Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Salate

Cheeseburger-Salat für 6 Personen: Deftig, low carb, in 25 Minuten!

Cheeseburger-Salat für 6 Personen: Deftig, low carb, in 25 Minuten!
Portionen 6
Vorbereitung 12 Minuten
Garzeit 13 Minuten
Gesamt 25 Minuten

Wenn bei mir sechs Leute am Tisch sitzen und alle etwas anderes wollen, koche ich diesen Salat. Die Jüngeren bekommen ihren Burger-Geschmack, die Älteren freuen sich, dass nichts schwer im Magen liegt, und ich muss nicht drei verschiedene Töpfe bewachen. Eine große Schüssel, eine Pfanne, fertig.

Das Besondere ist der Wechsel zwischen warm und kalt: Das Hackfleisch kommt heiß aus der Pfanne auf den kalten, knackigen Salat, der Käse zieht Fäden, und das Dressing hält alles zusammen. Brötchen brauchst du dafür nicht – deshalb bleibt der Salat low carb, ohne dass jemand etwas vermisst. Und in 25 Minuten ist die Sache erledigt.

Zutaten

  • 800 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 EL Rapsöl zum Braten
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Senfpulver (ersatzweise 1 TL mittelscharfer Senf)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 Köpfe Romanasalat (ca. 600 g)
  • 400 g Cocktailtomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 6 saure Gewürzgurken
  • 200 g geriebener junger Gouda
  • 150 g Schmand
  • 4 EL Mayonnaise
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 2 TL Gurkenwasser aus dem Glas
  • 1 TL Ahornsirup oder Honig

Zubereitung

Schritt 1: Das Dressing anrühren

Rühre Schmand, Mayonnaise, Tomatenmark, Senf, Gurkenwasser und den Ahornsirup in einer kleinen Schüssel glatt. Das Dressing soll die Farbe von hellem Ton haben und schwer vom Löffel tropfen, nicht fließen. Schmecke es kräftig mit Salz und Pfeffer ab – es muss gegen warmes Hackfleisch und Käse bestehen können. Stell es kalt, bis alles andere fertig ist.

Schritt 2: Gemüse vorbereiten

Schneide die Romanaköpfe quer in fingerbreite Streifen, wasche sie und schleudere sie wirklich trocken. Nasser Salat verwässert dir das Dressing. Halbiere die Cocktailtomaten, schneide die Zwiebel in feine Ringe und die Gewürzgurken in dünne Scheiben. Lege alles getrennt bereit, damit du später nur noch schichten musst.

Schritt 3: Hackfleisch kräftig anbraten

Erhitze das Öl in einer großen Pfanne, bis es leicht schlieren zieht. Gib das Hackfleisch hinein und drücke es flach, ohne zu rühren. Nach zwei bis drei Minuten hat sich unten eine braune Kruste gebildet – erst dann zerteilst du es mit dem Pfannenwender. Brate es in acht bis zehn Minuten krümelig und richtig braun, nicht nur grau.

Schritt 4: Würzen und Käse schmelzen

Streue Paprikapulver und Senfpulver über das Hackfleisch, salze und pfeffere und rühre alles eine Minute durch, damit die Gewürze Röstaroma bekommen. Nimm die Pfanne vom Herd, streue die Hälfte des geriebenen Goudas darüber und lass ihn eine Minute ohne Hitze schmelzen. Er soll Fäden ziehen und das Fleisch leicht zusammenhalten.

Schritt 5: Anrichten

Verteile den Salat in einer großen, flachen Schüssel. Darauf kommen Tomaten, Zwiebelringe und Gurkenscheiben, dann das warme Hackfleisch in der Mitte. Löffle das Dressing in dicken Bändern darüber und streue den restlichen Käse obenauf. Bring die Schüssel sofort auf den Tisch und mische erst dort – so bleibt unten alles knackig.

Omas Tipps

  • Das Gurkenwasser ist die halbe Miete. Zwei Teelöffel aus dem Gurkenglas geben dem Dressing genau die Säure, die man aus dem Burgerladen kennt. Essig schmeckt an dieser Stelle zu spitz, Zitrone zu frisch.
  • Romana statt Kopfsalat. Romana bleibt auch unter heißem Hackfleisch fest, während zarter Kopfsalat sofort zusammenfällt. Wenn du nur Kopfsalat hast, lass das Fleisch fünf Minuten abkühlen, bevor es auf die Blätter kommt.
  • Hackfleisch in zwei Portionen braten. 800 g auf einmal kühlen die Pfanne so stark ab, dass das Fleisch kocht statt brät. Brate lieber zweimal 400 g – das kostet drei Minuten mehr und bringt doppelt so viel Röstgeschmack.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Angemachter Salat hält sich nicht. Bewahre deshalb Hackfleisch, Dressing und Salatgemüse getrennt in verschlossenen Dosen im Kühlschrank auf: Das gebratene Hack bleibt zwei Tage gut, das Dressing drei Tage, der geschnittene Salat einen Tag, wenn du ein trockenes Küchentuch mit in die Dose legst. Am nächsten Tag erwärmst du nur das Fleisch kurz in der Pfanne und schichtest frisch.

Einfrieren lohnt sich nur für das Hackfleisch – ohne Käse, portionsweise, bis zu drei Monate. Dressing und Salat gehören nicht ins Gefrierfach: Der Schmand flockt beim Auftauen aus, und die Salatblätter werden glasig und matschig.

Häufige Fragen

Kann ich den Salat mit Rinderhack statt gemischtem Hack machen?
Ja, reines Rinderhack kommt dem Burgergeschmack sogar näher. Weil es magerer ist, nimm einen halben Esslöffel Öl mehr in die Pfanne und brate es eine Minute kürzer, sonst wird es trocken und krümelt zu fein.
Ist der Salat wirklich low carb?
Pro Portion bleibst du bei etwa acht Gramm Kohlenhydraten, die fast alle aus Tomaten und Zwiebel stammen. Achte nur darauf, dass Tomatenmark und Senf ohne Zuckerzusatz sind, und lass den Teelöffel Ahornsirup weg, wenn du ganz streng rechnest.
Wie bereite ich den Salat für Gäste vor?
Dressing, geschnittenes Gemüse und geriebener Käse können drei Stunden vorher fertig im Kühlschrank stehen. Das Hackfleisch brätst du erst kurz vor dem Essen – es ist der einzige Schritt, der Hitze braucht, und dauert keine zehn Minuten.
Cheeseburger-Salat für 6 Personen: Deftig, low carb, in 25 Minuten!
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