Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Obstkuchen

Kirschkuchen

Kirschkuchen
Portionen 1 Backblech, ca. 20 Stücke
Vorbereitung 40 Minuten
Garzeit 40 Minuten
Gesamt 1 Stunde 20 Minuten

Ende Juli, wenn der Baum meiner Schwägerin nicht mehr aufhört zu tragen, backe ich diesen Kirschkuchen aufs Blech. Ein Kilo frische Kirschen, halbiert und entsteint – das dauert, lohnt sich aber. Der Rührteig bekommt steif geschlagenes Eiweiß untergehoben, dadurch trägt er die Früchte, ohne schwer zu werden. Die Zitronenschale nehme ich immer dazu, sie hält die Süße im Zaum.

Zutaten

  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • Schale von 1 Zitrone
  • 1 kg Kirschen
  • 200 g Butter

Zubereitung

Omas Geheimrezept für den perfekten Kirschkuchen! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

1. Vorbereitung

Heiz den Backofen auf 180 Grad vor und leg ein Backblech mit Backpapier aus. Dann klebt später nichts fest.

2. Kirschen vorbereiten

Wasch die Kirschen gründlich, halbier sie und nimm die Kerne heraus. Dann trennst du die Eier und schlägst das Eiweiß zu steifem Schnee.

3. Teig herstellen

Rühr die weiche Butter in einer großen Schüssel mit Zucker, Vanillezucker, den Eigelben, einer Prise Salz und der geriebenen Zitronenschale schaumig. Misch Mehl und Backpulver in einer zweiten Schüssel und gib beides langsam zur Butter-Ei-Masse. Zum Schluss hebst du den Eischnee vorsichtig unter, damit der Teig locker bleibt.

4. Kuchen backen

Streich den Teig gleichmäßig auf das vorbereitete Blech und belege ihn dicht mit den Kirschen. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten, bis er goldbraun ist.

Serviertipp

Bestäub den abgekühlten Kuchen, wenn du magst, mit etwas Staubzucker. Mehr braucht er nicht.

So kommt der Kirschkuchen auf deinen Kaffeetisch, wie er bei uns immer gebacken wurde. Lass ihn dir schmecken!

Mein Tipp

Die halbierten Kirschen vor dem Belegen auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig setzen. So läuft weniger Saft in die Krume und der Boden bleibt locker. Den Eischnee hebst du zum Schluss in drei Portionen mit dem Teigschaber unter, mit wenigen großen Bewegungen – sonst ist die Luft wieder heraus.

Andere Ideen

  • Außerhalb der Saison nehme ich 700 g abgetropfte Sauerkirschen aus dem Glas und 30 g Zucker weniger.
  • Zwei Esslöffel gemahlene Mandeln unter das Mehl gemischt saugen den Kirschsaft auf.
  • Für den Sonntag streue ich vor dem Backen eine Handvoll Mandelblättchen über die Kirschen.

Aufheben und Einfrieren

In einer Kuchendose hält er zwei Tage und ist am zweiten Tag saftiger als am ersten. Im Kühlschrank bleibt er vier Tage brauchbar. Zum Einfrieren schneidest du ihn in Stücke, so hält er drei Monate; auftauen bei Zimmertemperatur, danach kurz bei 150 Grad aufbacken.

Häufige Fragen

Muss ich die Kirschen wirklich entsteinen?
Für den Blechkuchen ja, sonst beißt jemand auf einen Kern. Mit einem Entsteiner schaffst du ein Kilo in einer Viertelstunde; bei halbierten Kirschen lässt sich der Kern auch mit dem Daumen herausdrücken.
Kann ich Tiefkühlkirschen verwenden?
Ja, aber gefroren auf den Teig streuen, nicht vorher auftauen – sonst gibt jede Kirsche zu viel Saft ab. Rechne mit fünf bis zehn Minuten mehr Backzeit und prüfe die Mitte mit einem Holzstäbchen.
Warum sinken meine Kirschen auf den Boden?
Der Teig war zu weich, meist weil der Eischnee beim Unterheben zusammengefallen ist. Streich den Teig fest aufs Blech, wende die Kirschen kurz in einem Esslöffel Mehl und leg sie erst dann darauf.
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