Vanillekipferl: In nur 15 Minuten zum süßen Genuss!
Vanillekipferl gehören bei mir zum ersten Advent, da wird die ganze Küche puderzuckrig. Der Teig ist ein reiner Mürbeteig mit 210 g Butter und 100 g gemahlenen Mandeln, ohne Ei, deshalb bleibt er mürbe und bröselig. Das Wenden in Puderzucker mit Vanillezucker passiert im warmen Zustand, sonst haftet nichts. Aus dieser Menge werden rund sechzig Stück, genug für zwei Dosen.
Zutatenliste
- 250 g Mehl
- 210 g Butter
- 100 g gemahlene Mandeln
- 80 g Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 1 Päckchen Puderzucker, zum Wenden
- 2 Päckchen Vanillezucker, zum Wenden
Zubereitung

Schritt 1: Teigzubereitung
Gib das Mehl, die weiche Butter, die gemahlenen Mandeln, den Zucker und 2 Päckchen Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Knete alles gründlich mit den Händen durch oder nimm die Küchenmaschine, bis ein gleichmäßiger, geschmeidiger Teig entsteht.
Schritt 2: Teig kühlen
Wickel den fertigen Teig in Frischhaltefolie und leg ihn mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. So wird er fest und lässt sich später leichter formen.
Schritt 3: Zucker-Vanille-Mischung vorbereiten
Während der Teig kühlt, siebst du den Puderzucker in eine große Schüssel mit Deckel. Gib die 2 Päckchen Vanillezucker zum Wenden dazu und misch alles gründlich durch.
Schritt 4: Kipferl formen
Heiz den Backofen auf 175°C Umluft vor und leg ein Backblech mit Backpapier aus. Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und teil ihn in mehrere Portionen. Roll jede Portion zu einer etwa 4 cm dicken Rolle und schneide sie in 1–2 cm dicke Scheiben.
Schritt 5: Kipferl backen
Form aus jeder Scheibe erst eine kleine Rolle und bieg dann die Enden leicht nach innen, so wird ein Kipferl daraus. Leg sie mit etwas Abstand auf das Blech und back sie etwa 20 Minuten, bis sie leicht goldgelb sind.
Schritt 6: Kipferl wälzen und abkühlen lassen
Lass die Kipferl nach dem Backen etwa 3 Minuten auf dem Blech abkühlen. Wende die noch warmen Kipferl vorsichtig in der vorbereiteten Puderzucker-Vanillezucker-Mischung. Danach setz sie auf ein Kuchengitter, bis sie ganz ausgekühlt sind.
Schritt 7: Aufbewahrung
Heb die ausgekühlten Vanillekipferl in einer luftdichten Dose auf, dann bleiben sie frisch und zart.
Ob zur Weihnachtszeit oder einfach so zwischendurch – greif zu, solange die Dose noch voll ist!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die drei Minuten Abkühlen auf dem Blech sind entscheidend. Frisch aus dem Ofen zerfallen die Kipferl zwischen den Fingern, ganz kalt nimmt der Zucker nicht mehr an. Ich hebe sie mit einem Pfannenwender in die Zuckermischung, wälze sie einmal vorsichtig um und lasse sie danach auf dem Gitter fest werden.
Varianten
- Mit gemahlenen Haselnüssen statt Mandeln schmecken sie kräftiger und werden etwas dunkler.
- Ich reibe manchmal die Schale einer halben unbehandelten Zitrone in den Teig, das nimmt die Süße zurück.
- Wer keine Kipferl formen mag, schneidet den Teig in Scheiben und backt sie als runde Plätzchen.
Aufbewahrung
In einer gut schließenden Blechdose halten die Kipferl drei bis vier Wochen, kühl und trocken gelagert. Lege Backpapier zwischen die Lagen, sonst kleben sie aneinander. Ein Stück Apfel in der Dose würde ich weglassen, davon werden sie weich. Ungezuckert eingefroren halten sie drei Monate.
Fragen aus meiner Küche
- Warum brechen meine Kipferl beim Formen?
- Der Teig ist zu kalt. Nimm immer nur ein Viertel aus dem Kühlschrank und knete es kurz in der Hand warm. Der Rest bleibt gekühlt, sonst wird er beim Formen zu weich und klebt an den Fingern.
- Kann ich Umluft durch Ober- und Unterhitze ersetzen?
- Ja, dann stellst du 190 bis 195 Grad ein und bäckst nur ein Blech auf mittlerer Schiene. Die Backzeit bleibt bei etwa 20 Minuten. Die Kipferl sollen nur an den Spitzen goldgelb werden.
- Reichen zwei Päckchen Vanillezucker zum Wenden?
- Für die erste Runde ja. Ich mische sie mit dem gesiebten Puderzucker in einer verschließbaren Dose und schüttle die abgekühlten Kipferl vor dem Verschenken noch einmal darin. Den Restzucker hebe ich für den nächsten Backtag auf.
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