Himbeerdessert mit Spekulatius – Unwiderstehlicher Genuss garantiert
Das Dessert schichte ich im Advent, wenn Spekulatius im Haus sind und noch Himbeeren im Gefrierfach liegen. Die Beeren kommen gefroren zwischen die Creme aus Quark, Mascarpone und geschlagener Sahne; beim Auftauen im Kühlschrank geben sie ihren Saft nach unten ab und färben die Schichten. Für acht Leute reicht eine hohe Glasschüssel. Vier Stunden Wartezeit braucht es mindestens, gebacken wird gar nichts.
Zutatenliste für das unwiderstehliche Dessert
- 200 ml Sahne
- 250 g Quark
- 250 g Mascarpone
- 125 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 350 g gefrorene Himbeeren
- 250 g Spekulatius
Zubereitung

Schritt 1: Sahne schlagen
Schlag zuerst die Sahne in einer gekühlten Rührschüssel steif. Schlag sie nicht zu lange, sonst wird sie flockig.
Schritt 2: Creme vorbereiten
Rühr in einer zweiten großen Schüssel den Quark, die Mascarpone, den Zucker und den Vanillezucker gründlich glatt, bis eine gleichmäßige Creme entsteht.
Schritt 3: Sahne unterheben
Heb die geschlagene Sahne in mehreren Portionen vorsichtig unter die Quark-Mascarpone-Masse, damit die Creme luftig bleibt.
Schritt 4: Dessert schichten
Nimm eine hohe Schüssel und streich zuerst 3 bis 4 Esslöffel Creme gleichmäßig auf den Boden. Darauf kommt eine Lage Spekulatius, darüber die Hälfte der restlichen Creme, sodass die Kekse ganz bedeckt sind.
Schritt 5: Himbeeren und Topping
Verteil die gefrorenen Himbeeren gleichmäßig auf der Creme, streich die restliche Creme darüber und glätte die Oberfläche. Zerbrösel noch etwas Spekulatius und streu die Brösel obendrauf.
Schritt 6: Kühlen und Servieren
Deck die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stell das Dessert für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank. Vor dem Servieren kannst du es mit Puderzucker bestäuben.
Dann stell die Schüssel auf den Tisch und lass es dir schmecken.
Mein Tipp
Die Himbeeren wirklich gefroren einschichten und nicht vorher auftauen; sonst zerfallen sie und das ganze Dessert wird rosa und wässrig. Die Spekulatiusschicht muss von der Creme vollständig bedeckt sein, damit die Kekse gleichmäßig weich werden. Die Brösel fürs Topping erst kurz vor dem Servieren aufstreuen, dann behalten sie ihren Knack.
Andere Ideen
- Mit Amarettini statt Spekulatius und abgetropften Sauerkirschen wird daraus ein Dessert für den Sommer.
- Ich schichte es manchmal in acht Gläsern statt in einer Schüssel, dann reichen drei Stunden Kühlzeit.
- Statt Mascarpone nehme ich 250 g Doppelrahmfrischkäse und einen Esslöffel Zitronensaft, das schmeckt frischer.
Aufheben und Einfrieren
Mit Frischhaltefolie abgedeckt hält das Dessert drei Tage im Kühlschrank; die Spekulatiusschicht wird dabei immer weicher, was ich sogar mag. Reste umfülle ich in kleine Gläser mit Deckel. Einfrieren geht nicht, Quark und Sahne trennen sich beim Auftauen und die Kekse werden matschig.
Häufige Fragen
- Kann ich frische Himbeeren nehmen?
- Ja, im Sommer mache ich das. Frische Beeren geben weniger Saft ab, dadurch bleibt die Creme heller und fester. Rechne dann mit 300 g und verteile sie vorsichtig, damit sie beim Schichten nicht zerdrückt werden.
- Wird das Dessert mit 125 g Zucker nicht zu süß?
- Die Spekulatius bringen selbst Süße mit, deshalb nehme ich oft nur 100 g. Probiere die Creme vor dem Schichten und rühre nach, solange nichts drin ist. Nachträglich lässt sich nichts mehr ändern.
- Welche Schüssel eignet sich?
- Eine hohe Glasschüssel von etwa zwei Litern, weil man dann die Schichten von außen sieht. Wichtiger als die Form ist die Höhe: In einer flachen Schale bekommst du nur eine Kekslage unter und der Aufbau verläuft.
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