Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Obstkuchen

Gedeckten Apfelkuchen

Gedeckten Apfelkuchen
Portionen 1 Springform (26 cm), etwa 12 Stücke
Vorbereitung 40 Minuten
Garzeit 45 Minuten
Gesamt 1 Stunde 25 Minuten

Zwei Kilo Äpfel klingen viel, aber gedünstet fallen sie stark zusammen, und genau darum wird dieser Kuchen so saftig. Bei mir kommt er im Oktober auf den Tisch, wenn die Boskop aus dem Garten weich werden. Der Mürbeteig wird geteilt: eine Hälfte als vorgebackener Boden mit hohem Rand, die andere als Deckel. Der Zitronenguss hält die Süße von Zucker und Rosinen im Zaum.

Zutaten für gedeckten Apfelkuchen

  • 300 g Mehl
  • 2 gestrichene Teelöffel Backpulver
  • 150 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Tüte Vanillinzucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Rosinen
  • 2 kg Äpfel
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 125 g Puderzucker
  • 2 Esslöffel Zitronensaft

Zubereitungsschritte für den gedeckten Apfelkuchen

Das ultimative Rezept für den perfekten gedeckten Apfelkuchen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Teigzubereitung

Gib das Mehl in eine große Schüssel und misch das Backpulver gründlich darunter. Dann kommen die kalte Butter in kleinen Würfeln, 100 g Zucker, der Vanillinzucker, das Ei und die Prise Salz dazu. Knete alles zu einem glatten Teig und stell ihn abgedeckt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, damit er fest wird.

Apfelfüllung vorbereiten

Wasch die Rosinen und lass sie abtropfen. Schäl die Äpfel, schneide das Kerngehäuse heraus, viertel sie und schneide sie in kleine Stücke. Gib die Apfelstücke mit 3 Esslöffeln Wasser, den Rosinen, 100 g Zucker und dem Zimt in einen Topf. Dünste alles bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten, bis die Äpfel weich sind. Danach lass sie abkühlen.

Teig und Füllung zusammenfügen

Fette eine Springform (26 cm Durchmesser) gut ein. Roll die Hälfte des Teigs aus und leg ihn in die Form. Zieh einen etwa 3 cm hohen Rand hoch und stich den Boden mehrmals mit einer Gabel ein. Back den Boden im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze 15–20 Minuten vor.

Kuchen vollenden

Verteil die abgekühlte Apfelfüllung auf dem vorgebackenen Boden. Roll den restlichen Teig aus und leg ihn als Deckel über die Füllung. Drück die Ränder fest. Back den Kuchen bei gleicher Temperatur weitere 15 Minuten, bis die Oberfläche goldgelb ist. Danach lass ihn vollständig auskühlen.

Finalisierung

Rühr den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einem glatten Guss. Streich ihn auf die abgekühlte Oberseite des Kuchens und lass ihn fest werden. Danach kannst du anschneiden und servieren.

Und dann schneide dir das erste Stück ab, am besten mit einer Tasse Kaffee daneben.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Der Boden muss vorgebacken werden, sonst zieht die Apfelfüllung durch und der Kuchen wird unten glitschig. Und lass die gedünsteten Äpfel wirklich kalt werden, bevor du sie einfüllst, warme Füllung weicht den Deckel auf. Ist die Masse nach den zehn Minuten im Topf noch sehr flüssig, gieß den Saft ab oder binde ihn mit einem Teelöffel Speisestärke.

Varianten

  • Statt der Rosinen nehme ich manchmal 50 Gramm grob gehackte Walnüsse, die geben der Füllung Biss.
  • Wer keinen Zuckerguss mag, bestreicht den Deckel vor dem Backen mit Milch und streut Hagelzucker darüber.
  • Mit einem Esslöffel Rum in der Apfelfüllung schmeckt der Kuchen kräftiger und passt gut in die Adventszeit.

Aufbewahrung

Der Kuchen hält abgedeckt bei Zimmertemperatur zwei Tage, im Kühlschrank vier bis fünf, dort wird der Guss allerdings matt. Einzelne Stücke lassen sich bis zu zwei Monate einfrieren. Aufgetaut wird bei Zimmertemperatur in etwa drei Stunden, im Ofen würde der Zuckerguss verlaufen.

Fragen aus meiner Küche

Welche Äpfel eignen sich für die Füllung?
Am besten säuerliche, feste Sorten wie Boskop, Elstar oder Braeburn. Sie behalten beim Dünsten Form und Säure. Sehr süße, mehlige Äpfel zerfallen in den zehn Minuten zu Mus und machen die Füllung wässrig.
Kann ich den Mürbeteig am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar praktisch. Wickle ihn in Folie und lass ihn über Nacht im Kühlschrank. Vor dem Ausrollen nimmst du ihn zwanzig Minuten heraus, sonst ist er zu hart und bricht am Rand.
Warum reißt der Teigdeckel beim Auflegen?
Er war zu dünn ausgerollt oder zu kalt. Roll ihn etwa vier Millimeter dick auf Backpapier aus und stürze ihn damit über die Füllung. Kleine Risse drückst du einfach mit den Fingern wieder zu.
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