Unwiderstehliche Nusstaschen: Dieses Rezept wirst du lieben!
Nusstaschen backe ich, wenn ich Reste aus der Weihnachtsbäckerei aufbrauchen will: eine Handvoll Haselnüsse, ein paar Walnüsse, etwas Schokodekor. Der Mürbeteig ist nussig statt mehlig, weil ein guter Teil der Nüsse gleich mit hineingeknetet wird. Gefüllt werden die ausgestochenen Kreise mit steifem Eiweiß und der Nussmischung, dann zugeklappt und bei 200 Grad in einer knappen Viertelstunde goldbraun gebacken.
Zutaten für Nusstaschen
- 300 g Mehl
- 225 g gemahlene Haselnüsse
- 125 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 Ei
- 200 g Margarine
- 2 Eiweiß
- 100 g Puderzucker
- 100 g Haselnüsse
- 100 g Walnüsse
- 100 g Schokodekor
- Puderzucker zum Bestäuben
Anleitung zur Zubereitung

Folge diesen einfachen Schritten, um die perfekten Nusstaschen zu zaubern:
Schritt 1: Mürbeteig herstellen
Vermische Mehl, 225 g gemahlene Haselnüsse, Zucker, Vanillezucker, eine Prise Salz, ein Ei und die Margarine. Knete alles zu einem geschmeidigen Mürbeteig und stelle ihn kühl.
Schritt 2: Eiweißmasse zubereiten
Schlage die Eiweiße steif und hebe dann vorsichtig den Puderzucker sowie die restlichen gemahlenen Haselnüsse unter die Masse.
Schritt 3: Nuss-Schoko-Mischung vorbereiten
Vermische die Haselnüsse, Walnüsse und das Schokodekor in einer separaten Schüssel. Diese Mischung verleiht den Nusstaschen einen extra knusprigen Biss.
Schritt 4: Nusstaschen formen
Rolle den gekühlten Teig aus und steche Kreise aus. Belege jeden Teigkreis mit der Eiweißmasse und der Nuss-Schoko-Mischung. Klappe die Kreise in der Mitte zusammen, sodass kleine Taschen entstehen.
Schritt 5: Backen
Heize den Ofen auf 200°C vor. Backe die Nusstaschen für etwa 15 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Schritt 6: Fertigstellen
Lasse die frisch gebackenen Nusstaschen etwas abkühlen und bestäube sie anschließend mit Puderzucker. So erhalten sie eine zarte Süße und sehen zudem besonders ansprechend aus.
Jetzt sind deine Nusstaschen fertig und bereit, vernascht zu werden. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Omas Tipp
Teile die 225 Gramm gemahlenen Haselnüsse auf: etwa 175 Gramm in den Mürbeteig, den Rest unter die Eiweißmasse — im Rezept steht das leicht missverständlich. Roll den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier aus, durch die Nüsse ist er bröselig. Und nicht mehr als einen Teelöffel füllen, sonst läuft die Masse beim Backen seitlich heraus.
So kannst du abwandeln
- Einen halben Teelöffel Aprikosenmarmelade unter die Nussfüllung geben, das macht die Taschen saftiger.
- Die Walnüsse durch grob gehackte Mandeln ersetzen, wenn dir Walnüsse zu herb schmecken.
- Statt mit Puderzucker die abgekühlten Taschen zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterkuvertüre tauchen.
Reste aufbewahren
In einer Blechdose an einem kühlen Ort halten die Nusstaschen etwa eine Woche; lege Backpapier zwischen die Lagen, sonst kleben sie aneinander. Ungebacken und fertig geformt kannst du sie zwei Monate einfrieren und gefroren in den Ofen schieben, dann brauchen sie drei Minuten länger.
Noch Fragen?
- Warum bricht der Teig beim Ausrollen?
- Er enthält viel gemahlene Nuss und wenig Kleber. Lass ihn nach dem Kühlen fünf Minuten liegen, roll ihn zwischen Backpapier aus und flicke Risse einfach mit den Fingern, sehen tut man das später nicht.
- Was ist Schokodekor und wodurch kann ich es ersetzen?
- Gemeint sind Schokoraspel oder feine Schokostreusel aus dem Backregal. Genauso gut kannst du 100 Gramm grob gehackte Zartbitterkuvertüre nehmen, die schmilzt beim Backen und zieht kleine Schokoladenadern in die Füllung.
- Die Taschen gehen beim Backen auf, was hilft?
- Drücke die Ränder rundum mit den Zinken einer Gabel fest und stich die Oberseite einmal ein. Zu viel Füllung ist die häufigste Ursache, ein gehäufter Teelöffel pro Kreis reicht wirklich aus.
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