Low-Carb-Wurst-Käse-Salat – Dein herzhafter Sattmacher ohne Reue!
Low-Carb-Wurst-Käse-Salat – Dein herzhafter Sattmacher ohne Reue!
Wurstsalat kenne ich als schwäbische Vesper mit viel Öl und Brot. Diese Version kommt ohne Brot aus: Lyoner und Emmentaler in Streifen, dazu Blattsalat, Gurke, Paprika, Radieschen und Cornichons. Das Dressing rühre ich aus Olivenöl, Apfelessig, Dijonsenf und zwei Löffeln saurer Sahne an, dazu geräuchertes Paprikapulver. Bei mir gibt es das abends, wenn der Ofen kalt bleiben soll.
Zutaten
- 200 g gemischte Wurst (z. B. Lyoner oder Kochsalami)
- 150 g Hartkäse (z. B. Emmentaler oder Gouda)
- 150 g gemischter Blattsalat (z. B. Rucola und Kopfsalat)
- 1/2 Salatgurke (ca. 150 g)
- 1 kleine rote Paprika (ca. 100 g)
- 6–8 Radieschen
- 1 kleine rote Zwiebel
- 4–6 Cornichons (Essiggurken)
- 3 EL Olivenöl
- 1 EL Apfelessig oder Weißweinessig
- 1 TL Dijonsenf
- 2 EL saure Sahne oder griechischer Joghurt
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 EL frisch gehackte Petersilie
- 1 TL Zitronensaft (optional)
Zubereitung

- Wurst und Käse in ca. 5 mm breite Streifen oder Würfel schneiden, damit sie sich gut verteilen.
- Blattsalat waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden.
- Gurke halbieren, entkernen (bei Bedarf) und in halbe Scheiben schneiden; Paprika entkernen und in feine Streifen schneiden.
- Radieschen in dünne Scheiben hobeln und die rote Zwiebel fein würfeln; Cornichons in Scheiben schneiden.
- Für das Dressing Olivenöl, Apfelessig, Dijonsenf und saure Sahne in einer kleinen Schüssel glatt rühren, mit Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
- In einer großen Schüssel Wurst, Käse, Gemüse und Blattsalat vorsichtig vermengen.
- Dressing über den Salat geben und alles vorsichtig durchmischen, sodass sich die Aromen gleichmäßig verteilen.
- Den Salat 10 Minuten ziehen lassen, damit die Würze durchzieht, dann mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.
Tipps
- Wurst und Käse in ähnlicher Größe schneiden — das sorgt für gleichmäßige Bissen und bessere Verteilung.
- Gurke vor dem Schneiden leicht salzen und ein paar Minuten ziehen lassen, dann abtupfen, damit der Salat nicht wässrig wird.
- Wenn du den Salat vorbereitest, Dressing separat aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren zugeben, sonst wird der Blattsalat schnell weich.
- Für mehr Crunch ein paar gehackte Walnüsse oder Kürbiskerne kurz vorher darüberstreuen (achten auf Kohlenhydrate bei Nüssen).
- Reste im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 1–2 Tage aufbewahren; Dressing getrennt hält länger.
Varianten
- Mediterran: Statt Cornichons schwarze Oliven und Feta verwenden, Oregano ins Dressing geben.
- Würzig: Chorizo statt Lyoner und zusätzlich etwas Chiliöl ins Dressing für Schärfe.
- Leichter: Putenbrustaufschnitt und fettärmerer Joghurt anstelle saurer Sahne nehmen.
- Herzhafter Herbst: Gegrillte Paprika und etwas gerösteter Kürbis für mehr Tiefe (dann leicht höhere Kohlenhydrate).
- Proteinboost: Ein weich gekochtes Ei oder ein paar Scheiben Räucherlachs dazugeben für zusätzliche Proteine.
Darauf kommt es an
Schneide Wurst und Käse gleich dick, etwa fünf Millimeter, und lieber als Streifen denn als Würfel. Streifen verteilen sich beim Mischen besser und man hat in jeder Gabel von beidem. Den Blattsalat gib erst ganz zum Schluss dazu und misch ihn nur zweimal durch, sonst fällt er unter dem Dressing zusammen.
Abwandlungen
- Mit Gouda statt Emmentaler wird der Salat milder, mit Bergkäse deutlich kräftiger.
- Ohne Wurst, dafür mit 200 g gewürfeltem Feta und einer Handvoll Oliven, wird daraus eine vegetarische Schüssel.
- Ein Esslöffel Cornichonsud im Dressing statt des Zitronensafts macht die Sauce herzhafter.
Aufbewahren und Aufwärmen
Ohne Blattsalat und Dressing halten die geschnittenen Zutaten in einer Dose zwei Tage im Kühlschrank. Angemacht sollte der Salat innerhalb von vier Stunden gegessen werden, danach wird das Grün welk und die Gurke wässert. Einfrieren ist nichts für diesen Salat, Käse und Gemüse werden dabei matschig.
Das werde ich oft gefragt
- Welche Wurst passt außer Lyoner?
- Fleischwurst, Bierschinken oder Kochsalami funktionieren genauso. Wichtig ist eine feste Brühwurst, die sich in Streifen schneiden lässt. Streichfähige Sorten wie Teewurst zerfallen im Dressing und machen den Salat schmierig.
- Kann ich die saure Sahne weglassen?
- Ja, dann wird das Dressing eine reine Vinaigrette aus Öl, Essig und Senf. Nimm in dem Fall nur zwei Esslöffel Öl und einen Teelöffel Senf mehr, damit die Sauce trotzdem an den Zutaten haftet.
- Wie bekomme ich die Zwiebel milder?
- Leg die fein gewürfelte rote Zwiebel zehn Minuten in kaltes Wasser und gieß sie danach ab. Sie verliert dabei ihre Schärfe, bleibt aber knackig. Alternativ mischst du sie vorab mit dem Apfelessig aus dem Dressing.
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