Apfelmus-Quark-Kuchen
Ein Kilo Quark, ein Glas Apfelmus, kein Boden – diesen Kuchen backe ich im Herbst, wenn das eingekochte Apfelmus vom Vorjahr weg muss. Die gestiftelten Mandeln kommen zuerst in die gefettete Form, nach dem Lösen liegen sie obenauf. Er ist nicht besonders süß und schmeckt am zweiten Tag besser als am ersten. Bei uns gibt es ihn gekühlt zum Nachmittagskaffee.
Zutaten
- 1 Glas Apfelmus
- 100 g Butter, weich
- 200 g Zucker
- 4 Eier (Größe M)
- 1 kg Magerquark
- 1 ½ Päckchen Vanillepuddingpulver
- Fett und Grieß für die Form oder Backpapier
- 50 g gestiftelte Mandeln
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Stell alle Zutaten bereit und lass die Butter bei Zimmertemperatur weich werden. Heiz den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor (Gas Stufe 2-3, Umluft 160 Grad).
Schritt 2: Teig herstellen
Gib die weiche Butter und den Zucker in eine große Rührschüssel und schlag beides mit den Quirlen des Handmixers hell und cremig. Rühr die Eier einzeln unter und warte jedes Mal, bis das Ei ganz eingearbeitet ist. So wird die Masse schön luftig.
Schritt 3: Quarkmasse vorbereiten
Gib den Magerquark, das Vanillepuddingpulver und das Apfelmus zur Butter-Zucker-Ei-Mischung. Heb alles vorsichtig unter oder rühr es auf niedriger Stufe glatt.
Schritt 4: Backform vorbereiten
Fette eine Springform mit 26 cm Durchmesser gut ein und streu Grieß hinein, dann klebt der Kuchen später nicht fest. Du kannst die Form auch mit Backpapier auslegen.
Schritt 5: Mandeln und Backen
Verteil die gestiftelten Mandeln gleichmäßig auf dem Boden der vorbereiteten Springform. Gieß die Quark-Apfelmus-Masse vorsichtig auf die Mandeln und streich die Oberfläche glatt. Stell die Form auf die zweite Schiene von unten in den vorgeheizten Backofen und back den Kuchen 50 Minuten.
Schritt 6: Kuchen fertigstellen
Nach den 50 Minuten legst du Alufolie auf, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird, und bäckst den Kuchen weitere 25 Minuten. Nimm ihn dann heraus und lass ihn vollständig in der Form abkühlen, bevor du ihn vorsichtig herauslöst.
Schritt 7: Servieren
Am besten schmeckt er, wenn er nach dem Abkühlen über Nacht im Kühlschrank durchgezogen ist. Serviere den Apfelmus-Quark Kuchen gekühlt, pur oder mit etwas Puderzucker bestäubt.
Süßes Apfelmus und cremiger Quark, mehr steckt nicht darin. Und mehr braucht er auch nicht.
Mein Tipp
Nimm die Form nicht zu klein: Bei einem Kilo Quark steigt die Masse im Ofen deutlich an und fällt beim Abkühlen wieder zusammen – das ist normal und kein Fehler. Löse den Kuchen erst, wenn er wirklich kalt ist. Warm reißt er in der Mitte auf und lässt sich nicht mehr sauber herausheben.
Andere Ideen
- Mit 100 g Rosinen, die eine halbe Stunde in Apfelsaft gequollen sind, wird er zum Kuchen für die Adventszeit.
- Statt gestiftelter Mandeln streue ich Semmelbrösel mit Zimt in die gefettete Form, dann bekommt der Rand mehr Biss.
- Wer es cremiger mag, nimmt 500 g Magerquark und 500 g Sahnequark und backt fünf Minuten länger.
Aufheben und Einfrieren
Abgedeckt hält er sich im Kühlschrank vier Tage und wird dabei fester. Zum Einfrieren schneide ich ihn in Stücke, wickle jedes einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in eine Dose – bis zu drei Monate. Über Nacht im Kühlschrank auftauen, nicht in der Mikrowelle.
Häufige Fragen
- Kann ich frisch gekochtes Apfelmus verwenden?
- Ja, es sollte nur kalt und nicht zu flüssig sein. Bei sehr dünnem Mus rühre ich einen halben Esslöffel Puddingpulver mehr unter, sonst bleibt die Mitte des Kuchens feucht.
- Warum bekommt der Kuchen nach 50 Minuten Alufolie?
- Weil die Oberfläche sonst in den restlichen 25 Minuten zu dunkel wird. Die Folie nur locker auflegen und an den Rändern nicht andrücken, damit der Dampf noch entweichen kann.
- Kann ich statt Vanillepuddingpulver Grieß nehmen?
- Grieß bindet auch, schmeckt aber körniger. Ich nehme dann 60 g Weichweizengrieß statt der eineinhalb Päckchen Puddingpulver und lasse die Masse vor dem Backen zehn Minuten stehen, damit der Grieß quellen kann.
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