Butterbatzen Rezept: So schnell weg, dass du blinzeln verpasst!
Butterbatzen sind bei mir Gebäck für zwischendurch: alles in eine Schüssel, mit zwei Teelöffeln Häufchen aufs Blech, fertig. 400 g Butter auf 440 g Mehl, daher der Name und daher auch der zarte Biss. Ich mache sie im Advent, wenn keine Zeit zum Ausstechen bleibt, und im Sommer für den Kaffee auf der Terrasse. Warm mit Puderzucker bestäubt schmecken sie am besten.
Zutaten
- 440 g Weizenmehl
- 60 g Speisestärke
- 240 g Zucker
- 2 Pck. Vanillezucker
- 2 Eier
- 2 Eigelb
- 400 g weiche Butter
- Etwas Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung

Schritt 1: Teig Vorbereiten
Gib alle Zutaten zusammen in eine große Rührschüssel und rühr sie gründlich durch. Der Teig soll geschmeidig und gleichmäßig sein, dann lässt er sich später gut abstechen.
Schritt 2: Formen der Butterbatzen
Stich mit zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen ab und setz sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lass genug Abstand dazwischen, sonst kleben sie beim Backen aneinander.
Schritt 3: Backen
Schieb das Blech in den auf 180°C vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze) und back die Butterbatzen ungefähr 15 bis 20 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie leicht golden sind.
Schritt 4: Servieren
Bestäub die Butterbatzen mit Puderzucker, sobald sie aus dem Ofen kommen. Frisch schmecken sie am besten, dann sind sie noch ganz zart.
Nährwerte pro Portion
- Kalorien: 180
- Fett: 11g
- Kohlenhydrate: 20g
- Eiweiß: 1,5g
Probier sie einfach mal aus. Wenn unangemeldet Besuch vor der Tür steht oder du dir zwischendurch etwas gönnen willst, sind sie genau das Richtige.
Omas Tipp
Stell den Teig vor dem Abstechen 30 Minuten kalt. Mit 400 g weicher Butter laufen die Häufchen sonst im Ofen auseinander und werden flache Fladen. Setze sie mit gut 4 cm Abstand aufs Blech und nimm sie heraus, sobald die Ränder gerade golden sind, innen dürfen sie noch weich wirken. Fest werden sie beim Abkühlen.
So kannst du abwandeln
- Ich reibe manchmal die Schale einer Bio-Zitrone in den Teig, das nimmt der Butter die Schwere.
- Mit 100 g fein gehackten Haselnüssen im Teig werden die Batzen kräftiger im Geschmack.
- Für die Weihnachtsversion drücke ich vor dem Backen eine halbe Belegkirsche oder eine Mandel in jedes Häufchen.
Reste aufbewahren
In einer gut schließenden Blechdose halten die Butterbatzen 2 Wochen, gern mit einem Stück Backpapier zwischen den Lagen. Nicht in den Kühlschrank, dort ziehen sie Feuchtigkeit. Eingefroren bleiben sie 3 Monate gut, bei Raumtemperatur sind sie in 30 Minuten aufgetaut und werden dann frisch mit Puderzucker bestäubt.
Noch Fragen?
- Kann ich die Speisestärke weglassen?
- Dann nimm 60 g Mehl mehr. Die Stärke macht das Gebäck mürber und weniger elastisch. Mit reinem Mehl werden die Batzen fester und schmecken eher nach Keks als nach zartem Butterplätzchen.
- Warum sind meine Batzen flach geworden?
- Der Teig war zu warm. Butter bei Zimmertemperatur reicht, geschmolzene Butter geht gar nicht. Für das zweite Blech nehme ich immer gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und nicht den, der währenddessen auf der Arbeitsplatte stand.
- Ober-/Unterhitze oder Umluft?
- Ich backe sie mit Ober-/Unterhitze bei 180 °C auf mittlerer Schiene. Mit Umluft nimm 160 °C und behalte sie ab Minute 12 im Auge, sonst bräunen die Unterseiten deutlich zu schnell.
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