Puddingteilchen selber machen: Diese schmecken wie frisch vom Bäcker!
Puddingbrezeln aus zwei Teigen: Blätterteig und Hefeteig aus dem Kühlregal werden übereinandergelegt, in Streifen geschnitten und gedreht. Das ist der Grund, warum sie unten weich und oben blättrig werden. Der Vanillepudding wird mit Sahne und zwei Eigelb abgezogen, damit er beim Backen nicht ausläuft. Bei mir gibt es sie sonntags zum Frühstück, wenn kein Bäcker offen hat.
Zutaten für das einfache Puddingteilchen Rezept
- 1 Packung Puddingpulver, Vanille
- 50 g Zucker
- 450 ml Milch
- 1 Packung Blätterteig, aus dem Kühlregal
- 1 Packung Hefeteig, aus dem Kühlregal
- 50 ml Sahne
- 2 Eigelb
- etwas Zuckerguss
Zubereitung

Vorbereitung und Teigverarbeitung
Heiz den Backofen zuerst auf 185 Grad Umluft oder 200 Grad Ober-/Unterhitze vor. Roll Blätterteig und Hefeteig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche aus. Leg die beiden Platten genau aufeinander und schneide die überstehenden Ränder ab. Dann schneidest du den Teig der Länge nach in etwa 2 cm breite Streifen und drehst jeden Streifen mehrmals in sich. Form aus jedem Strang eine Brezel und drück die Enden gut fest. Leg die Brezeln auf ein Blech mit Backpapier.
Puddingzubereitung
Koch den Pudding nach Packungsanleitung, aber mit 450 ml Milch, 50 ml Sahne und 50 g Zucker. Rühr das Puddingpulver mit dem Zucker und etwas kalter Milch glatt. Erhitz die restliche Milch mit der Sahne, rühr das angerührte Pulver ein und lass alles einmal aufkochen. Verrühr dann etwas von dem heißen Pudding mit den 2 Eigelben und gib die Mischung zurück in den Topf.
Puddingteilchen Füllen und Backen
Setz den noch warmen Pudding mittig auf die Brezeln, mit dem Löffel oder mit dem Spritzbeutel, wie du magst. Die Teilchen backen etwa 15-20 Minuten, bis sie goldbraun sind. Lass sie kurz auf dem Blech stehen und danach auf einem Gitter ganz auskühlen.
Abschluss
Rühr den Zuckerguss an, so viel du magst, und streich die Teilchen damit ein. Dann schmecken sie wie vom Bäcker um die Ecke.
Es riecht dabei in der ganzen Küche nach Backstube, und gelernt haben muss man dafür nichts. Wer zum ersten Mal Teig dreht, bekommt das genauso hin.
Darauf kommt es an
Der Pudding muss dick sein, fast schnittfest, ein zu dünner läuft beim Backen von der Brezel und verbrennt auf dem Blech. Deshalb koche ich ihn richtig auf und ziehe ihn erst dann mit den Eigelben ab. Die Enden der gedrehten Stränge kräftig andrücken, sonst gehen die Brezeln im Ofen wieder auf.
Abwandlungen
- Ich lege vor dem Backen zwei abgetropfte Sauerkirschen oder eine halbe Aprikose aus der Dose in den Pudding.
- Mit Schokoladenpuddingpulver und einem Guss aus Puderzucker und Kakao werden daraus Schokoteilchen.
- Statt Zuckerguss bestreiche ich die noch warmen Teilchen mit erwärmter Aprikosenkonfitüre und streue Mandelblättchen darüber.
Aufbewahren und Aufwärmen
Frisch sind sie am besten. In einer Dose halten sie einen Tag, danach weicht der Blätterteig durch. Wegen des Puddings stelle ich sie über Nacht in den Kühlschrank und backe sie am Morgen fünf Minuten bei 180 Grad auf. Einfrieren lohnt sich bei diesen Teilchen nicht.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich nur Blätterteig nehmen?
- Ja, dann werden die Teilchen blättriger und flacher. Der Hefeteig macht sie unten weich und lässt sie aufgehen. Nimmst du nur Blätterteig, schneide die Streifen etwas breiter, sonst wird das Gebäck sehr dünn.
- Warum läuft der Pudding beim Backen vom Teilchen?
- Er war zu dünn oder zu heiß. Der Pudding muss richtig aufgekocht und schon etwas abgekühlt sein, dann bleibt er sitzen. Setz ihn außerdem mittig auf und lass rundum einen Zentimeter Rand frei.
- Wann kommt der Zuckerguss darauf?
- Erst auf die vollständig ausgekühlten Teilchen. Auf warmem Gebäck zieht er ein und wird fleckig. Ich rühre Puderzucker mit ein paar Tropfen Zitronensaft oder Wasser zähflüssig an und lasse den Guss danach eine halbe Stunde antrocknen.
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