So zaubern Sie unwiderstehliche Haselnuss-Zimt-Kugeln!
Diese Kugeln backe ich ab Ende November, wenn die Plätzchendosen gefüllt werden. Sie kommen ohne Mehl und ohne Fett aus: 350 g gemahlene Haselnüsse, drei Eiweiß, Puderzucker und ein Teelöffel Zimt. Bei 125 °C trocknen sie eher, als dass sie backen, außen fest und innen weich. Auf jede Kugel drücke ich eine ganze Haselnuss, dann sieht man sofort, was drin steckt.
Zutaten
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 1 Teelöffel Zimt
- 3 Eiweiße
- 200 Gramm Puderzucker
- 350 Gramm gemahlene Haselnüsse
- Ganze Haselnüsse
Zubereitung

- Heize den Backofen auf 125°C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus, damit die Kugeln später nicht am Blech kleben bleiben.
- Trenne die Eier und schlage das Eiweiß in einer großen, sauberen Rührschüssel mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine steif, bis sich feste Spitzen bilden.
- Siebe den Puderzucker zusammen mit dem Vanillezucker über das steifgeschlagene Eiweiß. Hebe den Zucker vorsichtig mit einem Teigschaber unter, sodass eine glatte Baisermasse entsteht. Achte darauf, die Luftigkeit des Eischnees zu erhalten.
- Nimm etwa 5 Esslöffel der Baisermasse ab und stelle sie beiseite. Diese benötigst du später zum Überziehen der Kugeln.
- Gib den Zimt und die gemahlenen Haselnüsse zu der restlichen Baisermasse in der Schüssel. Mische alles gründlich, bis eine gut formbare, leicht klebrige Masse entsteht.
- Befeuchte deine Hände leicht mit Wasser, damit die Masse nicht an den Händen klebt. Forme aus der Haselnussmasse kleine Kugeln in der Größe einer Walnuss.
- Setze die geformten Kugeln mit ausreichend Abstand (ca. 3-4 cm) auf das vorbereitete Backblech, damit sie beim Backen nicht aneinander kleben.
- Bestreiche das obere Drittel jeder Kugel mit etwas von der beiseitegestellten hellen Baisermasse. Verwende dazu einen kleinen Löffel oder einen Pinsel.
- Drücke in die Mitte jeder Kugel eine ganze Haselnuss leicht ein, sodass sie gut hält, aber nicht komplett in der Kugel verschwindet.
- Backe die Haselnuss-Zimt-Kugeln im vorgeheizten Ofen für 30 bis 35 Minuten bei 125°C. Die Kugeln sollten außen leicht fest und innen noch etwas weich sein.
- Lasse die Kugeln nach dem Backen auf dem Blech vollständig auskühlen, bevor du sie vom Backpapier löst und servierst.
Diese Haselnuss-Zimt-Kugeln sind die perfekte Ergänzung zu einer Tasse Tee oder Kaffee. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die 125 °C sind kein Druckfehler. Läuft der Ofen heißer, färben sich die Kugeln braun und werden innen trocken und hart. Achte außerdem darauf, dass in die Schüssel für den Eischnee kein Tropfen Eigelb gerät und dass sie fettfrei ist, sonst wird das Eiweiß nicht steif und die Masse lässt sich später nicht formen.
Varianten
- Die Haselnüsse durch gemahlene Mandeln ersetzen und statt der ganzen Nuss eine geschälte Mandel eindrücken.
- Den Zimt weglassen und dafür die abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange unter die Nussmasse mischen.
- Die ausgekühlten Kugeln mit dem Boden in geschmolzene Zartbitterkuvertüre tauchen und auf Backpapier fest werden lassen.
Aufbewahrung
In einer gut schließenden Blechdose bleiben die Kugeln drei bis vier Wochen weich. Zwischen die Lagen lege ich Backpapier, dann kleben sie nicht aneinander. Einen Apfelschnitz brauchst du nicht dazuzulegen, davon werden sie klebrig. Eingefroren halten sie in Dosen drei Monate, aufgetaut wird offen bei Zimmertemperatur.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich fertig gemahlene Haselnüsse aus der Packung nehmen?
- Ja, die verwende ich selbst. Wichtig ist nur, dass sie frisch sind, gemahlene Nüsse werden nach ein paar Monaten ranzig. Wer sie selbst mahlt, sollte sie vorher nicht rösten, sonst geben sie zu viel Öl an die Baisermasse ab.
- Warum laufen meine Kugeln beim Backen breit?
- Dann war die Masse zu weich, meist weil die Eiweiße sehr groß waren oder der Eischnee zusammengefallen ist. Rühr noch zwei Esslöffel gemahlene Haselnüsse unter und stell die Masse zwanzig Minuten kalt, danach lässt sie sich fest formen.
- Die Masse klebt so an den Händen, was hilft?
- Feuchte deine Handflächen mit kaltem Wasser an und spüle sie nach jeweils fünf Kugeln nach. Trockene Hände oder Mehl helfen hier nicht, das nimmt die Baisermasse übel. Alternativ formst du die Kugeln mit zwei Teelöffeln.
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