Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kartoffelgerichte

Salzkartoffeln perfekt kochen – das Grundrezept

Salzkartoffeln perfekt kochen – das Grundrezept
Portionen 4 Portionen
Vorbereitung 10 Minuten
Garzeit 25 Minuten
Gesamt 35 Minuten

Salzkartoffeln kann angeblich jeder, und trotzdem gehen sie oft daneben – sie zerfallen oder bleiben glasig. Bei mir kommen sie immer ins kalte Wasser, nie ins kochende, dann garen sie von außen nach innen gleichmäßig durch. Ein Kilo festkochende reicht für vier Teller, dazu Butter und fein gehackte Petersilie. So gibt es sie bei uns zu Rouladen, zu Fisch oder einfach mit Kräuterquark.

Salzkartoffeln sind ein echtes Küchen-Grundrezept und passen zu fast allem: zu Gemüse, Fisch, Fleisch, Eiern oder einfach mit etwas Butter. Besonders für Kinder sind sie ideal, weil sie mild schmecken, weich sind und sich gut mit Soße oder Quark kombinieren lassen. Damit Salzkartoffeln wirklich gelingen, kommt es auf die richtige Kartoffelsorte, genug Salz und die passende Kochzeit an. Mit diesem einfachen Rezept werden die Kartoffeln gleichmäßig gar, bleiben schön hell und zerfallen nicht im Topf.

Zutaten

  • 1 kg festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1,5 l Wasser
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Butter nach Belieben
  • 1 EL fein gehackte Petersilie nach Belieben

Zubereitung

Salzkartoffeln perfekt kochen – das Grundrezept – Kinder lieben dieses Rezept – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Kartoffeln vorbereiten

Die Kartoffeln schälen, waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln, damit alle Stücke ungefähr gleich groß sind.

In Salzwasser kochen

Die Kartoffeln in einen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken und das Salz hinzufügen. Aufkochen lassen, dann bei mittlerer Hitze 18–22 Minuten garen, bis sie sich leicht mit einem Messer einstechen lassen.

Abgießen und ausdampfen lassen

Die Kartoffeln abgießen, kurz im heißen Topf ohne Deckel ausdampfen lassen und nach Belieben mit Butter und Petersilie servieren.

Der Kniff, der den Unterschied macht

Der wichtigste Handgriff kommt zum Schluss: nach dem Abgießen die Kartoffeln ohne Deckel im heißen Topf ausdampfen lassen, gut eine Minute, und den Topf dabei einmal schütteln. Dann ist die Oberfläche trocken und die Butter zieht ein, statt abzulaufen. Und lass sie nur bei mittlerer Hitze ziehen – sprudelndes Wasser schlägt die Ecken ab.

Varianten

  • Petersilienkartoffeln: die gehackte Petersilie erst nach der Butter zugeben und den Topf einmal schwenken.
  • Mit einem Lorbeerblatt und einem Teelöffel Kümmel im Kochwasser schmecken die Kartoffeln kräftiger.
  • Aus den Resten machst du am nächsten Tag Bratkartoffeln – kalt in Scheiben schneiden, dann bleiben sie in der Pfanne ganz.

Aufbewahrung

Gekochte Kartoffeln hältst du zugedeckt zwei Tage im Kühlschrank, länger nicht. Zum Aufwärmen gibst du sie mit zwei Esslöffeln Wasser in einen Topf, Deckel drauf, fünf Minuten bei kleiner Hitze. Einfrieren lohnt nicht: sie werden beim Auftauen mehlig und wässrig zugleich.

Fragen aus meiner Küche

Warum zerfallen meine Kartoffeln beim Kochen?
Entweder war es mehligkochende Ware oder das Wasser hat zu stark gesprudelt. Nimm festkochende Sorten und dreh nach dem Aufkochen auf mittlere Hitze zurück. Gleich große Stücke helfen ebenfalls, sonst zerfallen die kleinen, während die großen noch hart sind.
Wie viel Salz gehört ins Kochwasser?
Ein gestrichener Esslöffel auf anderthalb Liter, so wie im Rezept. Das Salz muss von Anfang an ins kalte Wasser, sonst würzt es die Kartoffeln nur außen und innen schmeckst du nichts davon.
Kann ich die Kartoffeln mit Schale kochen?
Ja, dann heißen sie Pellkartoffeln und brauchen etwa fünf Minuten länger. Nach dem Abgießen kurz kalt abschrecken, danach lässt sich die Haut mit dem Messer leicht abziehen.
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