Schnelle Anleitung: Leckere Igelkekse einfach selbst backen!
Bei uns tauchen die Igel im Oktober auf, wenn die Walnüsse vom Baum im Garten in der Schale liegen. Die 260 g Butter müssen dafür wirklich zimmerwarm sein, sonst lässt sich der Teig nicht um die Nuss formen. Spannend wird es nach dem Backen: Schnauze und Hinterteil kommen in geschmolzene Zartbitterschokolade, dazwischen bleibt ein heller Streifen am Hals. Die Schokostreusel auf dem Rücken sind die Stacheln.
Zutaten
- 400 g Mehl
- 260 g zimmertemperierte Butter
- 110 g Puderzucker
- 100 g Zartbitterschokolade
- 50 g Vollmilch-Schokostreusel
- 30 g Walnüsse
- 1 Eigelb
Zubereitungsschritte

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor, damit er heiß ist, sobald die Kekse geformt sind.
Schritt 2: Teigherstellung
Rühr in einer großen Schüssel Puderzucker, das Eigelb und die zimmertemperierte Butter zusammen. Gib das Mehl langsam dazu und rühr weiter, bis ein glatter Teig entsteht.
Schritt 3: Formen der Igel Kekse
Nimm walnussgroße Stückchen vom Teig ab. Drück eine halbe Walnuss in die Mitte und umhülle sie vollständig mit Teig. Form aus jedem Stück eine kleine Tropfenform – das wird der Körper des Igels.
Schritt 4: Backen
Leg die geformten Igel mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Back sie 13–15 Minuten. Hell sollen sie dabei bleiben, dann werden sie schön mürbe.
Schritt 5: Dekorieren
Lass die Kekse vollständig auskühlen und schmilz die Zartbitterschokolade im Wasserbad. Tauch Schnauze und Hinterteil hinein und lass am „Hals“ einen hellen Streifen frei.
Schritt 6: Verfeinern
Solange die Schokolade noch feucht ist, streu die Vollmilch-Schokostreusel auf den Rücken und drück sie leicht an. Mit einem Holzstab tupfst du zwei kleine Schokoladenpunkte als Augen auf die Schnauze.
Schritt 7: Abkühlen lassen und servieren
Lass die Schokolade fest werden, bevor du die Igel servierst oder in die Dose legst. Auf dem Teller sind sie meistens das Erste, wonach gegriffen wird.
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit! Wenn du Fragen hast oder etwas loswerden möchtest, kannst du gerne uns kontaktieren.
Mein Tipp
Die Zartbitterschokolade darf im Wasserbad nur lauwarm werden und die Schüssel niemals das Wasser berühren. Wird sie zu heiß oder kommt Dampf hinein, wird sie zäh und grau. Die 50 g Streusel müssen sofort auf die noch feuchte Schokolade, sonst halten sie nicht. Die Augen tupfst du erst auf, wenn die Schnauze schon leicht angezogen hat.
Andere Ideen
- Statt Schokostreuseln fein gehackte Pistazien auf den Rücken drücken, das gibt grüne Stacheln.
- Mit Vollmilchkuvertüre statt Zartbitter werden die Igel milder – dann dunkle Streusel für den Kontrast nehmen.
- Wer keine Walnüsse mag, schließt eine kleine Kugel Marzipanrohmasse in den Teig ein.
Aufheben und Einfrieren
In einer Dose bei kühler Zimmertemperatur halten sie zwei bis drei Wochen. Nicht in den Kühlschrank stellen: Dort beschlägt die Schokolade und bekommt weiße Schlieren. Zum Einfrieren die Kekse ohne Schokolade backen, bis zu drei Monate lagern und erst nach dem Auftauen eintauchen und mit Streuseln besetzen.
Häufige Fragen
- Wie viele Kekse werden aus 400 g Mehl?
- Bei walnussgroßen Teigstücken kommst du auf gut dreißig Igel. Machst du sie kleiner, brauchst du mehr Walnusshälften als die angegebenen 30 g und musst die Backzeit auf etwa elf Minuten verkürzen, damit sie hell bleiben.
- Die Streusel fallen nach dem Trocknen wieder ab – warum?
- Dann war die Schokolade schon zu weit angezogen. Arbeite in kleinen Gruppen: immer vier bis fünf Igel eintauchen, sofort bestreuen, dann die nächsten. Ein leichtes Andrücken mit dem Finger hilft zusätzlich.
- Kann ich den Teig am Vortag machen?
- Ja, in Folie gewickelt hält er zwei Tage im Kühlschrank. Nimm ihn dann eine gute Stunde vorher heraus, denn kalter Teig bricht beim Formen um die Walnuss. Zimmerwarm lässt er sich wieder glatt kneten.
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