Schoko Gugelhupf mit 120 g Himbeeren, blitzschnell zubereitet!
Schoko Gugelhupf mit 120 g Himbeeren, blitzschnell zubereitet!
Ein dunkler Rührkuchen mit 40 g Kakao, in den ich zum Schluss 120 g Himbeeren hebe — die geben beim Backen kleine säuerliche Nester ins Schokoladige. Die Form fette ich mit Butter aus und stäube sie mit Mehl, sonst hängt der Gugelhupf in den Rillen fest. Nach 40 Minuten prüfe ich mit dem Holzstäbchen. Er hält sich gut, wenn Besuch erst am nächsten Tag kommt.
Zutaten
- Mehl (200 g)
- Kakaopulver, ungesüßt (40 g)
- Backpulver (1 Päckchen / ca. 12 g)
- Feines Salz (1 Prise)
- Zucker (150 g)
- Butter, geschmolzen und etwas abgekühlt (120 g)
- Eier (3 Stück, Größe M)
- Milch (120 ml)
- Vanilleextrakt (1 TL) oder Vanillezucker (1 Päckchen)
- Himbeeren (frisch oder aufgetaut, 120 g)
- Zartbitterschokolade, grob gehackt (optional, 50 g)
- Puderzucker zum Bestäuben (nach Bedarf)
- Butter und Mehl für die Form (oder Backtrennspray)
Zubereitung

- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und eine Gugelhupf-Form (ca. 1–1,5 l) gut einfetten und leicht mit Mehl ausstäuben.
- In einer Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz kurz miteinander vermischen und beiseitestellen.
- In einer großen Rührschüssel Zucker und Eier mit einem Handmixer etwa 2–3 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse heller wird.
- Die abgekühlte, aber noch flüssige Butter zusammen mit der Milch und dem Vanilleextrakt kurz unter die Eier-Zucker-Mischung rühren.
- Die trockenen Zutaten portionsweise unterheben, nur so lange rühren, bis ein homogener Teig entsteht (nicht zu lange, damit der Kuchen locker bleibt).
- Optional die gehackte Schokolade unterheben, dann die Himbeeren ganz vorsichtig unter den Teig heben, damit sie nicht zerdrückt werden.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 40–45 Minuten backen; nach 35 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen: es sollte kein roher Teig mehr haften.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, 10–15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.
- Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben oder nach Belieben mit einer dünnen Schokoladenglasur versehen.
Tipps
- Wenn Himbeeren gefroren verwendet werden, nicht auftauen — direkt gefroren unterheben verhindert ein Durchfärben des gesamten Teigs.
- Die geschmolzene Butter sollte nicht heiß sein, sonst stocken die Eier; lauwarm ist ideal.
- Für einen lockeren Teig nicht zu lange rühren, sobald die trockenen Zutaten eingearbeitet sind, stoppen.
- Stäbchenprobe: Wenn beim Herausziehen nur wenige feuchte Krümel haften, ist der Kuchen fertig.
- Reste luftdicht verpackt bei Raumtemperatur 2–3 Tage aufbewahren; im Kühlschrank hält er länger, trocknet dann aber schneller aus.
Varianten
- Weiße Schoko-Himbeer-Variante: Statt Zartbitter gehackte weiße Schokolade verwenden und die Kakaomenge um 10–20 g reduzieren.
- Nussiger Twist: 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse zu den trockenen Zutaten geben für mehr Aroma und feine Krume.
- Espresso-Schoko: 1–2 TL löslichen Espresso im heißen Wasser auflösen und zur Butter-Milch-Mischung geben für ein intensiveres Aroma.
- Vegane Version: Butter durch pflanzliche Margarine, Eier durch 3 EL Apfelmus + 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser ersetzen und Milch durch Pflanzenmilch.
- Zitronige Frische: 1 TL Zitronenschale zum Teig geben, das unterstreicht die Fruchtigkeit der Himbeeren.
Omas Tipp
Wende die Himbeeren vor dem Unterheben in einem Esslöffel vom abgemessenen Mehl, dann sinken sie nicht auf den Boden der Form. Aufgetaute Beeren vorher gut abtropfen lassen, sonst färben sie den Teig grau und er bleibt in der Mitte feucht. Und hebe sie mit dem Spatel unter, nicht mit dem Mixer, sonst zerfallen sie zu Mus.
So kannst du abwandeln
- Die Himbeeren durch 120 g Sauerkirschen aus dem Glas ersetzen, gut abgetropft und ebenfalls in Mehl gewendet.
- 50 g gehackte Haselnüsse statt der Zartbitterschokolade unterheben, das gibt dem Kuchen Biss.
- Für einen Marmoreffekt die Hälfte des Teigs ohne Kakao anrühren und beide Massen abwechselnd in die Form füllen.
Reste aufbewahren
Unter einer Haube bleibt er bei Raumtemperatur 3 Tage saftig; im Kühlschrank würde er trocken werden. In Stücke geschnitten hält er im Gefrierfach 3 Monate, einzeln in Folie gewickelt. Zum Auftauen 1 Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen oder 10 Minuten bei 150 °C aufwärmen. Puderzucker immer erst vor dem Servieren darüberstäuben.
Noch Fragen?
- Kann ich tiefgekühlte Himbeeren nehmen?
- Ja, und zwar am besten gefroren und ungetaut direkt aus der Tüte, in Mehl gewendet. So färben sie den Teig kaum. Die Backzeit steigt dann um etwa 5 Minuten, prüfe deshalb erst nach 45 Minuten mit dem Stäbchen.
- Warum bleibt der Gugelhupf in der Form kleben?
- Meist wurden die Rillen nicht vollständig gefettet. Streiche weiche Butter mit dem Pinsel in jede Vertiefung und stäube dann mit Mehl aus, überschüssiges Mehl ausklopfen. Nach dem Backen 10 bis 15 Minuten stehen lassen, dann erst stürzen.
- Geht das Rezept auch in einer Kastenform?
- Ja, in einer 25- bis 30-cm-Kastenform. Der Teig steht höher und braucht etwa 50 Minuten bei 180 °C. Nach 35 Minuten locker mit Backpapier abdecken, damit die Oberfläche mit dem Kakao nicht zu dunkel wird.
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