Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kartoffelgerichte

Zwiebelkartoffeln aus der Pfanne

Zwiebelkartoffeln aus der Pfanne
Portionen 4 Portionen
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit 20 Minuten
Gesamt 35 Minuten

Zwiebelkartoffeln gab es bei uns immer dienstags, weil montags Pellkartoffeln auf dem Tisch standen und der Topf nie ganz leer wurde. Kalte Kartoffeln vom Vortag sind hier keine Notlösung, sondern Bedingung: Nur die schneiden sich in saubere Scheiben und werden in der Pfanne knusprig. Dazu Butterschmalz, drei Zwiebeln und Petersilie, mehr hat meine Mutter auch nicht gebraucht.

Zutaten

  • 800 g festkochende Kartoffeln, am Vortag gekocht und gepellt
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 EL Butterschmalz
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 EL Petersilie, fein gehackt

Zubereitung

Zwiebelkartoffeln aus der Pfanne, der Geheimtipp aus Omas Rezeptbuch – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Kartoffeln und Zwiebeln vorbereiten

Die gekochten Kartoffeln in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe oder Streifen schneiden.

Kartoffeln goldbraun braten

2 EL Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben darin bei mittlerer bis hoher Hitze 10–12 Minuten braten, dabei nur gelegentlich wenden, damit sie eine schöne Kruste bekommen.

Zwiebeln mitbraten

Das übrige Butterschmalz und die Zwiebeln zu den Kartoffeln geben. Alles bei mittlerer Hitze weitere 6–8 Minuten braten, bis die Zwiebeln weich und leicht gebräunt sind.

Abschmecken und servieren

Die Zwiebelkartoffeln mit Salz und Pfeffer würzen, vorsichtig durchschwenken und mit Petersilie bestreut heiß servieren.

Mein Tipp

Wende die Scheiben nur alle drei bis vier Minuten, sonst bekommst du keine Kruste, sondern Brei. Die Zwiebeln kommen erst nach zehn Minuten dazu, von Anfang an mitgebraten wären sie längst schwarz, bevor die Kartoffeln braun sind. Salz erst zum Schluss, es zieht Wasser aus den Scheiben. Ist deine Pfanne klein, brate in zwei Durchgängen.

Andere Ideen

  • Mit 100 g Speckwürfeln, die vor den Zwiebeln in die Pfanne kommen, wird ein Abendessen daraus.
  • Ein Spiegelei obendrauf und ein Gurkensalat dazu, so mochte es mein Mann am liebsten.
  • Statt Petersilie zum Schluss Schnittlauchröllchen und einen Löffel saure Sahne auf den Teller.

Aufheben und Einfrieren

Frisch aus der Pfanne schmecken sie am besten. Reste halten sich zugedeckt zwei Tage im Kühlschrank und werden mit einem halben Teelöffel Butterschmalz in der Pfanne bei mittlerer Hitze in fünf Minuten wieder warm und knusprig. Einfrieren würde ich nicht, die Scheiben werden beim Auftauen weich und wässrig.

Häufige Fragen

Kann ich frisch gekochte Kartoffeln nehmen?
Besser nicht, warme Kartoffeln zerfallen beim Schneiden und kleben in der Pfanne. Wenn es schnell gehen muss, koche sie morgens und lass sie mindestens drei Stunden offen auskühlen, am besten im Kühlschrank.
Warum Butterschmalz und nicht Butter?
Butter verbrennt bei der Hitze, die du für die Kruste brauchst, und wird bitter. Butterschmalz hält deutlich mehr aus und bringt trotzdem den Buttergeschmack mit. Alternativ geht Rapsöl, dann fehlt aber die Note.
Wie werden die Kartoffeln knusprig, ohne anzukleben?
Pfanne richtig heiß werden lassen, bevor die Scheiben hineinkommen, und ihnen Platz geben. Liegen sie übereinander, dämpfen sie. Beschichtete Pfannen sind gutmütiger, in Eisen gelingt die Kruste kräftiger, braucht aber mehr Fett.
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