löffelweise unter die steife Sahne, nicht umgekehrt. Kippst du ihn am Stück hinein, bleiben Klümpchen, die sich nur durch langes Rühren lösen, und dabei fällt die Sahne zusammen. Das Erdbeerpüree gieße ich sparsam auf, die Biskuits sollen feucht werden, nicht schwimmen.
Andere Ideen
- Zwei Esslöffel Zitronensaft im Püree nehmen den 150 g Puderzucker die Süße und heben das Erdbeeraroma.
- Statt Löffelbiskuits verwende ich Butterkekse, die bleiben bissfester und brauchen etwas mehr Püree.
- In sechs Gläsern geschichtet ist es Gästen leichter zu servieren und die Schichten bleiben beim Auslöffeln erhalten.
Aufheben und Einfrieren
Abgedeckt hält sich das Erdbeer-Tiramisu zwei Tage im Kühlschrank, die Erdbeerstücke obenauf legst du am besten erst kurz vor dem Servieren darüber, sonst werden sie glasig. Einfrieren lohnt nicht, die Früchte verlieren beim Auftauen Wasser und die Creme wird dünn. Immer kalt aus dem Kühlschrank servieren.
Häufige Fragen
- Kann ich das Dessert am Vortag zubereiten?
- Ja, über Nacht durchgezogen schmeckt es sogar runder. Die letzte Lage Erdbeerstücke kommt dann erst am nächsten Tag darauf, weil sie sonst Saft zieht und die Oberfläche wässrig wird.
- Meine Löffelbiskuits sind hart geblieben.
- Dann war zu wenig Püree da. 100 g Erdbeeren mit 50 g Puderzucker ergeben nur eine kleine Menge. Verlängere sie mit zwei Esslöffeln Wasser oder Orangensaft und verteile sie gleichmäßig über beide Biskuitlagen.
- Ist das Dessert nicht zu süß?
- Bei sehr reifen Erdbeeren nehme ich statt 150 nur 100 g Puderzucker, davon 60 g in die Sahne und 40 g ins Püree. Die Creme wird dadurch nicht weicher, der Zucker dient hier nicht der Bindung.
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