Apfel-Quark-Auflauf
Diesen Auflauf mache ich, wenn noch Quark im Kühlschrank steht und zwei Äpfel in der Schale liegen. Die Apfelviertel werden auf der Wölbung eingeschnitten und aufrecht in die Quarkmasse gesetzt; beim Backen fächern sie auf und sehen hübsch aus. Grieß und Mehl binden die Masse, der Eischnee macht sie locker. Zum Schluss kommt Aprikosenkonfitüre darüber, die den Mandelblättchen Glanz gibt.
Zutaten
- 1 Pck. Vanillezucker
- 2 Äpfel
- 50 g Grieß
- 1 EL Mehl
- 2 EL Aprikosenkonfitüre
- 75 ml Milch
- 3 Eier
- Butter und Semmelbrösel für die Form
- 500 g Magerquark
- 75 g Butter
- 50 g Mandelblättchen
- 1 unbehandelte Zitrone (Saft und Schale)
- 75 g Zucker
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung der Äpfel
Schäl die Äpfel, viertle sie und schneide das Kerngehäuse heraus. Schneide die gewölbte Seite mehrmals ein und träufle Zitronensaft über die Apfelstücke, dann werden sie nicht braun.
Schritt 2: Teig zubereiten
Trenn die Eier. Rühr die Butter mit dem Zucker und den Eigelben cremig. Gib die abgeriebene Zitronenschale, den Quark, die Milch, den Grieß und das Mehl dazu und rühr alles gut durch. Schlag das Eiweiß mit dem Vanillezucker steif und heb es vorsichtig unter die Masse.
Schritt 3: Auflauf vorbereiten
Fette eine Auflaufform mit Butter aus und streu Semmelbrösel hinein. Füll die Quarkmasse in die Form und setz die vorbereiteten Äpfel mit der gewölbten Seite nach oben hinein. Streu die Mandelblättchen darüber.
Schritt 4: Backen
Heiz den Backofen auf 175°C vor. Back den Auflauf etwa 35 Minuten. Streich dann die erwärmte Aprikosenmarmelade darauf und back ihn weitere 10 Minuten. Warm auf den Tisch bringen, so schmeckt er am besten.
Der Quark-Auflauf mit Äpfeln passt zur gemütlichen Kaffeezeit und als Nachtisch. Quark und Äpfel schmecken zusammen so gut, dass du ihn bestimmt öfter machst.
Mein Tipp
Lass den Magerquark eine Viertelstunde in einem Sieb abtropfen, bevor du ihn verrührst. Sonst zieht der Auflauf beim Backen Wasser und wird am Boden speckig. Den Eischnee mit dem Vanillezucker schlage ich richtig fest und hebe ihn in zwei Portionen unter. Die Konfitüre erst nach 35 Minuten aufstreichen, sonst verbrennt der Zucker in den letzten zehn Minuten.
Andere Ideen
- Mit Birnen statt Äpfeln und Haselnussblättchen schmeckt der Auflauf milder; die Birnen brauchen keinen Zitronensaft.
- Ich streue manchmal zwei Esslöffel Rosinen in die Quarkmasse, die vorher in Apfelsaft eingeweicht wurden.
- Statt Aprikosenkonfitüre nehme ich Johannisbeergelee, das setzt eine kräftigere Säure gegen den süßen Quark.
Aufheben und Einfrieren
Im Kühlschrank hält der Auflauf abgedeckt drei Tage. Ich wärme Portionen bei 150 Grad zehn Minuten im Ofen auf, in der Mikrowelle wird die Quarkmasse gummig. Kalt schmeckt er wie ein Käsekuchen und ist am nächsten Morgen zum Kaffee auch nicht verkehrt. Einfrieren lohnt nicht, die Äpfel werden wässrig.
Häufige Fragen
- Welche Auflaufform passt?
- Eine ovale oder eckige Form von etwa 25 mal 20 Zentimetern. Die Masse steht dann zwei Finger hoch und die Apfelviertel schauen heraus. In einer größeren Form wird der Auflauf flach und ist schon nach 25 Minuten durch.
- Kann ich Speisequark statt Magerquark nehmen?
- Ja, dann wird der Auflauf cremiger und etwas schwerer. Das Abtropfen kannst du dir bei fetterem Quark sparen. Die Backzeit bleibt bei 35 plus 10 Minuten, prüfe aber, ob die Mitte fest geworden ist.
- Muss ich die Äpfel wirklich einschneiden?
- Nötig ist es nicht, aber die Einschnitte lassen die Viertel beim Backen wie einen Fächer aufgehen, und die Hitze kommt schneller ins Innere. Ohne Einschnitte bleiben dicke Stücke nach 45 Minuten noch bissfest.
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