Antipasti-Salat mit Mozzarella: Das Buffet-Rezept aus 7 Zutaten!
Wenn bei mir Besuch kommt und die Küche eigentlich schon zu ist, dann gibt es diesen Antipasti-Salat. Ich habe ihn vor vielen Jahren von einer Nachbarin abgeschaut, die jeden Sommer ein Gartenfest veranstaltet hat, und seitdem steht er bei uns auf jedem Buffet. Er sieht bunt aus, er riecht nach Olivenöl und Basilikum, und niemand merkt, dass ich dafür keine zwanzig Minuten gebraucht habe.
Das Schöne daran: Du brauchst genau sieben Zutaten, mehr nicht. Kein Kochen, kein Backen, nur schneiden und mischen. Und weil der Salat beim Ziehen eher besser als schlechter wird, kannst du ihn schon am Vormittag fertig machen und im Kühlschrank stehen lassen, während du dich um alles andere kümmerst.
Zutaten
- 250 g Mozzarella-Minikugeln, abgetropft
- 400 g Kirschtomaten
- 200 g eingelegte Paprika (Streifen, aus dem Glas), abgetropft
- 150 g schwarze Oliven ohne Stein
- 150 g Salami am Stück, in Würfel geschnitten
- 1 Bund frisches Basilikum (etwa 20 g)
- 5 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Zubereitung
Schritt 1: Mozzarella gut abtropfen
Gib die Mozzarella-Minikugeln in ein Sieb und lass sie mindestens fünf Minuten abtropfen. Das klingt kleinlich, ist aber der wichtigste Handgriff im ganzen Rezept: Bleibt die Molke an den Kugeln, verwässert sie später das Olivenöl und der Salat schmeckt flach. Schüttle das Sieb ein paarmal kräftig und tupfe die Kugeln danach mit Küchenpapier trocken.
Schritt 2: Tomaten halbieren
Wasche die Kirschtomaten und halbiere sie längs. Sehr große Exemplare schneidest du besser in Viertel, damit jeder Bissen gleich groß ist. Wenn die Tomaten sehr wässrig sind, lass die Hälften kurz mit der Schnittfläche nach unten auf einem Brett liegen. Das überschüssige Wasser läuft ab und der Salat bleibt schön kräftig im Geschmack.
Schritt 3: Paprika, Oliven und Salami vorbereiten
Die eingelegten Paprikastreifen lässt du ebenfalls im Sieb abtropfen und schneidest sie in mundgerechte Stücke, etwa zwei Finger breit. Die Oliven kannst du ganz lassen oder halbieren, ganz wie du magst. Die Salami schneidest du vom Stück in Würfel von etwa einem Zentimeter Kantenlänge. Fertige Scheiben gehen auch, dann vierteln.
Schritt 4: Alles mischen
Gib Mozzarella, Tomaten, Paprika, Oliven und Salami in eine große Schüssel. Träufle das Olivenöl darüber und hebe alles mit zwei großen Löffeln vorsichtig unter, damit die Mozzarellakugeln heil bleiben. Salze sparsam, denn Oliven, Salami und eingelegte Paprika bringen schon ordentlich Salz mit. Pfeffer darf großzügiger sein.
Schritt 5: Ziehen lassen und mit Basilikum vollenden
Stell die Schüssel abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank. In dieser Zeit verbinden sich das Öl und der Saft der Tomaten zu einer kleinen Sauce am Boden der Schüssel. Erst kurz vor dem Servieren zupfst du die Basilikumblätter grob ab und gibst sie darüber. Schneidest du Basilikum zu früh, wird es dunkel und riecht nach nichts mehr.
Omas Tipps
- Das Öl aus dem Paprikaglas nicht wegschütten. Es ist mit Kräutern und Knoblauch gewürzt und schmeckt intensiver als reines Olivenöl. Nimm zwei Löffel davon und reduziere dafür das Olivenöl auf drei Esslöffel. So kommst du ohne zusätzliche Gewürze aus und bleibst trotzdem bei sieben Zutaten.
- Salami am Stück statt in Scheiben. Gewürfelte Salami vom Stück bleibt beim Mischen bissfest, während dünne Scheiben sich zusammenrollen und aneinanderkleben. Frag an der Theke nach einem Endstück, das ist oft günstiger und genau richtig für diese Menge.
- Nie eiskalt auf den Tisch. Nimm die Schüssel 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Kaltes Olivenöl wird trüb und flockig, und der Mozzarella schmeckt direkt aus der Kälte nach fast nichts. Bei Zimmertemperatur kommen Basilikum und Öl erst richtig zur Geltung.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Im Kühlschrank hält sich der Antipasti-Salat gut abgedeckt zwei Tage. Nimm eine Schüssel mit Deckel oder spanne Frischhaltefolie direkt über den Rand, sonst nimmt der Mozzarella den Geruch von allem an, was sonst noch im Kühlschrank steht. Am zweiten Tag rührst du ihn einmal um und gibst frisches Basilikum dazu, das alte ist dann dunkel geworden.
Einfrieren solltest du diesen Salat nicht. Mozzarella wird beim Auftauen krümelig und gibt viel Wasser ab, und die Kirschtomaten fallen vollständig in sich zusammen. Übrig gebliebener Salat ist am nächsten Tag auf einer Scheibe Weißbrot allerdings ein sehr gutes Abendessen.
Häufige Fragen
- Kann ich statt Minikugeln einen großen Mozzarella nehmen?
- Ja, das geht ohne Weiteres. Schneide die Kugel in Würfel von etwa zwei Zentimetern und lass sie danach im Sieb abtropfen. Die Würfel geben mehr Flüssigkeit ab als die kleinen Kugeln, deshalb solltest du sie ruhig zehn Minuten stehen lassen.
- Wie mache ich den Salat vegetarisch?
- Lass die Salami einfach weg und ersetze sie durch 150 g eingelegte Artischockenherzen aus dem Glas, gut abgetropft und geviertelt. Damit bleibst du bei sieben Zutaten und der Salat verliert nichts an Fülle. Etwas mehr Pfeffer gleicht die fehlende Würze der Salami aus.
- Wie lange kann ich ihn für ein Buffet vorher machen?
- Bis zu sechs Stunden vorher ist unproblematisch, länger würde ich nicht gehen. Die Tomaten ziehen mit der Zeit Saft und der Salat wird am Boden flüssig. Gib das Basilikum wirklich erst auf dem Buffettisch dazu, dann sieht er auch nach Stunden noch frisch aus.

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